19 gute Nachrichten zu Ostern
Bei allen Kriegen und Dummheiten in der Welt tut es gut, sich zumindest an manchen Tagen auch über eine ganze, eindrucksvolle Reihe positiver, erfreulicher Entwicklungen freuen zu können. Beim Blick in die Welt trifft man nämlich auch auf viele mutige Menschen und kluge Entwicklungen, an denen sich so manche in Österreich ein Vorbild nehmen könnten und sollten. Aber auch in Österreich ist etliches Positives passiert.
Die konkreten Beispiele:
- In Deutschland sagt der SPD-Chef Klingbeil Dinge, die überaus vernünftig und mutig sind: "Wir können nicht jede Krise und jedes Problem mit einfach noch mehr Geld beantworten"; "Wir werden als Gesellschaft insgesamt mehr arbeiten müssen"; "2026 wird uns Mut abverlangen". Klug, mutig und weise. Vielleicht könnte man Andreas Babler zu einer Schulung über grundsätzliche finanz- und wirtschaftspolitische Zusammenhänge zu seinen Genossen nach Deutschland schicken. Die Kosten dafür wären jedenfalls gut investiert.
- Auch noch in einer weiteren Hinsicht gibt es gute Nachrichten aus Deutschland: Die von der CDU kommende Bildungsministerin Karien Prien hat jetzt linksradikalen Vereinen wie "Correctiv" oder "HateAid" die staatlichen Subventionen zumindest aus ihrem Ministerium gestrichen.
- Wie auch immer die bevorstehenden ungarischen Wahlen ausgehen: Es ist jedenfalls jetzt schon erfreulich, dass dort nur zwei konservative Parteien Aussichten auf einen Sieg haben. Während Viktor Orbán lange schon deshalb zu bevorzugen gewesen ist, weil er gegen eine Opposition gestanden ist, die mit linken Ideen zur Wirtschaft und zur woken Gesellschaftspolitik aufgefallen ist, weil er für Familie, Heimat und Christentum eingestanden ist, so steht ihm jetzt eine genauso konservative Partei mit sehr guten Siegesaussichten gegenüber, denen Orbán nur Dinge vorhalten kann, die man in Wahrheit als positiv einschätzen muss: Die neue Konkurrenz ist im Unterschied zu Orbán für Europa und die Ukraine und gegen Russland und China, auf die sich Orbán zuletzt gestützt hat. Das macht Hoffnung, da auch Aussicht besteht, dass die vielen klugen Dinge beibehalten werden, die auf Orbán zurückgehen.
- In Österreich gibt es seit zwei Jahren ähnlich wie in Ungarn eine Stabsstelle "Internationaler Schutz verfolgter religiöser Minderheiten". Angesichts der weltweiten Welle an Christenverfolgung wäre es freilich gut, wenn man von einer solchen Stelle mehr hören würde, als dass sie halt existiert.
- In den USA hat der soeben emeritierte New Yorker Kardinal Timothy Dolan mutige und offene Kritik am vor kurzem gewählten Bürgermeister Mamdani geübt. Mamdani habe ihn entgegen der bisherigen Übung weder zum Amtsantritt eingeladen, noch sei er zur Amtseinführung des neuen Erzbischofs der Metropole gekommen. Es sei auch problematisch, dass Mamdani als "demokratischer Sozialist" auftrete. Sozialismus sei das Gegenteil von dem, wofür die USA stehen. Wann hat man zuletzt von einem österreichischen Bischof so klare Worte gehört?
- Während sich in Österreich SPÖ und FPÖ standhaft weigern, über eine Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters auch nur nachzudenken, hat in Dänemark ein Wahlkampf stattgefunden, in dem es um die Rahmenbedingungen des gegenwärtigen gesetzlichen Antrittsalters von 70 Jahren gegangen ist. Und in den USA wurde jetzt gar das Alter eines Richters bekannt, der einen wichtigen Prozess leitet und der als sehr angesehen gilt: Er ist 92 Jahre und ganz offensichtlich seinem Beruf noch gut gewachsen.
