Worüber man am Karfreitag ehrlich nachdenken sollte
Der Karfreitag bringt Christen dazu, sich intensiver als sonst mit Leid und Sterben auseinanderzusetzen. Das taten ORF und andere Medien mit gezielter Intensität überraschenderweise schon in den vergangenen Wochen. Da waren freilich ausgerechnet die letzten Tage eines Walfischs, der sich in zu flache Gewässer verirrt hatte und den Greenpeace-Aktivisten zu retten versuchten, eindeutig eines der dominantesten Themen, obwohl Wale und die Ostsee normalerweise in Österreich nicht so sehr im Blickpunkt stehen. Andere, in Wahrheit viel dramatischere Fälle von Leid und Sterben in der Welt haben hingegen überhaupt nicht interessiert. Sie werden nicht einmal berichtet.
Höhnisch wartet vielmehr fast der ganze politmediale Block darauf, dass die israelisch-amerikanische Operation schiefgeht. Was durchaus möglich ist, aber zweifellos eine Katastrophe für die ganze Welt, insbesondere für Europa wäre. Aber statt gemeinsam zu trachten, diese Katastrophe mit allen Mitteln noch zu verhindern, hoffen die gesamte Linke und auch Teile der politischen Rechten nur darauf, dass Israel und Donald Trump am Ende als die Blamierten dastehen. Sie versuchen ihre proislamische Haltung lediglich dadurch zu camouflieren, dass sie empört rufen: "Aber das Völkerrecht!"
Rufe, in denen das Wort "Recht" vorkommt, hat man vorher von ihnen zu den Vorfällen im Iran freilich nie gehört. Sie tun das erst, seit Israel und Amerika den Hauptverantwortlichen für den zehntausendfachen Mord getötet haben: Das Völkerrecht (das in Wahrheit überhaupt nur dann existiert, wenn Russland und China es im UNO-Sicherheitsrat erlauben – also fast nie) würde die Ermordung eines Staatsoberhauptes verbieten. Abgesehen davon, dass der iranische Präsident, also das formelle Staatsoberhaupt, eigentlich noch am Leben ist, ist das deshalb eine Infamie, weil in der Person Khamenei ein verbrecherischer Massenmörder getötet worden ist.
Ebenso absurd ist das Argument, dass der Angriff rechtswidrig wäre, weil der Iran davor keinen "unmittelbaren" Angriff auf Israel oder die USA unternommen habe. Dabei ist Tatsache, dass der Khamenei-Iran den Israelis seit Jahren unzählige Male Tod und Vernichtung angedroht und sie immer wieder mit Raketen beschossen hat, dass er mit der Entwicklung von Atomwaffen schon bedrohlich weit gekommen und für zahlreiche internationale Terroranschläge verantwortlich ist, ebenso wie für die bis zum Vorjahr anhaltende Massenflucht aus Syrien nach Europa.
Dem Glauben an und in das Recht ist noch selten so schwerer Schaden angetan worden wie durch die Behauptung: "Aber das hätten die Amerikaner laut Völkerrecht nicht tun dürfen."
Zurück zum Karfreitag und zu dem gezielt selektiven Interesse der Medien an Tod und Leid. Über die Vorgänge im Iran ist wenigstens noch, wenn auch mit schwer verzerrender Schlagseite, im medialen Mainstream breit berichtet worden. Aber andere Massenmorde sind völlig untergegangen – vor allem, wenn sie an Christen begangen worden sind. Der Karfreitag sollte daher dazu genutzt werden, sich der Tatsache zu besinnen, wie sehr Christen in aller Welt zum Opfer werden, weil sich eine unheilvolle Front aus Linken und Moslems gegen sie verschworen hat.
- So ist etwa das Blutbad an 200 nigerianischen Christen praktisch völlig unberichtet geblieben, die dieser Tage von islamischen Räuberbanden abgeschlachtet worden sind, nachdem sie sich in eine Missionsstation geflüchtet hatten. Aber man muss ja verstehen, die Medien haben halt keinen Platz, keine Zeit, keine Lust, über diese Christen-Schlachtung zu berichten, wenn sie gleichzeitig alle Kräfte an die Wal-Schlacht werfen müssen ...
- So hat halt nur der Papst jener armen Bauern gedacht, die sich mit fatalen Folgen nicht der "Religion des Friedens" unterworfen haben. Aber auch von ihm waren die Proteste gegen die Sperre der Grabeskirche in Jerusalem durch die israelischen Behörden viel lauter gewesen. Dabei hatten diese glaubwürdige Sicherheitsbedenken, weil sie natürlich ständig mit einem Raketenangriff des Iran nicht nur auf jüdische, sondern auch christliche Ziele in Jerusalem rechnen müssen, solange Teheran noch eine Rakete hat. Daher waren die vatikanischen Proteste nur schwer verständlich.
- So ist ausgerechnet in Tschechien, im Land des Johann Nepomuk, eine massive Kampagne linker Richter und Politiker gegen das Beichtgeheimnis in Gange. Sie wollen es nicht hinnehmen, dass Priester das geheimhalten dürfen, was ihnen in der Beichte anvertraut wird.
- So wird im katholischen Polen von der linksliberalen Regierung die Zahl der Religionsstunden halbiert.
- So sind im sozialistisch-kommunistischen Nikaragua jetzt sogar Priesterweihen unmöglich gemacht worden.
- So sitzt im einst christlichen, aber heute ganz nach links gerückten Irland – also einem EU-Land, in dem theoretisch die Menschenrechte gelten sollten – ein Lehrer schon mehr als 600 Tage im Gefängnis, nur weil er sich weigert, einen Schüler nach einem angeblichen Geschlechtswechsel mit dem "neuen" Namen und Pronomen ("they"!!) anzureden. Trotz dieses ungeheuren Justizskandals in einem EU-Land ist darüber hierzulande praktisch kein Wort zu hören gewesen. Und selbst die irischen Bischöfe bejammern lieber die (in Wahrheit von der Hamas manipulierten) Informationen aus Gaza als die Zustände im eigenen Land. Bei diesen zieht man vor, opportunistisch zu schweigen.
- So sind in Deutschland 10 von 13 islamistischen Terroranschlägen von einem der sogenannten Flüchtlinge verübt worden. So stehen im gleichen Land gerade ungeheure Steuererhöhungen in Diskussion, die nicht zuletzt durch die rund 100 Milliarden Euro jährlichen Kosten für Asyl und Migration notwendig geworden sind.
- Man könnte aber beispielsweise auch über die ungeheuren Christenverfolgungen in Syrien, im Libanon, in der Türkei oder auf griechischen Inseln in der jüngeren Geschichte durch die "Religion des Friedens" nachdenken, die alle mit Tod oder Versklavung der Christen endeten. Oder über die Zerstörung der New Yorker Zwillingstürme.
Aber in Europa ist es ja schon "Nazi", wenn man die massive Förderung der islamischen Einwanderung durch rote und grüne Parteien wie auch Richter bloß erwähnt. Dabei wird diese Immigration mit absoluter Sicherheit auch in den nächsten Jahren noch sehr viel Not, Leid und Tod über uns bringen – übrigens nicht nur über die letzten noch bekennenden Christen, sondern auch über alle anderen, die sich nicht der "Religion des Friedens" zu unterwerfen bereit sind, sowie etwa auch jene, die glauben, sich mit skurrilem Gebrüll "Queers for Palestine" noch retten zu können. Die kommen wahrscheinlich sogar als erste dran.
Wenigstens am Karfreitag sollte man bereit sein, über die harten Tatsachen zu Leid und Tod im Jahr 2026 nachzudenken.
