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Wie der ORF hetzt und verfälscht

Wie der ORF hetzt und verfälscht

Wieder ein ganz konkretes Beispiel – von tausend ähnlichen – dafür, wie der ORF nachweislich immer wieder die Wahrheit dreht und verfälscht. Die Genossen dort denken sich ganz offensichtlich, die Leute müssen eh dafür zahlen. Da können wir tun und lassen, was wir wollen, was uns ideologisch passt. Dabei kassieren sie ja nicht nur unsere monatlichen Zwangsgebühren, sondern bekommen vom Unbildungsminister Wiederkehr auch noch fettes Steuergeld zugeschoben, damit sie ihre Desinformation in die Schulen tragen. Und in Zukunft will ja Genosse Wiederkehr sogar noch mehr linke Medien-Desinformation nach Art des ORF in den Schulen organisieren und dafür Fremdsprachen- und Lateinunterricht kastrieren. In parteipolitischer Perspektive hat er sogar recht.

Was braucht auch eine vom Großen Bruder ORF in Lügengespinste gewickelte Bevölkerung noch andere Sprachen zu können, denkt man sich offensichtlich bei den Neos. Dann hätten sie ja mehr Alternativen zum ORF. Dann könnten sie ja etwa in französischen Zeitungen nachlesen, was wirklich los ist.

Der aktuelle Anlass kommt nämlich aus Frankreich: Da ist das ganze Land empört, weil linke Prügelgarden einen Ordner angegriffen und ermordet haben, der eine rechte Frauenversammlung schützen sollte. Emmanuel Macron fürchtet jetzt nicht ganz zu Unrecht bürgerkriegsähnliche Straßenkämpfe und appelliert zur Ruhe. Niemand weiß, ob das dem nur noch von einer kleinen Minderheit der Franzosen unterstützten Präsidenten noch gelingt (der sich übrigens so wie sein deutscher Partner Friedrich Merz angesichts der Folgen seiner innenpolitischen Fehlentscheidung, eine Brandmauer-Politik zu betreiben, immer mehr in die Außenpolitik flüchtet).

Für Frankreich kann man nur das Beste hoffen. Für Österreich kann man aber angesichts der Lügenberichterstattung des noch immer – wenn auch deutlich abnehmend – meistgenutzten Medienkonzerns kaum mehr hoffen. Denn da ist wirklich schon fast jede Meldung, jede Nachricht verfälscht, gefärbt, einseitig. Exemplarisch sei das am jüngsten Beispiel nachgewiesen. In der Onlineausgabe des linken Gebührenmediums vom Küniglberg liest man etwa im Bericht über die Vorfälle von Lyon und ihre Folgen so:

Nach dem "Tod eines rechtsextremen Aktivisten hat der französische Präsident Emmanuel Macron vor landesweiten Kundgebungen zur Ruhe aufgerufen … Er war vor einer Woche nach einer Auseinandersetzung mit linken Aktivisten vor einem Konferenzzentrum in Lyon gestorben."

Auch wenn man die ganze Meldung zweimal liest, bleibt vor Empörung der Mund offen. Denn die Mörder, die eine offenbar als feindlich empfundene Versammlung angegriffen haben und dabei nicht einmel vor gezieltem Mord zurückgeschreckt sind, kommen im ganzen Text nur euphemistisch beschönigend als "linke Aktivisten" vor. "Extrem" ist nur das Opfer.

Das macht fassungslos. Jetzt werden Linke nicht einmal dann als "extrem" bezeichnet, wenn sie zu Mördern geworden sind. Das empört auch deshalb, weil man annehmen kann, dass die steuergeldfinanzierten linken Agenturen wie das "DÖW" in Österreich oder der Verfassungsschutz in Deutschland gleich wieder ein Stricherl in ihre Statistiken für "rechtsextreme" Gewalt machen können. Findet doch die "Künstliche" oder natürliche Unintelligenz, die zu tausenden solche Artikel durchkämmen, selbst in diesem Fall, wo es sogar um Mord geht, nur das Wort "rechtsextrem", nicht "linksextrem". Folglich wird das Stricherl ganz eindeutig bei "rechtsextrem" gemacht.

In Frankreich erregt der Mord naturgemäß gewaltiges Aufsehen. Auch dort gibt es linksradikale Professoren, die in – vemeintlich internen – Chats den Mord rechtfertigen. Die "Nazillons" hätten bekommen, was sie gesucht haben. Blöderweise ist der "Figaro" in den Besitz dieser WhatsApp-Nachrichten gekommen.

In Hinblick auf den ORF ist das Ganze schon längst wieder ein Fall, wo man sich einen Gerd Bacher aus dem Jenseits zurück in die Chefetage des Zwangsgebührensenders wünscht. Der hätte den oder die Schuldigen mit ein paar lauten Bemerkungen entweder ganz verabschiedet oder zumindest in die Portierloge strafversetzt. Bacher hat sich einst nämlich noch sehr intensiv mit den Produkten beschäftigt, die seine Untergebenen herstellen. Einem Frühstücksdirektor an der Spitze des ORF sind diese hingegen wurscht. Der begnügt sich ganz bescheiden mit seiner Gage.