Kulterer und die Verbrechen der Politik

Wolfgang Kulterer ist ein gebrochener Mann. Er wird auf Jahre hinter Gefängnismauern verschwinden. Es scheint zwar unbestritten, dass er nie etwas für sich selbst genommen hat. Trotzdem steht die – neuerliche – Verurteilung des Mannes zu Recht außer Diskussion. Sein schriftliches Geständnis war nur noch der Abschluss einer persönlichen Tragödie. Was aber noch viel gravierender ist: Selten ist die Dramatik der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft und der einseitige Missbrauch der Macht so offenkundig geworden.

In der Hypo ist mehr aufgebrochen als nur ein System Kulterer. Auf der Anklagebank müssen genauso die politischen Systeme aus Kärnten, Bayern und Österreich sitzen. Alle drei haben dazu beigetragen, dass der Schaden durch die Bank immer noch größer wurde.

Angefangen hat es in Kärnten. Kulterer hat vor ein paar Tagen in einem privaten Gespräch zugegeben, dass er als Bankchef dem ständigen Drängen der Großmannssucht und des politischen Balzgehabes des Jörg Haider immer wieder sträflich nachgegeben hat. Haider hat die Bank offenbar für sein Privatvermögen gehalten. Er hat geglaubt, über ein großes internationales Geldinstitut zu kommandieren. Dessen Tätigkeit ihm politisch nützlich sein sollte. Und Kulterer hat gehorcht.

Da in Osteuropa aber schon lange vorher andere (meist ebenfalls österreichische) Geldinstitute aktiv geworden waren, blieb für die Hypo nur das besonders riskante Geschäft vor allem auf dem Balkan. Ohne allzu sehr Vorurteilen nachhängen zu wollen, so kann man wohl schon sagen, dass in Südosteuropa der Hang zu – nennen wir es höflich: Luftgeschäften besonders groß ist. In Polen, Tschechien, der Slowakei oder den baltischen Staaten verhalten sich Geschäftspartner im Schnitt jedenfalls korrekter als jene auf dem Balkan (Gauner gibt’s überall). Eine Zeitlang konnte man auch Ungarn zum korrekten Teil der Reformstaaten rechnen. (Das ist heute wohl nicht mehr möglich, seit dort sehr gezielt gegen Ausländer vorgegangen wird.)

Gewiss würgen auch andere heimische Banken an osteuropäischen Investitionen. Aber sie haben offensichtlich doch ein wenig mehr Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Privatwirtschaftliche Banken in Deutschland wie Österreich haben sich nachweislich deutlich vernünftiger verhalten als jene im Eigentum von politisch regierten Körperschaften. Sie taten das offensichtlich schon deshalb, weil sie rein bilanzorientert handeln, weil sie nicht von politischen Interessen oder auch vom Größenwahn eines Landeshauptmanns zusätzlich angetrieben werden. Obwohl sie gleichzeitig auch noch eine ordentliche Bilanz präsentieren sollten.

Jedenfalls hat in der Epoche von Jörg Haider die Hypo Alpe-Adria sehr riskant agiert. Und Kulterer ließ sich letztlich immer unter Druck setzen. Obwohl er oft Nein sagen hätte müssen, tat er das, was etwa auch bei der Bawag viele getan haben: Sie haben ständig dem Big Boss zugestimmt (ob sie innerlich dagegen waren oder nicht, ist schon egal). Sonst wären sie ja bald ihren Posten los gewesen. Und an dem hing ja de facto ihre ganze soziale und persönliche Existenz. Ein Mann ist offenbar nur durch seinen Beruf etwas wert.

Was bei Kulterer besonders handgreiflich ist: Denn er wurde jetzt – nach Jahrzehnten der Ehe – nicht nur vom Glück, sondern auch noch von seiner Frau verlassen.

Der Hypo ging es nach ihm aber nicht besser. Es folgte bald der Wechsel ins bayrische Eigentum, wo die Luftgeschäfte munter weitergingen. Die Bayrische Landesbank und die dahinter stehende Landesregierung glaubten, ähnlich wie das schon zuvor Kärnten versucht hatte, mit Brachialgewalt den Balkan-Bankenmarkt erobern zu können. Aber sie kamen naturgemäß noch mehr verspätet, als es ohnedies schon die Kärntner waren. Und sie kannten naturgemäß noch weniger den Balkan und ließen sich daher naturgemäß reihenweise in dubiose Geschäfte mit dubiosen Partnern ein.

Bis dann die Krise kam und die Hypo naturgemäß krachte. Sie wurde von den Bayern sofort mit spitzen Fingern an die österreichische Regierung abgeschoben. Und die war so blöd, sich die schwer marode Bank andrehen zu lassen. „Man kann doch Kärnten nicht in Konkurs gehen lassen“, sagte mir damals der amtierende Finanzminister Pröll, als ich meinte, für insolvente Unternehmen gebe es eine logische Folge: eben die Insolvenz.

Dabei müsste bei der von der Regierung bis heute abgelehnten Insolvenz eben auch Bayern seine Forderungen an die Hypo abschreiben. Ebenso wie Raiffeisen und viele andere. Und in Kärnten könnte man nicht mehr alles auf Haider abschieben. Das würde dem Steuerzahler sehr nützen. Aber da die Regierung kein großes Aufsehen will, wird dieser halt in den nächsten Jahren noch viel mehr bluten müssen.

Genauso teuer kommt uns die dritte Periode der Hypo: die der Verstaatlichung. Nach dieser wurden dort keine riskanten Geschäfte mehr gemacht, sondern der – neuerlich – politische Eigentümer sorgte für das Gegenteil: für völlige Lähmung. Mehr als drei Jahre geschah im Grunde nichts mehr. In der Bank hielt sich jeder bedeckt. Solange nur jeden Monat ein Gehalt bezahlt wurde. Wofür, blieb und bleibt freilich eher unklar.

Kulterer hat Gesetze gebrochen, kein Zweifel. Und er ist dafür zu bestrafen. Nur macht es wahnsinnig zornig, dass die noch viel teureren Fehler der Nach-Kulterer-Zeit, dass die Verbrechen der Politik ganz offensichtlich ohne jede strafrechtliche Konsequenz bleiben. In Bayern, in Wien und in Kärnten. Überall bräuchte es eine politische – und eine strafrechtliche Aufarbeitung der Taten von Politikern, die Banken kontrollierten.

Auch in Kärnten. Denn Haider hat ja die Riesenhaftungen für die Hypo nicht allein beschlossen, sondern mit der ganzen Landesregierung. Also mit Rot und Schwarz. Und die damaligen Landesräte haben sich nicht alle in einer Alko-Fahrt selbst getötet.

Aber wenn man das ordentlich aufarbeiten würde, müsste man ja auch die Geschäfte vieler anderer Landesregierungen aufarbeiten. In Banken, in Stromfirmen oder in Flughäfen. Da kümmert sich die Justiz doch lieber um Meinungsdelikte . . .

PS: Weil wir die Bawag erwähnt haben: Auch dort kann die unbestreitbare Schuld des verurteilten Bawag-Generaldirektors Elsner überhaupt nichts daran ändern, dass noch mehr der eigentliche Hintermann zu bestrafen wäre. Also der damalige Gewerkschaftspräsident Verzetnitsch. Dieser ist eindeutig der Hauptverantwortliche für den Schaden am Vermögen der Gewerkschaftsmitglieder. Er musste aber nie auf einer Anklagebank sitzen. Dorthin setzt man in Österreich ja offenbar nur die Elsners und Kulterers.

Leser-Kommentare
oboam | 26. Januar 2014 00:20
In der EU Zenrale beginnen ihnen die Hüte von oben und die Füsse von unten heiss zu werden .... der "harmlose Islam" entpuppt sich zunehemd als das wie er seit etwa 622 etwa entwickelt worden ist und in seinem Grundzug auch bis heute anhielt. KEIN WUNDER BEI DEN INHALTEN !

Heute noch können "stolze Europäer" behaupten: "Wir haben die besseren Waffen" .... und Muslime in Europa: "und wir haben die Kinder, die sie gegen eure ungläubige Restbevölkerung bedienen wird können" .......

http://www.pi-news.net/2014/01/immer-mehr-syrien-dschihadisten-aus-der-eu/

Für die Trägsten: Das Problem sehen EU Politiker nicht am Ausziehen der Muslime in den Dschihad sondern im Wissen, dass sie nach Europa kriegs"gestärkt" und islamisch weiter motiviert ZURÜCKKEHREN WERDEN ......

