15 Dinge in diesem Land, die zuletzt besonders geärgert haben
Von der ÖVP bis zum ORF, von der Steuergeldverschwendung bis zu Gerichtsurteilen, von fehlenden Denkmälern bis zu suspekten Sponsoren, von der Kinderkriminalität bis zu Irrwegen der Wissenschaft: Oft sind es scheinbare Kleinigkeiten, die zwar von den meisten Medien ignoriert werden, die aber zeigen, dass Vieles in diesem Land in eine falsche Richtung läuft.
- Der ORF, der immer vorgibt, objektiv zu berichten, widmete mehrfach einen der längsten Berichte seiner Fernseh-Hauptnachrichtensendung schon wieder einer Demonstration von ein paar Dutzend Linken. Wenn Rechte, Konservative oder Christen in viel größerer Zahl auf die Straße gehen, interessiert das die ZiB hingegen meistens nie. Aber wenn es etwa um die Verhinderung der Abschiebung von zwei jugendlichen Nigerianern geht, ist der Gutfunk sofort und ausführlich dabei, obwohl es da nur um eine ideologische Agitations-Show geht, haben die beiden doch nicht einmal einen Antrag auf humanitäres Bleiberecht gestellt …
- Der ÖVP-Generalsekretär Marchetti hat neuerlich demonstriert, dass er der falsche Mann am falschen Ort ist, der nur zu einem imstande ist: seiner Partei wenn auch unbeabsichtigt zu schaden und diese unglaubwürdig zu machen. Er beschimpfte jetzt – also ein Nachtreten im Nachhinein, was besonders geschmacklos ist – den abgewählten ungarischen Premier Orbán als "extremistisch" (ohne zu bedenken, dass dieser vor ein paar Jahren noch in der gleichen Fraktion wie die ÖVP gewesen ist, und ohne zu sagen, was da eigentlich genau "extremistisch" gewesen sein soll, außer dass es die Linken halt immer sagen). Er behauptet auch, dass Orbán "Freiheiten eingeschränkt" hätte (ohne zu sagen welche). Er beschimpfte auch gleich Donald Trumps Politik als "populistisch und destruktiv" und attackiert "seine" Kriege (die jedenfalls auch die Israels, mit dem die ÖVP bisher immer betont solidarisch war, gegen die übelste islamistische Diktatur der Welt sind). Wenn ÖVP-Obmann Stocker weiter an dem Mann festhält, kann er sich nicht einmal auf einen Koalitionspartner für all das ausreden, was seine politische Karriere zu einer sehr kurzen gemacht haben wird.
- Mehr als frustrierend für alle Eltern ist, dass der vom linken Flügel der Neos kommende Unterrichtsminister Widerkehr es neuerlich abgelehnt hat, einen echten Vergleich zwischen den Schulen zu ermöglichen. Deren Erfolge werden nach dem Willen des Ministers nur nach "sozioökonomischen" Manipulationen an den Daten, also ideologisch manipuliert, veröffentlicht. Damit sind Eltern bei der Frage weiter auf die Mundpropaganda angewiesen, in welche Schule sie ihre Kinder schicken sollen.
- Der Verfassungsgerichtshof hat ein Urteil gefasst, das dafür sorgt, dass Österreichs Orte und Dörfer mit großer Geschwindigkeit hässlicher werden. Aber offenbar ist Ästhetik kein juristischer Wert. Der VfGH hat nämlich das Verbot von Solaranlagen in der schönen Innenstadt von Sankt Pölten gekippt. Dieses Verbot sollte das Erscheinungsbild und historische Baubestände in der Stadt schützen. Das VfGH-Erkenntnis droht Folgewirkungen für viele andere Gemeinden zu haben, deren Ortsbild so prägend für die österreichische Identität und so attraktiv für den Tourismus ist. Zugleich hat die Gemeinde Wien die Errichtung riesiger Windmühlen am Bisamberg beschlossen, der eines der beliebtesten Wiener Wandergebiete ist. Gemeinsamer Nenner: Die Natur muss genauso wie die Kultur einen völlig sinnlosen Opfertod am Altar der Klimareligion erleiden.