- Mit großer Mühe kann man auch der Entwicklung des realen Pensionsantrittsalters eine positive Note abgewinnen. Dieses ist 2025 gegenüber dem Jahr davor bei Frauen auf Grund des bei Frauen angestiegenen gesetzlichen Antrittsalters im Schnitt immerhin um ein halbes Jahr (auf freilich noch immer jugendliche) 60,7 Jahre gestiegen, bei Männern freilich nur um einen mickrigen Monat auf 62,4.
- Nur zwei Prozent der nach Österreich geflüchteten Ukrainer planen, nach dem Krieg in die Ukraine zurückzukehren. Das ist nicht nur ein Beweis, dass arbeitswillige und kulturell überaus gut integrierbare Menschen in einer echten Notlage bei uns durchaus offen und freudig aufgenommen werden. Das ist auch ein wichtiger, wenn auch keineswegs ausreichender Beitrag für die Zukunft Österreichs, das angesichts Überalterung, mangelnder Geburten und eines total falschen Sozialsystems vor dem Kollaps steht.
- Diesmal hat die Wiener Caritas ihren Auftrag ernst genommen. Sie hat in Pfarren Notaufnahmezentren für neu kommende ukrainische Flüchtlinge errichtet, da es für diese im neu "geordneten" Kompetenzwirrwarr zwischen Bund und Ländern keinen Platz gibt. Und es kommen immer noch viele, vor allem Frauen und Kinder. Immerhin gibt es seit 2000 Jahren eine Christenpflicht, anderen Christen zu helfen.
- Zu all dem vielen, was man Donald Trump zu Recht vorhalten kann, zählt nicht die von ihm betriebene Umstellung des Staatsbürgerschaftsrechts. Es ist absurd und hat immer wieder zu grotesken Situationen geführt, dass zufällig bei ihrer Geburt in den USA gewesene oder gar dafür gezielt dorthin gebrachte Menschen automatisch lebenslange US-Bürger werden, auch wenn sie, beziehungsweise ihre Eltern sonst keinerlei Beziehung zu jenem Land haben. Auch wenn viele ob dieses Trump-Vorhabens aufschreien, auch wenn das amerikanische Höchstgericht noch über Verfassungsfragen urteilen muss, so ist Trumps Projekt jedenfalls einfach richtig. Nicht nur, weil es das US-Recht an jenes der allermeisten anderen Staaten angleicht, sondern auch, weil es den Migrationsdruck auf die USA ein wenig mildert.
- Noch ein Punkt, wo Trump sogar donnernden Applaus verdient: Seine Intervention in Venezuela und der folgende Ölboykott gegen Kuba haben dazu geführt, dass in beiden sozialistischen Diktaturen jeweils Tausende politische Gefangene freigelassen worden sind, die in den dortigen Gefängnissen oft jahrelang wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Demokratie geschmachtet hatten. Trump war insofern weit erfolgreicher als der immer mehr nach links gerutschte Verein "Amnesty International", der eigentlich einst ebenfalls zur Hilfe für politische Gefangene gegründet worden war.
- Die Rückkehr des Menschen zum Mond, oder genauer zu einer Kreisbahn um diesen ist ein wichtiger Fortschritt auf der Suche nach Wasser, also nach Lebensmöglichkeit außerhalb der Erde.
- Endlich haben jetzt die konkreten Vorarbeiten für den Lobau-Tunnel im Osten Wiens begonnen, der von den Grünen und ihren diversen NGOs so lange verhindert worden war. Er wird die quer durch Wien gehende Verkehrshölle der sogenannten Tangente deutlich entlasten und vor allem den gigantischen LKW-Verkehr zwischen Nord-, Ost und Südeuropa endlich an der Stadt vorbeiführen.