IDIOTEN ALLESAMT, die in ihren parteipolitisch vollgesifften und deswegen monströsen Hirnen solch einen gigantischen Realitätsverlust hatten dies anders "hoffen" zu wollen, entgegen ALLEN HISTORISCHEN UND PSYCHODYNMAISCHEN MASSENBEWEGUNGSFAKTEN !

UND BESTIEN ALLE; DIE DIES WISSEND HERBEIGEFÜHRT HATTEN ...... und jetzt am Verkriechen sind..... statt zumindest ihr Bestientum einzugestehen und wirklich in Folge eine Umkehr zum Menschlichen zu wünschen. Und dies auch in tätiger Reue zu beweisen !

http://www.pi-news.net/2014/01/immer-mehr-syrien-dschihadisten-aus-der-eu/
oboam | 26. Januar 2014 00:23
Korr.: bedienen werden können .......

Und kleiner Zynismus:

Und: OHHHHH oboam hats wieder getan: Er schrieb die Wahrheit !

......statt mit "uns" fest mitzulügen.
Amalek | 25. Januar 2014 20:13
Wien/Klagenfurt/München. Nach Jahren des Schweigens haut der mehrfach angeklagte und nicht rechtskräftig verurteilte Ex-Hypo-Kärnten-Chef Wolfgang Kulterer ordentlich auf den Tisch. Schuld am Hypo-Desaster trage allein die BayernLB. Er verstehe bis heute nicht, wieso der damalige Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) sich von den Bayern habe "erpressen" lassen, denn "die haben vor der Verstaatlichung mit der Insolvenz der Bank gedroht", so Kulterer im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "News".

"Der Herr Josef Pröll hat bei der Verstaatlichung aus rein politischen Gründen diese Bank in die heutige Situation manövriert", antwortet Kulterer auf die "News"-Frage, wer statt ihm auf die Anklagebank solle. "Wir waren der Raiffeisen ein Dorn im Auge", teilt Kulterer weiter aus. "Ich weiß das, weil ich habe vorher bei der Raiffeisen gearbeitet."

Er, Kulterer, selbst habe schließlich als Hypo-Chef seine letzte Bilanz 2005 gelegt, als Chef des Aufsichtsrats der notverstaatlichten Bank 2006 mitverantwortet. Selbst verantwortlich sei er nur "für die Kredite, die Ende 2006 in den Büchern standen". Aber erst nach seiner Zeit sei die Hypo in Schieflage gekommen. "Es ist umfassend dokumentiert, dass die BayernLB der Hypo nach ihrem Einstieg einen hochriskanten Wachstumskurs verordnet hat, der - mitten in die Wirtschaftskrise hinein - tödlich sein musste", sagt Kulterer.

Auch werde ein U-Ausschuss kommen. "Und dann wird's für jene, die die Verstaatlichung durchgezogen haben, richtig peinlich. Das war die ÖVP. Die haben den Bayern geholfen, nicht der Hypo."

26.06.2013 wirtschaftsblatt.at
fxs | 25. Januar 2014 19:56
Das wusste doch schon Reinhard May: Schuld ist immer der Gärtner, oder auch der Portier.
Boris | 25. Januar 2014 18:18
Christen und Muslime kämpfen Hand in Hand gegen die Terroristen der Westlichen Welt

Es gibt kaum eine Meldung darüber in Westlichen Medien und man muss einmal mehr in Deutschland (wie einst in der DDR) den “Feindsender” hören, um von den Gräueltaten der eigenen Leute zu erfahren.
In dem christlich dominierten Dorf Saidnaya in Syrien, in der eine der ältesten christlichen Kloster steht, kämpfen Muslime der syrischen Armee, logistisch unterstützt von den Kämpfern der muslimischen Hisbollah, gegen die von der westlichen Welt aufgerüsteten, von den Saudis finanzierten und von ausländischen Söldnern verstärkten Front der fanatischen Terroristen, die Christen jegliche Daseinsberechtigung abstreiten. Eigentlich ist das Dorf militärisch weniger bedeutend. Sie liegt in den Qalamoun-Bergen und würde sich aus dem Krieg der Westlichen Welt gegen Syrien am liebsten raushalten, beherbergt es doch eine der ältesten Klöster der christlichen Welt. Aber sie kann sich nicht raushalten, da die von der Westlichen Welt – darunter auch Deutschland – unterstützten Terroristen sich auf die Flagge geschrieben haben, ausgerechnet jenes Kloster zerstören und alle Christen verjagen zu wollen. Mehrfach haben sie die Stadt angegriffen und konnten kurzerhand auch die Oberhand gewinnen, aber nur so kurz, dass es zur Zerstörung des Klosters nicht gereicht hat. Inzwischen werden die Stadt und das Kloster tatkräftig verteidigt.

Und wer verteidigt das Kloster? Wer hilft dem Kloster und seinem unbewaffneten christlichen Geistlichen? Es ist die syrische Armee, bestehend aus zumeist Muslimen, unterstützt von der Hisbollah, bestehend aus Muslimen! Wäre das nicht eine Meldung wert? In Syrien verteidigen Muslime Hand in Hand mit Christen eines der ältesten Kloster der christlichen Welt gegen die Söldner der Westlichen Welt?

Aber es gibt jene Meldungen nicht ..
http://www.politaia.org/terror/christen-und-muslime-kaempfen-gemeinsam-gegen-westliche-terroristen/
Tik Tak | 25. Januar 2014 13:41
Der Grund für die Nichtverfolgung Verzetnitschs liegt, das sollte sogar einem Unterberger bekannt sein, schließlich kann man das jederzeit im Gespräch mit den betroffenen Politikern erfahren, nicht etwa in seiner angeblich passiven Rolle als Aufsichtsrat der BAWAG.
Der Grund liegt in den Inhalten seiner Tagebücher, die, natürlich rein zufällig und nach einem entsprechenden, anonymen, Hinweis an die Behörden, in einem Kellerabteil gefunden wurden und seither unter Verschluß bei den Behörden bzw. in der Kanzlei Lansky&Ganzger liegen.

In diesen Tagebüchern, "gefunden" wurden übrigens nie die Originale sondern eigens angefertigte Kopien, listet Verzetnitsch penibel die kriminellen Geschichten der roten und schwarzen, sowie einiger grüner und blauer, Politiker auf, denen die BAWAG und die PSK, sowie die Bank Austria und die Bank Burgenland, zu Diensten waren.

Eine Veröffentlichung dieser Tagebücher, das würde sich mit der gerichtlichen Abhandlung der Strafsache BAWAG ergeben, würde diese vier Parteien vermutlich unter die 4% Grenze bei den Wählern treiben.
Daher haben die Bandion Ortner und der ihr so ergebene Staatsanwalt, der dann ja nicht gerade zufällig einen Karriereschub gemacht hat, den Verzetnisch nicht einmal angeschaut.
Bei solchen Aktionen halten SPÖ, FPÖ und ÖVP eisern zusammen.

Die betroffenen Politiker sind heute heilfroh, daß sie sicher sind solange die mafiösen Praktiken der österreichischen Justiz sie vor der Veröffentlichung solcher Unterlagen schützen.
Dafür knallen im Steirereck oder im Fabios schon mal die Sektkorken und dafür bleibt auch ein Verzetnitsch, wie auch ein Tumpel, der mit seinen Malversationen den Verzetnitsch um Längen übertrifft, in Freiheit.
Das ist teilweise auch der Grund dafür, weshalb man für den Unfalltod der rasenden Alkoholsonne Kärntens ganz froh ist.
Sonst hätten die dort heute eine ganz andere Mannschaft bei Rot und Schwarz in der Regierung sitzen.
Verdi | 25. Januar 2014 12:36
Überall brodelt es .... dies ist kein Zufall!!!
Der Geist von 1914 spukt in Davos
Nouriel Roubini, bekannter amerikanischer Nationalökonom, Professor an der Stern School of Business, Berater des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten und oft gefragter Kommentator im TV, hat einen erstaunlichen Tweet rausgelassen. Er hält sich zurzeit am WEF in Davos auf und schreibt auf Twitter:

"Viele Sprecher vergleichen 2014 mit 1914 als der I. Weltkrieg ausbrach und niemand es erwartete. Ein Schwarzer Schwan in der Form eines Krieges zwischen China und Japan?"

Ist ja nicht gerade beruhigend, wenn die Elite die sich in Davos trifft meint, die Welt ist in der gleichen Situation wie 1914 als der I. Weltkrieg ausbrach, diesmal als Auslöser ein Konflikt zwischen China und Japan. Obwohl, vor dem II. Weltkrieg lief ja auch ein Krieg zwischen den beiden Staaten, was die USA dazu veranlasste, ein totales Embargo gegen das Kaiserreich Japan zu verhängen, um China angeblich zur Seite zu stehen.