- Viele Dutzend ORF-Manager und -Journalisten bekommen Jahresgagen von weit über 200.000 Euro. Der Linksaußen-Moderator Armin Wolf erhält gar mehr als 275.000. Der einst von den Grünen gekommene "Hauptabteilungsleiter" Pius Strobl sogar über 468.000 Euro. Wohlgemerkt in einem einzigen Jahr. Gewiss, in der Wirtschaft gibt es bisweilen noch höhere Spitzengagen über den Weg von Gewinnprämien, wenn sich ein Unternehmen gut entwickelt. Diese Prämien dienen immer dazu, die Vorstände an die Interessen der Eigentümer und deren Dividenden zu binden, und sie entfallen, wenn es Verluste gibt. Beim ORF müssen die Eigentümer (also wir) hingegen immer nur zahlen, auch wenn der ORF ständig gegen ihre Interessen handelt, auch wenn die Zuschauerquoten immer schlechter werden. Dabei gibt es – zum Unterschied von erfolgreichen CEOs – in der ganzen Welt niemanden, der dem ORF auch nur einen der Spitzenverdiener auch nur um die Hälfte der vom Gebührenfunk ausgezahlten Gage abengagieren würde. Nur zum Vergleich: Ein Universitätsprofessor und Wissenschaftler an der Medizinischen Universität Wien verdient maximal 120.000 Euro. Aber wer braucht schon Ärzte, wenn er einen Strobl oder einen Wolf hat …
- Nochmals ORF: Als ob die Supergagen nicht genügt hätten, ist jetzt in der ORF-Enterprise, also dort, wo neben den Gebühren das dicke Geld hereinfließt, auch noch ein "Compliance"-Fall aufgetreten. Auf österreichisch formuliert ist hinter dieser Formulierung der klassische Fall zu vermuten, dass da einer in die vollen Kassen gegriffen hat.
- Nur damit niemand den Überblick verliert: Der Stiftungsratsvorsitzende Genosse Lederer ist noch immer im Amt. Obwohl er ohne Vorliegen eines Delikts, sondern nur wegen einer feministischen Stänkerei und der Intrige eines grünen ORF-Spitzenverdieners den Generaldirektor des Unternehmens zum Rücktritt gezwungen hat. Obwohl er trotz der totalen Unvereinbarkeit mit seiner Stiftungsratfunktion einen Freimaurer-Freund bei Verhandlungen mit dem ORF begleitet und beraten hat, der dem ORF trotz vehementer Proteste der Begegschaft das historisch wertvolle und auf einem noch viel wertvolleren Grundstück gelegene Radioi-Funkhaus abgekauft und sofort zu teuren Wohnungen versilbert hat.
- Während Österreich neuerdings hohe Beträge für die Subventionierung des Dieselpreises für ausländische Frächter hinauswirft, planen die SPÖ und einige linke Ökonomen den Familien des Landes noch mehr Geld abzunehmen. Die intensiv geforderte Streichung des Familienbonus würde Familien bis zu 167 Euro kosten. Pro Monat. Das trifft vor allem einheimische Mittelstandsfamilien, die bisher solche Bonuszahlungen am ehesten bekommen haben. Aber wer braucht solche Familien schon, wenn die linke Politik und Justiz für den Nachschub durch Zehntausende islamische Familien sorgen …
- Alle jene Österreicher, die einst für "Amnesty International" gespendet haben, werden sich wohl längst selbst hineinbeißen. Denn dieser einst edlen Zwecken dienende Verein ist zu einer linken Vorfeldorganisation verkommen. Vor ein paar Tagen hat er eine Pressekonferenz gegeben, deren Zweck es war, sich über den "vorherrschenden antimuslimischen Rassismus in Österreich" zu beklagen …
- Jetzt wissen wir, wofür wir alljährlich mehr Steuergeld an den "Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF" zahlen: Eine Forscherin am Institut für Romanistik der Universität Klagenfurt wird Renaud de Montauban, "eine der bislang wenig erforschten Figuren der Ritterliteratur" erforschen und dafür von diesem FWF unterstürtzt. Eine ganze Nation wartet zweifellos schon ungeduldig auf die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit. Und nicht zuletzt auf die Erhöhung des Wirtschaftswachstums und der Steuereinnahmen, die uns als Ergebnis der fetten Zahlungen an diesen (und andere) Wissenschaftsfonds ja immer versprochen worden sind ...
- Für alles und jedes sind in Österreich schon Denkmäler gebaut wurden – nur für die hunderttausenden Altösterreicher gibt es kein einziges, die nach dem Krieg in einer rassistischen Kollektivstrafe (vor allem) aus der Tschechoslowakei nach Österreich vertrieben worden sind, und die hier dann zu einem der wichtigsten Treiber des Wirtschaftswunders und der Leistungsgesellschaft geworden sind.
