Anlässe großen Zorns: ÖVP, FPÖ, SPD, HBP, UNO, ORF und die Bischöfe
In den letzten Stunden kommt man leider gar nicht heraus aus mehr als berechtigtem Ärger über Parteien und Institutionen, die man – mehr oder weniger lang – für seriös gehalten hat. Und über unsere Mainstream-Medien, die allesamt die jeweiligen, eigentlich in aller Öffentlichkeit geschehenen Anlässe zum Zorn übersehen oder ignoriert haben.
Im gleichen Parlament haben sich die FPÖ-Abgeordneten enthalten, als eine Resolution die "brutale Unterdrückung von DemonstrantInnen im Iran" verurteilt hatte. Die Resolution fand zwar dank der anderen Fraktionen eine Mehrheit, aber das entschuldigt das Verhalten der Blauen absolut nicht – auch deshalb nicht, weil es ganz offensichtlich mit der Nähe der FPÖ zu Russland zu tun haben dürfte, das auf vielen Ebenen, nicht zuletzt bei Waffenlieferungen zum engen Verbündeten der Mullahs geworden ist. Was für ein Schlag ins Gesicht der so islamkritisch klingenden FPÖ-Rhetorik, die da jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Was für eine Schande!
Gleich nochmals FPÖ: Von den 25 Personen, die in den Pilnacek-Ausschuss des Herrn Hafenecker geladen worden sind, sind nicht weniger als 15 Polizisten. Dabei hat sich die FPÖ bisher immer als Freund der Polizisten ausgegeben. Dabei ist eine solche Ladung für jeden Zeugen, auch einen Polizisten, eine gewaltige Belastung, weil ja die WKStA bekanntlich sehr schnell zur Hand ist, jemanden wegen einer angeblich unpräzisen Aussage vor den Strafrichter und jahrelang an den öffentlichen Pranger zu stellen. Dabei ist bisher das absolut einzige Ergebnis des Hafenecker-Ausschusses, den "großen" Missstand herausgefunden zu haben, dass Polizisten kein Thermometer bei ihrer Ausrüstung dabei haben. Was für eine Schande!
Nicht nur Russland und die FPÖ haben sich an die Seite des iranische Terrorregimes gestellt. Auch der UN-Generalsekretär hat den Mullahs zum Jahrestag ihrer blutigen Diktatur gratuliert. Was für eine Schande!
In Deutschland hat sich die SPD gegen das Verbot für Vollverschleierung in der Öffentlichkeit ausgesprochen. Begründung: Wenn sie ihr Gesicht zeigen müssten, könnten Frauen nicht mehr "selbstbestimmt und frei" leben. Dabei haben schon fünf Nachbarländer Deutschlands ohne solche Probleme ein Vollverschleierungsverbot. Was für eine Schande!
Ins gleiche Kapitel gehören die Reaktionen auf das österreichische Kopftuchverbot für Mädchen an Schulen. Das wurde von der sogenannten "Gleichbehandlungsanwaltschaft" vehement kritisiert. Damit kritisiert eine aus Steuergeldern finanzierte Institution den österreichischen Gesetzgeber. Und gleichzeitig ist diese – ohnedies längst abzuschaffende – Anwaltschaft, die trotz dieser Bezeichnung gar nichts mit dem Beruf eines Rechtsanwalts zu tun hat, bei dieser Attacke Seite an Seite mit einer islamistisch-antisemitischen Organisation aufgetreten. Was für eine Schande!
Noch empörender als die Haltung der linken Ksmpffeministinnen ist aber die Ablehnung dieses Kopftuchverbots durch die österreichische Bischofskonferenz. Damit sind die Bischöfe noch mehr an die Seite der Kirchenfeinde von den Grünen gerückt. Damit haben sie sich noch weiter von ihren Gläubigen entfernt. Damit zeigen sie, noch immer nicht begriffen zu haben, wie sehr das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung junger Frauen durch Väter, Brüder und Imame ist. Sie begreifen nicht, wie sehr derzeit die Identität Österreichs nach einer fast zweitausend Jahre lang christlich-jüdisch geprägten Vergangenheit auf dem Spiel steht. Sie begreifen nicht, wie sehr das Kopftuch ein Siegessignal einer Eroberungsreligion ist, die einst Österreich und insbesondere Wien schon mehrfach so sehr bedroht hat, dass Wien nur noch durch eine vom Papst organisierte und vom polnischen König angeführte Befreiungs-Streitmacht gerettet werden konnte. Was für eine Missachtung einer der stolzesten Leistungen der katholischen Kirche für Österreich durch die heutigen Bischöfe! Was für eine Schande!
Der ORF (und etliche österreichischen Mainstream-Medien, die ja mangels gesetzlich verordneter Zwangsfinanzierung tun und lassen können, was sie wollen – das Bestechungsgeld nehmen sie ja freiwillig entgegen …) nennt konsequent bei Kriminalfällen nur das Geschlecht und Alter des Täters sowie hie und da seine Staatsbürgerschaft, aber nie, ob es ein Migrant oder ein Neoösterreicher mit Migrationshintergrund ist. Was für ein Unterschied zur Schweiz: Dort gibt es jetzt sogar eine Richtlinie, die festlegt, dass die migrantische Herkunft eines Tatverdächtigen zu nennen ist. Die österreichischen Gebührenzahler bleiben hingegen weiter desinformiert. Was für eine Schande!
Bundespräsident Van der Bellen hat offiziell Christian Kern empfangen, der wieder einmal geplant hat, den amtierenden SPÖ-Obmann zu stürzen. Kern hat gleich auch das Angebot gemacht, dass des Bundespräsidenten Frau seine Staatssekretärin für Kultur werden solle. Auch wenn man nicht beweisen kann, dass die beiden Dinge miteinander zusammenhängen, so stößt ihre Nähe doch einen mehr als üblen Geruch aus. Aber jedenfalls ist schon allein der Empfang Kerns durch den Bundespräsidenten ein Skandal. Wer das anders sieht, möge einmal selbst versuchen, als einfacher Staatsbürger mit dem Plan, den Chef seiner eigenen oder einer anderen Partei zu stürzen, einen Termin beim Staatsoberhaupt zu bekommen.