Die Japaner wiederum sahen keine anderen Ausweg, als Pearl Harbour anzugreifen, um die amerikanische Umklammerung und den daraus folgenden Erstickungstot zu entgehen. Japan wurde komplett von allen Rohstoffen abgeschnitten. Washington hat den Angriff bewusst provoziert, damit die USA einen Grund hatten in den II. Weltkrieg einzutreten. Sie erklärten Japan und den anderen Achsenmächten Deutschland und Italien den Krieg.

Heute könnte es umgekehrt laufen. Japan muss vor dem "bösen" China beschützt werden, das sein Recht auf das Meergebiet und die Inseln vor seiner Küste vehement beansprucht und durchsetzen will. Die japanische Regierung provoziert dauernd und behauptet, die Inseln gehören zum japanischen Territorium. Ein militärischer Konflikt ist vorprogrammiert.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Geist von 1914 spukt in Davos http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/01/der-geist-von-1914-spukt-in-davos.html#ixzz2rPQnloWm
Shakti | 25. Januar 2014 12:19
Agenda 21 betrifft Sie nicht? Wirklich?
Fast alles auf diesem Planeten ist Lug und Trug, ausgeheckt im Geheimen von Elite-Bankerclans, ermöglicht durch eine adäquate Gesetzgebung im Interesse dieser Bankster von korrupten Politikern, unterstützt von den Massenmedien und umgesetzt von den global agierenden Konzernen der Bankster mit Millionen von Profiteuren.
Es ist alles eine riesige Inszenierung, die Klima-"Rettung", die Banken-"Rettung", die Energiewende. Suchen Sie sich irgendein Thema aus. Man kann fast drauf wetten, dass etwas völlig anderes dahintersteckt, als man uns erzählt.
Nehmen wir Smart Meters, d. h. ein "intelligentes" Messgerät für Strom, Wasser, Gas oder was auch immer damit kontrolliert werden soll. Wozu brauchen wir diese Dinger? Ist es wirklich so wichtig, via Internet abfragen können, wie viel Energie gerade verbraucht wird? Smart Meters werden uns als tolle Sache schmackhaft gemacht, damit wir leichter ein Krebs und andere Krankheiten erzeugendes, dauersendendes Mikrowellengerät in unserem Haus oder unserer Wohnung akzeptieren.
http://stopesm.blogspot.co.at/
cmh | 25. Januar 2014 11:48
Dass auf der Anklagebank immer die Elsners und Kulterers sitzen und nicht die zumeist roten Hintermänner ist der einzige Grund, der die fürstlichen Appanagen dieser Herren rechtfertigen kann.

Warum sollte man sonst einem, der wie ein Eigentümer handelt, aber nicht dessen Risiko zu tragen hat sonst so entlohnen?

Der Umstand allerdings, der die Elsners und Kulterers - hinzufügen wären noch die Gerharters - meinen lässt, dass ihnen ihre roten/blaustichigen Freunde im Falle des Falles helfen würden ist mehr als fahrlässig naiv.
Torres | 25. Januar 2014 11:37
Hier sollte typischerweise auch noch der "Konsum" erwähnt werden, nach dessen Pleite bekanntlich nur der Geschäftsführer Gerharter verurteilt wurde, die eigentliche Schuld aber natürlich beim ÖGB und dessen damaligen Spitzen (einschließlich dem "legendären" Benya) lag, die Gerharter dazu zwangen, den Angestellten "soziale" Gehälter zu zahlen und besondere soziale Leistungen zu bieten, wodurch der Konsum gegenüber den Mitbewerbern nicht mehr konkurrenzfähig war. Gerharter wusste das natürlich und hat wider besseres Wissen - um seine Stellung zu behalten - nichts dagegen getan.
cmh | 25. Januar 2014 11:52
Gerharter ist überhaupt ein gutes Beispiel für die Risiken der Geschäftstätigkeit in sozialistischem Umfeld.

Ein Gutachter (von Billa) attestierte Gerharter nämlich, dass er die Wertschöpfung des Konsum pro Mitarbeiter mehr als verdoppeln konnte, was aber nichts nutzte, weil die von Billa dann immer noch 6-8mal so hoch war.

Ein Gerharter hat daher im Falle des Falle - also bei einem nicht rotgetürktem Mitbewerb wie Billa - jedenfalls in den Knast zu gehen.

Seilschaft! Genossen.
Nestor 1937 | 25. Januar 2014 11:07
Kulterer und Elsner haben vollkommen unterschiedlich auf ihre Schuld reagiert !

Elsner flüchtete und konnte erst nach langen politischen Interventionen gefaßt werden. Der Präpotente saß nur einen kleineren Teil seiner Strafe ab, flüchtete neuerlich (angeblich aus medizinischen Gründen, dank der Nachlassigkeit oder Pflichtvergessenheit seiner Richter) und läßt sich nun - scheinbar für die Justiz unerreichbar - in bayrischer Grenznähe in einer privaten Residenz pflegen...

Kulterer hat halt nicht so hochvermögende Freunde ............
Torres | 26. Januar 2014 11:19
Wobei diese Freunde Elsners durchaus auch aus der schwarzen Reichshälfte kommen (siehe etwa Josef Taus).
peter789 | 25. Januar 2014 11:07
"... verhalten sich Geschäftspartner im Schnitt jedenfalls korrekter als jene auf dem Balkan (Gauner gibt’s überall)."
Hr. Unterberger, den letzten Teil hätten sie sich sparen können, wir sind intelligent genug, das zu wissen. Und politkorrekte Erklärungen gibt es in den anderen Medien ohnehin schon genug.
Boris | 25. Januar 2014 10:18
So sieht Wien aus wenn das sozialistische Regime verblendete Jugendliche gegen oppositionelle Politgegner hetzt. Die jungen Menschen sind so augestachelt daß sie nicht erkennen daß SIE EIGENTLICH den Staatsterror durchführen und damit ausführender Arm des (faschistisch!) von oben herab regiernden sozialistischen Regimes sind.

http://www.youtube.com/watch?v=_InFx4jFD7E&feature=c4-overview-vl&list=PLv2ae5E-eJP-2TnD5sAgnjyr8lyPNppTb
bürgerIn | 25. Januar 2014 09:22
Herr Unterberger, den Schwachsinn, diese Inkriminierung, den Sie da über Privates schreiben, hätten Sie recherchieren sollen; es ist eine Frechheit, die Sie da verzapfen:

"Was bei Kulterer besonders handgreiflich ist: Denn er wurde jetzt – nach Jahrzehnten der Ehe – nicht nur vom Glück, sondern auch noch von seiner Frau verlassen....."
mischu | 24. Januar 2014 21:40
OT, aber notwendig:

Ein Bericht von der Demonstration in der Innenstadt.

Es war vermutlich die bisher gewalttätigste Kundgebung überhaupt.
Das Vermummungsverbot wurde total ignoriert, der gewaltbereite "Schwarze Block" befand sich sehr wohl vermummt mitten unter verlorenen, gesinnungslosen jungen Chaoten, welche unsere Unis als Wärmestube benutzen, die Sozialfälle von morgen und damit das entsprechende linke Wählerpotential darstellen. Sie trugen u.a. GRAS-Transparente mit sich und Parolen wie: "lieber Kommunismus als Faschismus"!
Denn sie wissen nicht, was sie tun - fällt einem dazu nur mehr ein.

Aber ganze Straßenzüge konnten sie sehr wohl verwüsten.

Schottengasse, Herrengasse, Bognergasse bis zum Graben reihenweise eingeschlagene Auslagenscheiben (Leupold schon wieder, Schwarzes Kamel, Aida, Juweliere, Louis Vitton und, und, und.......), das Wachzimmer Am Hof alle Fenster und die Türe eingeschlagen, ein Polizeiauto vollkommen demoliert. In der Wipplingerstraße reihenweise Auslagenscheiben eingeschlagen, Autos zertrümmert - darunter auch ein ORF-Bus allerdings am Stephansplatz. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, schließlich hat unser Staatsfunk fleißig die Werbetrommel für die "Gegendemo" gerührt!!!

Mit medialer und politischer Rückendeckung hat die GEWALT VON LINKS die Oberhoheit über unsere Straßen übernommen.
Tu felix austria.................!
mischu | 24. Januar 2014 21:46
Man beachte die verharmlosende Berichterstattung des ORF-online:

http://orf.at/stories/2215476/2215477/

Wären das rechte Demonstranten, wäre die Demokratie in Gefahr, der Rechtsstaat schwer erschüttert, die Polizei in der Luft zerissen und ein mediales Trommelfeuer in Gang gesetzt, bis alle rechten Parteien und Aktivitäten verboten wären.

