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Der ORF, die Energiekrise und die Atomkraft

Der ORF, die Energiekrise und die Atomkraft

Nach langem Totschweigen hat jetzt auch der ORF doch einmal über den massiven internationalen Trend berichtet, den Ausbau von Atomkraftwerken dramatisch zu forcieren. Zwei große Kriege haben die globale wie auch die nationale Energieversorgung massiv beeinträchtigt. Seither ist die Atomkraft die einzige mögliche Strategie für Länder, die nicht in Armut abstürzen wollen. Nur Deutschland, Österreich und Italien wissen das nicht. Nur dort sind Atomkraftwerke in gemeinsamer Dummheit und grüner Hysterie abgebaut worden. Inzwischen ist aber auch dort eine Rücknahme der einstigen Fehlentscheidungen dringend nötig. Doch wie die ZiB des theoretisch zur objektiven Information verpflichteten Zwangsgebührensenders über diesen AKW-Trend berichtet, stellt schon wieder den nächsten ORF-Skandal dar.

Der Skandal besteht sowohl darin, was im Zwangsgebührenfunk gesagt worden ist, wie auch darin, was dort verschwiegen wird.

  1. Es wird wieder einmal verschwiegen, dass es inzwischen eine ganz neue Generation kleinerer und technisch total geänderter Atomkraftwerke gibt, die nach Aussage praktisch aller Wissenschaftler und Techniker nicht einmal theoretisch zu einem großen Unfall führen können.
  2. Es wird wieder einmal verschwiegen, dass es durch die traditionellen und alternativen Wege der Stromerzeugung in Summe viel mehr Todesopfer gegeben hat als durch Atomunfälle (man denke nur an die großen Katastrophen mit Staumauern, die weit über 170.000 Todesopfer gefordert haben).
  3. Es wird wieder einmal verschwiegen, dass Österreich und Deutschland heute mangels eigener AKWs massiv vom Import des Stroms ausländischer Atomkraftwerke abhängig sind und sich deshalb wirtschaftlich und damit auch sozial seit Jahren viel schlechter entwickeln als praktisch alle anderen EU-Länder.
  4. Es wird verschwiegen, welche arge Katastrophe Spanien als Folge der schweren Abhängigkeit von Solarenergie heimgesucht hat, als im Jahr 2025 eines schönen Tages zur Mittagsstunde viel zu viel Solarstrom produziert worden ist, woraufhin fast im ganzen Land die Stromversorgung kollabiert ist und erst nach Tagen langsam wieder hochgefahren werden konnte.
  5. Vor allem wird verschwiegen, dass jeder Klimapaniker verlogen ist, wenn er nicht zugibt, dass Atomstrom angesichts einer rapide steigenden Weltbevölkerung, angesichts eines weltweit (bis auf Covid- und Kriegsjahre) rapide steigenden Wohlstands, angesichts des gigantischen Stromverbrauchs durch die diversen Formen der Informations- und Kommunikations-Technologie und durch die Künstliche Intelligenz absolut alternativlos ist, wenn ein Staat nicht hoffnungslos zurückfallen will.
  6. Stattdessen wird der erste ORF-Bericht über die anderswo steigende Intensivierung von Atomkraftwerken dadurch untergriffig geframt, dadurch konterkariert, dass der Moderator höhnisch anmerkt, dass diese Länder wohl die Lehren von Tschernobyl und Fukushima vergessen hätten. Damit hat der ORF wieder einmal unwiderlegbar bewiesen, dass er weiterhin die Speerspitze der grünen Linken bleiben will.
  7. Denn in Fukushima hat es keinen einzigen Toten durch einen Nuklearunfall gegeben. Alle dortigen Todesopfer waren vielmehr durch einen Tsunami, eine verheerende Hochwasser-Welle als Folge eines Erdbebens zu beklagen gewesen. Das dortige Atomkraftwerk hingegen wurde zwar auch zerstört (weil fast direkt am Ufer gebaut), das hat auch große Kosten, aber keine Menschenopfer gefordert.
  8. Und die vor 40 Jahren durch kriminelle Fahrlässigkeit sowjetischer Funktionäre ausgelöste Katastrophe von Tschernobyl hat zwar 4000 Todesopfer gefordert. Aber das müsste eben bei sauberer Berichterstattung den zahllosen Unfällen mit traditionellen und alternativen Kraftwerken bei viel geringerer Stromproduktion gegenübergestellt werden.
    • Dazu gehört etwa der Bruch einer Staumauer in China 1975 mit allein 100.000 Toten.
    • Dazu müsste auch die katastrophale und flächendeckende Verschandelung der europäischen Landschaft durch Tausende Windmühlen berücksichtigt werden.
    • Dazu gehört die Verhässlichung historischer Stadt- und Dorf-Dachlandschaften.
    • Dazu dürften auch die immer wieder von seriös klingenden Studien berichteten physiologischen Schäden an Menschen gehören, die in der Nähe von Windkraftwerken wohnen. 
    • Dazu kommt die riesige Versieglung von Böden durch die großen Fundamente jeder Windmühle und durch die Zufahrtsstraßen, die zu jeder von ihnen geführt werden müssen.
    • Dazu kommt die große Zahl an Vögeln, die von drehenden Windmühlflügeln erschlagen werden (aber leider sind das nicht Krähen und Tauben, sondern Sing- und Zugvögel, muss man ein wenig zynisch hinzufügen).
  9. Dazu müsste In der gleichen Dringlichkeit im Übrigen auch die Gewinnung jener Erdgas-Schätze gehören, die sich unter Österreichs Boden befinden. 

Der ORF – das ist die Summe der längst jeder Führung entkommenen Redakteure mit 80-prozentiger Linkslage – kann nichts als stänkern, er ist selbst in seinen Nachrichtensendungen auf das Niveau der heimischen Kabarettisten abgestürzt. Praktisch in jeder redaktionellen Aussage erkennt man eine an totalitäre Diktaturen erinnernde einheitliche tiefgrüne Färbung. Er ist weit von jeder Objektivität, von jeder wissenschaftlichen Evidenz entfernt (ganz ähnlich, wie etwa der erfolgreichste Privatsender von einem anderen fixen Wahn geprägt ist, nämlich von der angeblichen Schädlichkeit der Covid-Impfungen …).

Es gibt nur zwei große Unterschiede:

  • Für den ORF müssen wir zum Unterschied von anderen Sendern mehr als 180 Euro alljährlich bezahlen.
  • Und die im ORF jetzt aufgeflogene Korruption übertrifft alles, was man diesbezüglich bisher nur geahnt hat.