- Die Gesundheitskasse ÖGK, in der etliche Spitzenfunktionäre jeden Monat fünfstellige Gehälter kassieren, in der die Freundinnen von Gewerkschaftsbossen an der Spitze der ÖGK mit Jobs versorgt werden, will nun allen Ernstes die Honorare von Wahlärzten limitieren lassen. Wahlärzte sind jene, an die sich Patienten in ihrer Verzweiflung wenden, weil sie bei den ÖGK-Kassenärzten keinen Termin bekommen, und weil sie nicht unter unzähligen Migranten in einem Spital stundenlang warten wollen. Für einen solchen wartefreien Termin und vor allem für eine Untersuchung, bei der sich ein Arzt auch wirklich Zeit nimmt, greifen viele im Interesse ihrer Gesundheit dann halt selber in die Tasche. Dafür bekommen sie dann von der ÖGK (für die sie saftige Sozialversicherungsabgaben leisten) eine provozierende Winzigkeit refundiert. Diese Attacke der ÖGK auf die Wahlärzte ist eine wirkliche Infamie – durch welche sie offenbar verheimlichen will, wie lächerlich wenig sie Kassenärzten für eine Ordination zahlt. Was logischerweise zum großen Mangel an solchen führt.
- Auch wenn es schon seit ein paar Monaten zu Ende ist, so sei doch noch die Empörung darüber vermerkt, dass der Wiener Fußballklub "Austria" auch nach der russischen Invasion in der Ukraine einen Partnerschaftsvertrag mit dem russischen Mineralölkonzern Lukoil abgeschlossen hat. In der Strafrechts-Sprache hat ein solches Vorgehen eine ziemlich große Ähnlichkeit mit der Hehlerei.
- Unlängst ist mir ein "Demokratie-Index" in die Hände gefallen, der alljährlich angeblich den Zustand "demokratischer Indikatoren" in Österreich misst. Der wie viele andere Berichte der gleichen Art von irgendwelchen dubiosen "demokratiepolitischen Organisationen" erstellt worden ist und der immer alarmistisch klingt. Dabei zeigt sich wieder einmal, wie wenig die beteiligten linksradikalen Vereine, die vom ORF besonders geliebt werden, in Wahrheit mit Demokratie am Hut haben. So erregen sie sich etwa besonders über die Polizei (obwohl sie von allen Institutionen des Landes bei den Bürgern das meiste Vertrauen genießt), über den Stopp des Familiennachzugs oder das Kopftuchverbot in Schulen (was beides von der großen Mehrheit der Bürger unterstützt wird). Was die Bürger, von denen angeblich in einer Demokratie das Recht ausgeht, freilich am meisten interessieren würde, sagt die NGO-Blase natürlich nicht: Wieviel Steuergeld an "SOS-Mitmensch" & Co fließt, die so einen Schwachsinn produzieren.
- Und wieder hat in Wien eine migrantische Jugendbande am helllichten Tag zugeschlagen. Sie hat mehrere österreichische Jugendliche, die vom Fußball-Training kamen (und von denen ich einen als besonders nett kenne), in der Nähe des Karl-Marx-Hofes niedergeschlagen. Die ganze Beute: 50 Cent. Der erwischte Haupttäter lachte die Polizisten offen aus: Er werde erst in ein paar Tagen 14 Jahre alt. Zugleich gibt es weit und breit keine Spur für das von der Gemeinde Wien vor etlicher Zeit groß verkündete Heim für Rechtsbrecher im angeblichen Kindesalter. Zugleich wehrt sich die Linksaußen-Justizministerin heftig gegen eine Senkung des Strafalters von 14 auf 12 Jahre …
PPS: Nachzutragen ist eine zusätzliche besondere Widerlichkeit. In der Staatsoper hat eine Handvoll Linksextremisten oder Islamisten einen israelischen Dirigenten niederzubrüllen versucht – was allerdings vom Rest des Publikums besonderen Beifall für den Mann auslöste. Und was eine demonstrative Umarmung durch die österreichisch-russische Sopranistin Netrebko auslöste. Gegen diese ist übrigens durch einige Ukrainer auch demonstriert worden – aber korrekterweise außerhalb der Oper. Das hat freilich auch ihre Leistung nur gesteigert.