Das ist nicht mein Österreich!
Brigitte Imb | 24. Januar 2014 22:19
Frauen wurden als braune Huren bezeichnet...

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1553276/FPOBall_Gewalttaten-und-Festnahmen-bei-Demo?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/1552050/index.do&direct=1552050

Einfach unglaublich und der Beweis dafür, wie wichtig sämtliche Einschränkungen von Seiten der Polizei waren.
Ob die Neufaschisten und ihre Veranstalter wohl zur Verantwortung gezogen werden??
Lieber Augustin | 24. Januar 2014 22:24
Diese Meldungen sind echt deprimierend.

Ich kann nur hoffen, dass wenigstens der "Wertkonservativer" an dieser Stelle ewas optimistische Lyrik aus seinem unerschöpflichen Zitatenlexikon einstellt.

Um den Schrecken zu mildern.
Brigitte Imb | 24. Januar 2014 22:28
Vielmehr würde ich mir Stellungnahmen der roten und grünen Parteispitzen vorstellen, die im Vorfeld ständig geschürt und unterstützt haben.

Patrioten werden als Rechtsradikale denunziert! Was kommt als nächstes? Ein Verbot für Nationalstolz?
fenstergucker | 24. Januar 2014 22:30
Graben und Stephansplatz wurden ebenfalls total verwüstet.

Siehe:

http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-schwere-krawalle-nach-demo/47.882.825

http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-schwere-krawalle-nach-demo/47.882.825#47905288,47923005

Und trotzdem wird von einer "weitgehend friedlichen Demonstration" berichtet?
Was denkt sich der KURIER dabei?
Gandalf | 24. Januar 2014 23:17
Zumindest einige Rädelsführer und/oder Anstifter der heutigen gewalttätigen Ausschreitungen gegen Freiheit und Demokratie sind namentlich bekannt, wurden sogar mit Insert im ORF- Fernsehen um ihre unmaßgebliche Meinung befragt. Wann werden diese böswilligen, zumindest aber sträflich dummen, "Antifaschisten", die in Wahrheit nur Anarchie stiften oder begünstigen wollen und dabei jede Menge strafrechtliche Tatbestände setzen, endlich zur Verantwortung gezogen? Halloo, Staatsanwaltschaft, bitte aufwachen! Heute abend wurde jede Menge Offizialdelikte gesetzt, und die Täter sind namentlich bekannt; wann hören und lesen wir, gegen welche dieser Verbrecher Erhebungen eingeleitet wurden (von daraus resultierenden Anklagen wagt der brave Bürger ja eh nur zu träumen)?
Harun al Raschid | 24. Januar 2014 23:24
@fenstergucker
Ja, der Kurier..
Als ich vor vielen Jahren erstmals in Eurem schönen Land zu Gast war, las ich den Kurier mit Freude und Genugtuung. Jetzt lasse ich ihn mir von Zeit zu Zeit an meinen Hof senden, und ich bin entsetzt, was aus diesem ehemals seriösen Blatt geworden ist. Haben in Eurem Lande die Kommunisten schon alle Zeitungen erobert (nun ja, ich denke mir, vielleicht ist das eben bei Euch schon Standard). Also, das fände ich ganz unerhört...bei uns, in Bagdad.
fenstergucker | 24. Januar 2014 23:58
Apropos Standard:

Im Standard ist die Berichterstattung noch tendenziöser mitsamt Kommentaren!!!

http://derstandard.at/1389858188394/Akademikerball-Grosses-Polizeiaufgebot-bei-Demonstrationen
Mitwisser | 25. Januar 2014 11:27
Auch am Schwedenplatz und am Fleischmarkt soll es zu umfangreichen Vandalenakten gekommen sein.
Man fragt sich, wo nicht in der Innenstadt?

Das sind die Antifaschisten, die angeblich den Faschismus bekämpfen und zu denselben gewalttätigen Mittel greifen = ÖsterReichs Kristallnacht 2014!
zauberlehrling | 24. Januar 2014 17:50
Eine klassische Täter-Opfer-Umkehr:

http://www.orf.at/stories/2215452/2215450/

Die Melonen exponieren sich eindeutig auf Seiten der linksextremen Chaoten und dürfen sich der Medien- sowie diverser Expertenunterstützung sicher sein.

In der Innenstadt wurde heute anläßlich der Verkehrseinschränkungen bei allen öffentlichen Haltestellen wörtlich durchgegeben: "Wegen der Demonstration gegen den Akademikerball..........".
Während man bei anderen Demonstrationen den Fahrgast oft nur lapidar mit "wegen einer Kundgebung......", oder gar nur "wegen einer Veranstaltung....."
dumm sterben läßt.

So viel zu "Wien ist anders" einschließlich der Wiener Linien!
Undine | 24. Januar 2014 22:39
@Zauberlehrling

Danke für den Link! Ein Zitat daraus:

"Der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser sprach von einem „unverständlichen Schritt der Beschneidung von üblichen demokratischen Rechten“. Er kündigte eine parlamentarische Anfrage zu den „überschießenden Maßnahmen“ der Polizei an"

Es ist schon erstaunlich, daß in den Augen des linken Mobs offenbar das Bewerfen mit Farbbeuteln, bzw. das BESPUCKEN friedlicher Ballgäste, die in einem prächtigen Rahmen, elegant gekleidet, einfach TANZEN und fröhlich sein wollen, ein ÜBLICHES DEMOKRATISCHES RECHT sein soll!

Auch das Devastieren in der Innenstadt, das Einschlagen der Auslagen etc. scheint unter LINKEN ein gängiges demokratisches Recht zu sein---ja, soll die Polizei da einfach zuschauen, oder, besser noch, einfach WEGSCHAUEN?

Der LINKE MOB liebt die GEWALT, um Andersdenkende in Schach zu halten.
Josef Maierhofer | 24. Januar 2014 16:49
Verantwortung.

Es ist heutzutage enorm leicht in verantwortungsvolle Positionen zu kommen, trotz fehlender Qualifikation.

Das Zauberwort lautet 'Parteibuch', also ein politischer (fein ausgedrückt) 'Befähigungsnachweis'. Während die wirklichen Kenner des Metiers, die Fachleute, ich meine die anerkannten und wirklichen, ausgeschlossen bleiben aus dem 'Club der Macher' (leider im negativen Sinn).

In der Politik entscheiden Parteihengste und -stuten, in den Banken ebenso, seit die perverse Situation auftritt, dass die Politik Eigentümer von Banken ist und (offenbar) sein darf, genauso, wie die Politik als Eigentümer oder Korruptionist der Medien stets für Vertuschung und Vorspiegelung einer heilen Welt sorgen lässt, damit das Volk, das alles nicht durchschauen kann und das Kreuz auf den Wahlzettel malt.

Mit freien Medien und freien eigenverantwortlichen Banken wären wir nie so weit gekommen.

Sowohl in der Politik, wie auch in den Banken fällt eine Fehlentscheidung nach der anderen und dahinter steht sehr oft bis meist Parteiideologie (=Idiotie).

Der verantwortungslose Umgang mit fremdem (Steuerzahlers) Geld geht leicht von der Hand kann aber sehr schwer wieder gut gemacht werden.

Es sind schon mehrere Banken zu Grunde gegangen, aber die politischen kosten eben deutlich ein Vielfaches mehr als ein gewöhnlicher Konkurs gewesen wäre und die Justiz (Parteijustiz) untersucht die wahren Täter aus der Politik nicht einmal, von staatsanwaltlichen Anklagen ganz zu schweigen.

Es ist hoffentlich die politische 'Trutzburg' bald durch Abwahl aufgehoben und die Fälle werden hoffentlich noch zu Lebzeiten der Täter aufgerollt.

Befragen wir einmal vor einer Parlamentssitzung die einzelnen Parlamentarier auf Sachwissen zur Materie, es wird kaum bis marginal vorhanden sein, aber die Ideologie (=Idiotie), die ist vorhanden beim 'Handerlheben'. Beim Steuerzahler sagt man aber 'Hände Hoch !'. Und zwar beschließen auch diese Gesetze genau die, die nicht wissen, was sie tun.

Schlusssatz: und die Wähler wissen es auch nicht, irregeleitet von den Systemmedien.
Wertkonservativer | 24. Januar 2014 16:34
o.t.