- Es ist zwar schon ein paar Wochen her. Aber es ist im Vergleich zur einstigen Empörung über die Massen-Erpressung durch die Klimakleber, die in Summe Millionen Euro an Schaden für die Besitzer der stundenlang im Stau steckenden Autos und LKW verursacht haben, weitgehend untergegangen: Zwei der Kleber haben Geldstrafen bekommen, vier überhaupt nur eine Diversion. Das ist angesichts des angerichteten Schadens freilich viel zu mild, der ja nie eingeklagt werden wird, weil sonst müssten Hunderttausende Geschädigte jetzt einzeln einen Zivilprozess einleiten. Aber jedenfalls positiv ist, dass zumindest die jetzt vor Gericht gestandenen Kleber das kaum wieder tun werden, da ihnen beim nächsten Mal automatisch viel höhere Strafen drohen.
- Die vielleicht allererfreulichste Nachricht: Jeder ORF-Konsument erinnert sich, wie er monatelang in der Vorweihnachtszeit durch die aufdringliche ORF-PR- und Spenden-Aktion "Licht ins Dunkel" auf fast allen Progammebenen terrorisiert worden ist. Sie hat 15,5 Millionen Euro eingebracht. Ein spannender Vergleich: Nach Weihnachten sind 85.000 Kinder der Katholischen Jungschar nur ein paar Tage lange durch Österreichs Straßen und Kaffeehäuser gezogen und haben ebenfalls für einen guten Zweck gesammelt – sie haben aber ohne große ORF-Unterstützung über 20 Millionen Euro zusammengebracht. Und für ihre Aktion waren keine Funktionärstypen verantwortlich, die dafür satte sechsstellige Summen abkassieren!
- Weil wir schon im Bereich der Kirche sind, zu einem höheren Altersbereich: Am Marathon in Rom hat vor ein paar Tagen ein 64-Jähriger teilgenommen. Das könnte doch so manche Österreicher zum Umdenken bringen, in deren Land ja in jenem Alter schon die große Mehrheit der Männer in Pension ist (von den Frauen ga nicht zu reden). Noch erstaunlicher ist aber der Beruf des Läufers: Er ist Kardinal. Und er hat als Erzbischof von Algier jedenfalls noch mehr als zehn Jahre Arbeitszeit vor sich – was er angesichts seines gesunden Lebenswandels auch wohl locker schaffen wird …
- Als in Österreichs Spitälern im Zuge von Gehaltsforderungen gestreikt worden ist, hat in einem Spital die Belegschaft nicht mitgetan, sondern für die Patienten weitergearbeitet. Das war bei den "Barmherzigen Brüdern" in Linz der Fall. Dort weiß man noch, warum man existiert …
- Die Universität Kopenhagen hat ihre muslimischen Gebetsräume geschlossen. Interessante, auch bei allen anderen öffentlichen Institutionen Europas anwendbare Begründung: In solchen Gebetsräumen dürfe nur nach Geschlechtern getrennt gebetet werden. Und das widerspreche jedenfalls den europäischen Grundrechten.
- Während Tausende kontrollsüchtige Politiker auf europäischer und nationaler Ebene unter dem Vorwand, die Kinder vor den verderblichen Folgen allzu intensiver Internet-Nutzung schützen zu wollen, de facto einen totalen Kontrollzugriff über Benutzer sozialer Netze zu schaffen versuchen, hat die – europäische! – Industrie zehnmal klüger agiert und bietet jetzt Eltern ein Handy an, das technisch nur das kann, warum auch besorgte Eltern ihren Kinder oft ein Handy geben: Auf einem "Nodi Flip" können sie jederzeit mit ihren Eltern Kontakt aufnehmen, Botschaften schicken und Musik und Geschichten hören. Eine App der Eltern kann festlegen, welche Kontakte und Inhalte die Kinder haben dürfen. Aber unbekannte Dritte können die Kinder nicht anrufen. Und weder Google noch Apple können Daten sammeln.