Liebe Blog-Kollegenschaft!

Das viele Trübsalblasen vor einem Wochenende, die frühe Außen-Finsternis, zuzüglich die traurige Kulterer-Story:
das alles veranlasst mich, zu versuchen, Euch und auch mich auf andere, positivere Gedanken umzupolen!

Daher einige Spruchweisheiten aus meinem Zitatenkistlein, dies in der Hoffnung auf Aufheiterung und positive Zurkenntnisnahme:

"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken"
Isaac Newton
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"Optimisten wandeln auf der Wolke,
unter der die Pessimisten Trübsal blasen."
Charles Joseph de Ligne
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"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
habe ich beschlossen, glücklich zu sein."
Voltaire
------------------------------------
Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, entspanntes Wochenende!

Ihr Wertkonservativer!
(mail to: gerhard@michler.at)
La Rochefoucauld | 24. Januar 2014 18:09
Das sind großartige Zitate. Danke. Ich lebe selbst mit dieser positiven Einstellung sehr gut. Ich "matschkere" aber auch sehr gerne und die Politik gibt gerade uns wahrhaft ausreichend Anlass dazu.
Scipio | 24. Januar 2014 16:22
AU sollte nicht auf Schüssel vergessen, der uns in die Währungsunion getrieben hat, durch die es mit dem Casino-Spielen unserer Banken und Landesfürsten erst losging: Cross Boder Leasing-Verträge, Hedgefonds in Steueroasen, Erwerb ausl. Banken mit Fremdkrediten, gewagte Exportfinanzierungen usw. Er ist maßgebend für die Verschleuderung unseres Volksvermögens verantwortlich.
Wertkonservativer | 24. Januar 2014 16:43
War ja zu erwarten, dass unser aller Dr. Schüssel auch als sozusagener Volksverräter ins Gerede kommt!
Ja, ja, an die EU und den Euro sollte man besser nicht anstreifen; da ist man auch als seinerzeitiger schwarzer "Volksheld" bald ganz grauslich "im Out"!

"Tempora mutantur et nos mutamur in illis"!

Weit hat er's 'bracht, unser Wolferl!!

(mail to: Gerhard@michler.at)
Wolfgang Bauer | 24. Januar 2014 15:01
Übrigens haben die Bayern den Posten des Hypo-Chefs gleich mit jemand besetzt, der vorher die Volksbanken-AG ruiniert und den ganzen Volksbankensektor schwer gefährdet hat - und ihm einen Fünfjahresvertrag gegeben. Dieser gewisse Herr Franz Pinkl ist dann schreckensbleich 8 Monate herumgesessen, hat 40 Millionen Euro Hypogeld für Berater ausgegeben und hat aus Anlass der Verstaatlichung (Kontrollwechsel) dann die ihm vertraglich zugestandene Möglichkeit genutzt, mit mehreren Millionen Abfindung vorzeitig nach Hause zu gehen. Er hat dann nachher in Harvard einen Kurs belegt, wo er vermutlich das lernen wollte, was er hätte schon früher können müssen.

1) Ein klassischer Fall von schuldhafter oder grob fahrlässiger Culpa in eligendo.
2) Und wo war die Bankenaufsicht, die ja wissen musste, was Pinkl vorher schon angestellt hat bei der Volksbankengruppe??
3) Und wer war damals Finanzminister? Genau - der Neffe!
dssm | 24. Januar 2014 16:25
Die FMA (=Finanzmarktaufsicht) ist auch für die Banken zuständig. Zuletzt hat diese die Anleihen der Alpine geprüft und für gut befunden, bei einer kleineren Schuhfabrik ist sie aber wesentlich genauer …
Würde man alle Bankpleiten aufzählen, welche die FMA nicht erkannt, dann würde dies wohl den Blog sprengen.
Neben der FMA ist noch die ÖNB aktiv in der Prüfung von Banken tätig. Da die ÖNB sowohl durch den Zahlungsverkehr als auch durch die diversen, zwingenden Meldungen gar nicht erst prüfen braucht, die Zahlen sind ja schon im Haus, stellt sich die Frage: Sind dort nur Deppen und Trotteln beschäftigt? Oder wurde da gerne etwas ‚übersehen’?

Dazu gibt es dann noch die ‚unabhängigen’ Wirtschaftsprüfer, welche die Bilanzen testieren müssen. Scheinbar handelt es sich bei dieser Gruppe auch um eine Zweigstelle des Blindenvereins.
Haften tut natürlich keiner von diesen ‚Blinden’.

Ärgerlicher als die Pleiten und des völlig unfähigen, politisch motivierten Umganges damit, ist zweifelsohne die laufende (!) Kostenseite für uns Bürger.
Denn all diese Kontrolleure, Prüfer, Berater usw. sind gesetzlich vorgeschrieben, um diese mit Zahlen zu versorgen sind ganze Heerscharen an Bankmitarbeitern notwendig (wesentlich mehr als unmittelbar am Kunden sind). Dies alles für ein absolut inakzeptables Ergebnis; nur wir als Bankkunden zahlen den Wahnsinn seit vielen Jahren mit viel zu hohen Gebühren.

Nebenbei, die EZB (also hierzulande die ÖNB) soll nun die Bankenaufsicht in Europa machen …
A.K. | 24. Januar 2014 14:12
Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz "Kulterer und die Verbrechen der Politik " trifft wieder einmal den Nagel auf den Kopf.
Leider gibt es in der Öffentlichkeit fast nur mehr Apparatschiks und fast keine anständigen Journalisten, die Menschen zum Denken anregen können. - Es war schon besser in Österreich und es ging auch gerechter zu. Steht - in hoffentlich weiter Ferne - jenen, die durch Ihren Einsatz und ihre Steurern - den Staat am Laufen halten, am Ende vielleicht gar ein Schicksal wie jetzt in der Ukraine bevor? Ich beginne an der Justiz und an den Grundfesten des Staates und des Gemeinwohls langsam zu zweifeln.
Erich Bauer | 24. Januar 2014 15:03
Tja... Die Ukraine kommt, wenn diese stationäre "Räuberbande" ALLE produktiven Kräfte total ausgeraubt hat und erwartungsgemäß trotzdem mit der "Beute" nicht das Auslangen findet...

PS: Es ist ja in Wahrheit jetzt schon höchst merkwürdig, dass ein Hochsteuerland so hoch verschuldet ist... Woran das wohl liegt?
dssm | 24. Januar 2014 16:14
@A.K.
Dies war immer so und wir immer so sein!
Wenn wir heute die grossartige, politische und philosophische Literatur des 17. und 18Jhds lesen, entsteht heute der Eindruck von einer mächtigen Bewegung. In Realität war es eine verschwindende Minderheit, die nur das Glück hatte, später als Ideengeber der Sieger dazustehen.

Die Mehrheit kann und insbesondere will es sich nicht leisten gegen den Strom zu schwimmen.
A.K. | 24. Januar 2014 19:16
@dssm
Sie werden leider wohl Recht haben.
Anonymer Feigling | 24. Januar 2014 13:07
Sachfremd:

Ein deutscher Moderator fragt bei einer Linken etwas zu heftig nach, wonach ein Zuhörer die Online-Umfrage "Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!" startet und 150000 Stimmen sammelt:
http://orf.at/#/stories/2215373/

Und schon geht der Moderator in die Knie und entschuldigt sich.

Sollten wir in Österreich nicht auch solche Umfragen gegen diverse ORFlinge starten? Alleine um diese ORFlinge zu Aussagen zu zwingen, die dann naturgemäß dämlich ausfallen werden.
Erich Bauer | 24. Januar 2014 13:18
Naja... ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein ÜRF-Moderator irgendeiner "Linken" so "rustikal" begegnet... :-)
kakadu | 24. Januar 2014 13:22
Bei uns werden die Genossen vom ORF leider mit Samthandschuhen interviewt, damit erübrigt sich ein Stimmensammeln.
Und bei Rechten hat man die gesamte Medienlandschaft gegen sich.
Unser Land befindet sich in fester linker Umklammerung!

Schade, daß Markus Lanz sich in die Knie zwingen ließ, aber mit dem ZDF ist halt nicht zu scherzen.
cmh | 25. Januar 2014 15:30
Sahra Wagenknecht besteht wie keine andere Politikerin aus wunderschönen Beinen. Wie keine andere trägt sie Röcke, wenn auch rote, die vor allem ihre Beine betonen.

Kann es sein, dass sie versucht mich sexuell zu belästigen?
Gerhard Pascher | 24. Januar 2014 12:09
Ich kann es nicht glauben, dass der verstorbene Jörg Haider solche Macht hatte, dass er völlig allein die Grundlagen für das aktuelle Hypo-Alpe-Adria-Desaster schaffte. Vieles geschah ja in der Öffentlichkeit und es gab noch genug offene Augen in Vorstand, Aufsichtsrat, den Kontrollorganen und der anderen Parteien. Aus meiner Sicht gehörten noch viele andere Leute - welche sich natürlich jetzt ausreden - auf die Anklagebank. Ich will damit nicht sagen, dass Kulterer nur ein Bauernopfer geworden ist, auch er hat Mist gebaut und seine Pflicht wäre es gewesen - noch zu Lebzeiten von Haider - mit allem an die Öffentlichkeit zu treten. Natürlich hätte er dann seinen Posten verloren und auf viel eigenes Geld verzichten müssen. Seit plötzliches Geständnis hat er erst dann abgegeben, damit die Strafe etwas milder ausfällt.
Wo sind die vielen Leute - meist Politiker, welche jahrelang zu- bzw. wegeschaut haben?
Erich Bauer | 24. Januar 2014 12:36
@ Wo sind die vielen Leute - meist Politiker, welche jahrelang zu- bzw. wegeschaut haben?... (Anm. oder auch mitgemacht haben)

... Sie befinden sich auf der Suche nach dem nächsten "Künetten-Geschäftsführer". Heutzutage genügt es wahrscheinlich schon, wenn er 3 Kreuzerl machen kann.

Wobei natürlich hinzuzufügen wäre, dass es nicht für jeden "Künetten-Geschäftsführer" so mies ausgehen muss... :-)

Wer nichts wagt... kann auch verlieren. :-)
Erich Bauer | 24. Januar 2014 10:47
Tja, die Schicksalstragödie eines - ich nenne es immer - "Künetten-Geschäftsführers"... Ich will damit keinesfalls die Qualifikation oder den guten Willen der betroffenen Person abwerten, oder so verstanden wissen...

Da wird eine Person von Freunden, Förderern und Gönnern pfeilgerade in luftige Höhen emporgehievt. Überhäuft mit Macht, Geld und Ansehen. In der Hybris glaubt diese Person fälschlicherweise, dass diese blendende "Karriere" EIGENVERDIENST ist...

Über kurz oder lang sitzen dann jedoch die Förderer und Gönner vor dem repräsentativen Schreibtisch... und fordern den Preis ein: Eine kleine Unterschrift. Bedenklicher Natur, versteht sich. "Dr. Faust" unterschreibt den "Mephisto-Pakt".... Danach kommt der "Gönner" regelmäßig...

Die "geförderte" Person hat möglicherweise schon schwere Bedenken, ob seiner UNTERSCHRIFTEN. Sie wird zickig. Der "Gönner" zeigt sich zuerst "überrascht"... doch im fliegenden Wechsel erinnert ihn der "Gönner" - mit eisigem Blick - an die bereits getätigten, bedenklichen Unterschriften... Die Person, nennen wir ihn "Dr. Faust", kann nur noch mittels Pharmazie Schlaf finden. Sein Umfeld sieht in ihm noch immer einen beeindruckenden Mann mit Macht, Geld und Ansehen...

Dann wird der "Wechsel" fällig gestellt. Die "Person" gibt auf... und zahlt den vollen PREIS.

Die Freunde, Förderer und Gönner... schauen sich in der nächsten Künette um.
Freak77 | 24. Januar 2014 11:26
"Dr. Faust" & "Mephisto-Pakt" - das trifft den Punkt, genau so war es.
dssm | 24. Januar 2014 10:34
Private Haftung!
Warum muss ich, der nachweislich schon bei Beginn des Ostbooms auf die Risiken hingewiesen hat, nun dafür zahlen?
Warum wird nicht zuerst einmal bei den Bankern, Politikern und Kontrollbeamten eine persönliche Haftung in Anspruch genommen?
Warum muss ich für die Trotteleien der Wähler nun haften?
brechstange | 24. Januar 2014 10:43
Das frage ich mich auch.
Erich Bauer | 24. Januar 2014 11:19
@dssm...

... weil Sie in der Schafherde sind, möglicherweise sogar mittendrin... Dieses "Gesetz" gilt auch für "schwarze Schafe" :-)
Helmut Oswald | 24. Januar 2014 11:22
Ganz einfach: weil wir im Sozialismus leben. Gewinne werden sozialisiert, Verluste ebenfalls.
FranzAnton | 24. Januar 2014 11:59
@ "Warum muss ich, der nachweislich ..........."?
Na, warum wohl?
Weil diese Menschen sich netzwerkend und per Gummiparagraphen und per systemkonforme Richter immunisiert haben gegen Recht und Gerechtigkeit!
Und wir haben Dergleichen zugelassen, obwohl wir Kenntnis davon hatten! Wir als Einzelmenschen haben vor der arrogierten Machtvollkommenheit unserer Politikerkaste den Schwanz eingezogen und deren unfassbare Macheloikes gesenkten Blickes hingenommen, um des lieben Frieden willen, und um nicht bei ihnen nachteilig aufzufallen! Man könnt' ja noch eine Hilfe brauchen von den "Mächtigen"! Mächtig fühlen können sie sich aber nur deshalb, weil das Volk, herkömmlicher Weise, an ihre Macht glaubt!
Natürlich gehörten unsere Politiker, die uns in wahnwitzige Schulden und sonstige Narreteien quasi am Nasenring hineingeführt haben, von ebendieser Macht dringlichst entfernt. Und unsere Demokratie gehört um starke, niederschwellig zugängliche direktdemokratische Elemente aufgepeppt. Von Politikerseite erwarte ich grosso modo keinerlei Einsicht in dieser Sache; es müsste ihnen schon mühevoll abgetrotzt werden.
Solches Engagement sollten unsere und unserer Kinder Zukunft doch wert sein?
Erich Bauer | 24. Januar 2014 12:22
@ Und wir (?) haben Dergleichen zugelassen...

Die "Bürger" (darunter der klassische „Einzelmensch“ und der „Eigenverantwortung“ unterstellte Individualist) sind mit Kreisky mitgelatscht... (Absolute Mehrheit! Schon vergessen?) Die Warnungen von Finanzminister Koren gingen den "Bürgern" hinten vorbei. Aufgrund des sensationellen Kreisky-Wahlergebnisses, liegt der Schluss nahe, dass damals auch sehr viele „Einzelmenschen“ sich den Verlockungen bereitwillig hingegeben haben. Die "Bürger" sind dabei zwar nicht "ROT" geworden... aber... "LIBERAL" (das ist chic)

"Liberal ist nur ein Fremdwort für Haltungs- und Charakterlosigkeit... " (co. Alfred Dorfer)

Die Kreiskysche Umerziehung hat voll funktioniert. Und der „Einzelmensch“ hat halt nur den kollektivistischen, sozialistischen „Scherm“ auf. Der "Bürger" ist nur noch ein Spielball... und er wird beim roten Freundschaftsspiel, zwischen den Sozialisten aller Couleurs, herumgeschubst…

Da hilft das ganze Meckern nix… die Ziege muss zum Bock. :-)
dssm | 24. Januar 2014 15:43
@FranzAnton
Ich habe in jüngeren Jahren sehr wohl den Gang durch die Gerichte probiert; und zum Teil auch gewonnen. Ich habe immer sehr laut und deutlich gesagt, was ich denke und schlimmer: warum!
Natürlich, die zahlreichen Förderungen welche es in Österreich gibt, habe ich nie bekommen, es gab immer Argument dagegen … (und nachher dann den Katzenjammer, wenn ich wieder einmal Welttechnologieführer war)
Auch sie SVA hat mich ordentlich gehunzt, damals half noch die reale Drohung mit dem Gang zum EuGH – ein teurer Spass, aber gewonnen!
Von sonstigen Behörden rede ich erst gar nicht …
Aber ich war stets selber schuld, denn ich war einfach ehrlich.

Warum muss also ICH jetzt zahlen?
Eine rein moralische Frage, habe ich genug erduldet; darf ich jetzt die Regierung erpressen und mir diverse Vorteile sichern, was ja immer nur auf Kosten der breiten Schichten geht (=Mitläufer), als Ausgleich sozusagen? Bin ich dann das gleiche Gesindel, wie die Bankster?
dssm | 24. Januar 2014 16:08
@Erich Bauer
Ich bin ultraliberal. Also für persönliche Haftung!

Lesen Sie (wieder-)einmal 1984 von Orwell, ein gutes Buch.
Da lernen Sie wie man Sprache manipuliert.
Es ist natürlich sehr geschickt, wenn Behörden Investmentbanken erlauben und dies ‚liberal’ nennen.
Es ist auch geschickt, wenn die Schwulen-, Gender- und WeißDerKuckuckfraktion, eine ‚Liberalisierung’ fordert.
Es ist auch geschickt, wenn man Gleichmacherei als ‚liberal’ verkauft.
Man könnte derer Beispiele viele bringen …
Erich Bauer | 24. Januar 2014 16:29
@dssm,

Gehen Sie ein bisschen über Orwell hinaus. Lesen Sie Aldous Huxlex, "Brave New World". Das ist für die heutige Zeit, als Spiegel, sogar noch weitaus aktueller...
dssm | 24. Januar 2014 17:19
@Erich Bauer
Ich bin mit Huxley, Parkinson, Kohr und Hayek 'aufgewachsen'. Desshalb haben mich die Eltern auch in die Hauptschule geschickt, damit kam ich den sozialistischen Lehrern immerhin bis zur 8. Schulstufe aus, nachher wurde es zäh (höflich formuliert).
FranzAnton | 24. Januar 2014 09:36
Liebe Mitposter!

Unsere Demokratie weist allzu viele Unzulänglichkeiten auf; dies wird hier im Forum immer thematisiert. Wir alle hier sollten uns anstrengen, auf Abhilfe gegen unsere österreichische Politpraxis zu sinnen. Dazu gehört es vorrangig, die Grundlagen der Fehlleistungen aufzuzeigen, um an eine Systemreparatur unserer, sagen wir einmal wohlwollend, "Halbdemokratie" denken zu können.
Von alters her haben sich Politiker stets gegen Alternativmeinungen gewendet; in monarchischen bzw. diktatorischen Zeiten war dies leicht möglich, einem Kaiser oder Mao oder Hitler oder Fidel oder Stalin wagte sich niemand entgegenzustellen, dem sein Leben lieb war.
Auch bei uns ist degleichen Widerspruchsgeist mit Risken verbunden, wirtschaftlichen, z.B.; A.U. etwa verlor seinen Chefredakteursposten in der Wiener Zeitung, weil er den Machhabern lästige Meinungen vertrat.
Genau letztere Freiheit, sich den Mächtigen furchtlos öffentlich entgegenstemmen zu können, ohne wirtschaftliche Nachteile - oder sogar Gerichtsverfahren - befürchten zu müssen, wäre aber das unverzichtbare "Salz der Demokratie".

Im Übrigen ginge besagte Freiheit, aus evolutionärer Sicht, mit den Methoden der Evolution konform, welche etwa die Optimierung alles Lebendigen mit dem Konkurrenzprinzip geschafft hat. Auf ihre undurchdachte Weise haben die Politiker aller Zeiten bis dato dieses Konkurrenzprinzip auszuschalten getrachtet; die Folgen davon, in Form von gigantischen Katastrophen (Weltkriege) füllen die Geschichtsbücher. Im übrigen fußen unsere Staatsschulden auf ebendieser Ursache.

Konkurrenzoptionen gegen Machthaber gibt es so manche; die Implementierung von Untersuchungsauschüssen als parlamentarisches Mindeheitenrecht wäre eine - unverzichtbare - hievon. Da sei aber unser Kanzler (samt SPÖ) vor, müßte er sich betreffend Inseratenaffäre bohrenden Fragen stellen, weshalb unsere Machthaber dieses Oppositionsrecht wieder einmal abwiegeln.
Direktdemokratie analog der Schweiz wäre natürlich der Königsweg zur Optimierung unserer Demokratie. A la longue kann kein Weg daran vorbeiführen, soll die Zukunft unseres Landes von nebelig-trübe auf sonnig wechseln.

Engagierungsbereite bräuchte es halt; hier Kluges von sich zu geben, wäre schon recht und unverzichtbar wichtig; für ein Anstreben von Direktdemokratie bräuchte es aber möglichst viele Arbeitsbereite.

Daher frage ich abermals: Will jemand solche Arbeit leisten? Es geht buchstäblich um das Wohl von uns und unseren Nachkommen.
Lieber Augustin | 24. Januar 2014 10:07
Hannemann, geh du voran, du hast die größ'ren Stiefel an!
Erich Bauer | 24. Januar 2014 11:43
@Untersuchungsauschüssen als parlamentarisches Mindeheitenrecht...

NEIN! NEIN! BITTE, BITTE NICHT!!!
"Ich habe keine Wahrnehmung dazu."
FranzAnton | 25. Januar 2014 07:58
@E.Bauer: Untersuchungsauschüssen als parlamentarisches Mindeheitenrecht...

NEIN! NEIN! BITTE, BITTE NICHT!!!
"Ich habe keine Wahrnehmung dazu."

Wieso nicht? Hinsichtlich Konservativer wie etwa Strasser, Blauer wie Scheuch hat das doch effizientest funktioniert; Pilz leistete in dieser Hinsicht Herausragendes, das muß der Neid ihm lassen! Daß er, der Karl Murxshof - Fan, im rotgrünen Lager rein gar nix Dubioses zu wittern in der Lage ist, kann einem ehemals "Revolutinären Marxisten" wohl nur schwerlich vorgeworfen werden; ihm drohten diesfalls wohl Schlaganfall und Herzinfarkt gleichzeitig (was man ihm jedenfalls als Christenmensch nicht wünschen sollte. -
Zum Glück gibt ja auch nicht wenige gegenteilig politisch Gepolte, welche linke Promis - durchaus mit handfesten Gründen - allzu gerne vor ein solches nationalrätliches Tribunal stellen würden, wenn man sie denn ließe. Grüne und Freiheitliche fordern schon die längste Zeit das Recht, U - Ausschüsse einberufen zu dürfen, für die Opposition (also sie selber, naturalmente).
Allein diese Möglichkeit ließe womöglich die Regierung zurücktreten, weshalb SpinFey solch demokratische Option mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln torpedieren müssen. An Spindi's Stelle würde ich diese Oppositionsforderung aber auf meine eigenen Fahnen heften; seine und unserer Demokratie Chancen stiegen mit diesem Recht dramatisch an; hoffentlich ist es ihm gegeben, dies zu verstehen.
brechstange | 24. Januar 2014 09:08
Die Banker, ich kann nur sagen, selbst schuld müssen über die Klinge springen, denn viele die ehrlich waren und nicht bei jedem Betrug mitgemacht haben, viele Jahre vorher deshalb ihren Job verloren haben. Karrieren wurden zerstört. Also Null Erbarmen für diese Opportunisten.

Warum aber werden nur diese strafrechtlich verfolgt?

Ich denke, man weiß genau, man braucht für die Öffentlichkeit Schuldige, sprich das sind jetzt die Banker (seit einem Jahrzehnt warnte ich bereits, sie würden Opfer des Systems werden, wenn sie nicht Verantwortung zeigten), um vom Systembetrug abzulenken. Die Aufarbeitung würde diesem System aus Gefälligkeit und Überheblichkeit (sprich Politikern, Parteien, EU und Weltfinanzsystem) enormen Schaden zufügen. An den Schaden für die Republik denken diese Opportunisten bestimmt nicht. Doch eine Reinigung ist dringendst notwendig ist.

Im Fall BAWAG / Verzetnitsch hätte es Gewerkschaft und SPÖ zerrissen. Ich denke, da zB an die plötzliche Entschuldung der SPÖ.
Bei der Kommunalkredit / Ex-Ministerin Schmid hätten sich SPÖ einschl. Seilschaften wie auch Volksbanken, Raiffeisen und die Kommunen heftig anschnallen müssen.
Bei BAWAG / Flöttl hätten manche Amis wie die Familie Eisenhower ihren Nimbus mit ungeahnten Folgen für das Finanzsystem bereits 2006 abgeben müssen. Dieses Schnellballsystem wäre uns dann bereits früher um die Ohren geflogen.
Bei der HAA / Haider wäre eben das Geflecht von Korruption, Organisierter Kriminalität und EU / EZB aufgeflogen. Es wäre aufgeflogen, dass nichts mehr im Griff ist, dass man Geld von Kriminellen genommen und gewaschen hat, die - meiner Ansicht nach - nun mit Patronenkugeln drohen.

Transparenz, Wahrheit und Fairness sind Schlüsselbegriffe zur dringend notwendigen Reinigung. Die medialen Angriffe auf Team Stronach sind bezeichnend. Wer finanziert die Medien?
Auch wenn viele nun sagen werden, Stronachs Auftritte waren schlecht, so bitte ich, schauen Sie sich diese Diskussionsrunden in zwei Jahren nochmals an und sie werden erkennen, dass die Ansagen Stronachs ohne mediale Verstärker gar nicht so falsch waren und dass die Mitbewerber nur Standardphrasen vom Stapel ließen, die medial nicht hinterfragt wurden.
Auch wenn viel sagen, Stronachs Mitstreiter sind ungenügend. Dann bitte schauen Sie sich die Mitstreiter der Mitbewerber an. Schlechter sind wir bestimmt nicht.

Es mache sich jeder selbst ein Bild, nur eines muss ich anfügen: Wir alle müssen uns dahinterklemmen, dass das System gereinigt wird.
brechstange | 24. Januar 2014 09:11
eine Korrekturfunktion wäre echt gut

Bitte verzeihen Sie meine Fehler.
Susanna | 28. Januar 2014 12:26
Ja, Brechstange, eine Korrekturfunktion wäre gut!!!!!! (Ich bin erst beim zweiten Lesen draufgekommen, dass Sie eine Tippfehlerkorrektur meinen...)
Inger | 24. Januar 2014 09:06
"....dass er als Bankchef dem ständigen Drängen der Großmannssucht und des politischen Balzgehabes des Jörg Haider immer wieder sträflich nachgegeben hat"
Es wird doch nicht so sein, dass Herr Kulterer erst jetzt erkannt hat, dass LH Haider.... Sich jetzt auf einen Toten auszureden ist die billigste Verantwortung, die es gibt. Warum hat er ihm nicht die Stirn geboten, als er noch im Amt war???
Er war der Bankchef und nicht Haider.
Das ist genau so wie mit den Haftungen, an allem und jedem ist Haider schuld, aber dass alle - ob rot oder schwarz - mitgemacht haben, davon redet keiner. Jetzt ist es einfach, wiederum für alle, die irgendwie beteiligt waren, an der nicht nachvollziehbaren Geldherumschieberei, Haider ist schuld, der kann sich nicht mehr wehren. Er mag schon seine Wünsche angemeldet haben, aber warum hat keiner "nein" gesagt??? Alle wollten sich in seinem Glanz sonnen und jetzt schmeissen sie ihm vor, er habe dies und jenes. ....
Wenn ich als Bankchef keinen Überblick habe, was ich darf und was nicht, dann bin ich am falschen Platz. Ganz einfach. Wenn Herr Kulterer zu oft ja gesagt hat, warum hat man ihn dann nicht zeitgerecht abgesetzt???
Ich möchte ja auch gerne wissen, was Herrn Kulterer überhaupt dazu befähigt hat, diese Bank zu führen. Von seinem vorberuflichen Leben hört man ja so gar nicht viel, aber besonders ruhmreich kann es nicht gewesen sein, sonst würde man auf seine Erfolge schon längst verwiesen haben.
Undine | 24. Januar 2014 22:45
@Inger

*****************!
perseus | 24. Januar 2014 08:12
Wenn man solche Positionen in Banken oder anderen großen Unternehmen innehat, muss man, wenn der Eigentümer mit „Anliegen“ kommt, die gegen das Gesetz verstoßen, in der Lage sein, „Nein“ zu sagen, sonst hat man die Konsequenzen zu tragen, die das Gesetz daran knüpft. Dies gilt im Besonderen dann, wenn der Eigentümer Politiker ist. Daher tut mir Herr Kulterer nicht besonders leid. Er hätte sich vorher überlegen müssen, mit wem er sich ins Bett legt.

Nur: dass die Politik immer willfährige Erfüllungsgehilfen finden wird, die ein staatliches Unternehmen gemäß ihren Wünschen führen auch wenn das gegen Gesetze verstößt, steht auch fest. Das ist ein wesentlicher Teil der österreichischen Korruption, die mehr in und rund um Wien beheimatet ist und dort mit einer Routine stattfindet, die ihresgleichen sucht. Und das seit Jahrzehnten.

Das Thema ist nur hochgekommen, weil, die FPÖ dahinterstand; die ist nicht mehr an der Macht und kann daher – z.b. über Weisungsrechte des Justizministers – nicht mehr mitbestimmen, was untersucht wird und was nicht.

Die Themen in Wien und NÖ stinken noch viel mehr zum Himmel, werden aber nie untersucht werden.
Undine | 24. Januar 2014 22:48
@Perseus

*********!
Auch in Salzburg und Linz stinkt es schlimm unter Roter Regentschaft!
Wertkonservativer | 24. Januar 2014 08:04
Nun, wie man hier auch immer zum Hypo-Problem steht:
an der ursächlichen Schuld des hier vielfach verteidigten Dr. Haider kommt man wohl nicht herum!
Ich war zu seinen Lebzeiten - trotz anderer politischer Bindung - durchaus von seinem vorwärtsdrängendem und sympathischen Wesen und Wirken eingenommen.

Insgesamt jedoch: Glück, Schuld, und tragisches Ende eines charismatischen Ausnahmemenschen, der an sich selbst, und durch niemand anderen, gescheitert ist!

(mail to: gerhard@michler.at)
Wertkonservativer | 24. Januar 2014 09:32
Übrigens, was die Hypo-Tochter HR betrifft:
in Istrien ist (nach einigen Jahren Unzufriedenheit mit der Zagrebacka/Unicredit) die Hypo HR bereits seit 2005 "meine Bank":
sympathisches "Outfit", Super-Service, nett Leute!
Wäre eigentlich schade, wenn sie in dort in Probleme oder eventuell auch in "falsche " Hände käme!
Herby | 24. Januar 2014 11:24
@ WK

Wenn ich das nächste Mal in der Gegend dort zu tun habe werde ich mich an Ihren geschätzten Rat erinnern!
Freak77 | 24. Januar 2014 07:45
Wolfgang Kulterer - eine menschliche Tragödie.

Damals mit dem LH Dr. Haider zusammen in Kärnten hatte er die "unerträgliche Leichtigkeit des Seins" erlebt. Man sehe sich dazu nur die protzige von einem Stararchitekten errichtete H.A.A.-Zentrale in Klagenfurt an:

http://www.news.at/_storage/asset/2571327/storage/newsat:key-visual/file/47891053/hypo-group-alpe-adria-zentrale-klagenfurt.jpg

Wolfgang Kulterer, ein Mann der ganz ganz oben war und tief nach unten gestürzt ist.

Wenn er jetzt echte Reue zeigt tut er zu 100% das Richtige.
Brigitte Imb | 24. Januar 2014 02:57
Es wird ein Aufatmen durch die politischen Reihen gehen, zum toten Schuldigen gesellt sich - freiwillig - ein Lebender.
Dr. Kulterer (ein armer Mann) wird für seine Verfehlungen zu büßen haben, die politische Schuld wird Haider und der FPÖ - das BZÖ existiert ja quasi nicht mehr - angelastet werden, Rot und Schwarz gehen frei. Die linksgünen Medien jubeln.
Nun fehlt nur noch die Ausrufung eines Antispekulationstages, am Besten von SPÖ Politikern aus Linz od. Salzburg.
mischu | 24. Januar 2014 02:31
Es gibt einen großen Unterschied zu den Hintermännern z. B. bei der BAWAG, bei der Hypobank, bei der Kommunalkredit, beim Salzburger Finanzskandal und etliche andere Katastrophen, für die der Steuerzahler aufkommen wird müssen:
Dr. Haider ist tot und kann sich nicht mehr verteidigen bzw. alle Anschuldigungen, für die er jetzt bei diversen Angeklagen herhalten muß, widerlegen.
Während bei den anderen Banken die wahren Schuldigen hinter den "Bauernopfern" immer noch unbehelligt herumlaufen, ihre gut abgesicherte Existenz genießen und sie niemand mehr zur Rechenschaft zieht. Mir kommt da u. a. Flöttl, der sich mit einem Computerabsturz rettete; C. Schmied, die sogar noch zu Ministerehren kam und Verzetnitsch, der von der Materie überhaupt nichts verstehen wollte, in den Sinn. Ob sie alle ganz einfach zu viel wissen?

Von anderen Skandalen, wie den mit den Inseratenbestechungen in Millionenhöhen, gar nicht erst zu sprechen.

Unsere Justizia ist bei den Mächtigen - insbesondere im linken Parteienspektrum - noch immer auf beiden Augen blind!
numerus clausel | 24. Januar 2014 08:06
Justitia wird immer mit verbundenen Augen dargestellt, damit sollte gezeigt werden, daß sie objektiv ihr Urteil fällt.
Leider wird das heutzutage falsch verwendet.
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