Gerhard Glatzel
Gerhard Glatzel | 21. März 2013

Rückkehr zur Energie aus dem Wald – mehr als ein Holzweg?
Teil 1: Energiewende und Klimaschutz

Auf Grund des globalen Wachstums der Bevölkerung, des Wirtschaftswachstums, der fortschreitenden Urbanisierung und des steigenden Bedarfs an energieabhängigen Leistungen wird erwartet, daß sich der globale Energieverbrauch bis 2050 verdoppelt. Der Waldökologe Gerhard Glatzel reflektiert über Klimaschutzpolitik im Allgemeinen, über Energiesparen und über die Rolle von Wäldern als Energiequelle und Kohlenstoffspeicher im Speziellen [1].

Gerhard Glatzel für den Science-Blog

Der Begriff „Energiewende“ war der Titel einer vom deutschen Öko-Institut erarbeiteten, wissenschaftlichen Prognose zur vollständigen Abkehr von Kernenergie und Energie aus Erdöl. Das Konzept wurde auch als Taschenbuch veröffentlicht [2]. Ursprünglich war der Ausstieg aus der Kernenergie die vorherrschende Motivation. Mit zunehmenden Erkenntnissen über die Klimaerwärmung wurde das Thema „Klimaschutz“ immer aktueller. Die unausweichliche Erschöpfung fossiler Energiequellen und die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten aus politisch instabilen Weltgegenden sind weitere starke Argumente für die Energiewende.
Da die Gefahren von Atomkraftwerken in verschiedenen Ländern unterschiedlich dargestellt und wahrgenommen wurden, war es nicht möglich, globale Abkommen über den Ausstieg aus der Kernenergie zu erzielen. Daher wurde die Erderwärmung durch die Emission von Treibhausgasen sehr bald zum beherrschenden Element der Energiewende-diskussion.

Das Kyoto-Protokoll

1997 wurde von den Vereinten Nationen das „Kyoto-Protokoll“ (ein Zusatzprotokoll zur United Nations Framework Convention on Climate Change) beschlossen, das alle Vertragspartner verpflichtet, regelmäßige Berichte zu veröffentlichen, in denen Fakten zur aktuellen Treibhausgasemission  und Trends enthalten sein müssen. Das Hauptgewicht liegt auf der Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, insbesondere von CO2 aus fossilen Energieträgern. Allerdings wurde das Protokoll von einer Reihe von Staaten nicht unterzeichnet oder ratifiziert (darunter die USA, die für etwa ein Viertel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind). Kanada hat sich 2011 aus dem Kyoto-Prozeß zurückgezogen.

Für jene Teilnehmer, die das Protokoll unterzeichnet und ratifiziert haben, sind die darin festgelegten Ziele bindend. In der Praxis bedeutet das, daß die vereinbarten Ziele eingehalten werden müssen, andernfalls treten Sanktionen in Kraft. Die Kyoto-Staaten haben beispielsweise vereinbart, daß Staaten, die ihre Emissionsziele nicht einhalten, eine doppelte Strafe erhalten: Sie müssen dann nämlich in einem neu vereinbarten Zeitraum nicht nur das alte versprochene Ziel erreichen, sondern ihren Ausstoß darüber hinaus noch um zusätzliche 30 % verringern.
Bereits am 19. Oktober 2011, hat der österreichische Nationalrat ein Klimaschutzgesetz  (Bundesgesetz zur Einhaltung von Höchstmengen von Treibhausgasemissionen und zur Erarbeitung von wirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz; BGBl. I Nr. 106/2011) verabschiedet, das den  einzelnen Wirtschaftssektoren ab 2012 verbindliche Einsparziele für  CO2-Emissionen vorschreibt. Österreich verpflichtet sich, seine Treibhausgasemissionen bis 2012 um 13 Prozent (gegenüber 1990) sowie bis 2020 um 16 % (gegenüber 2005) zu senken.

Da die in den Kyoto-Prozeß gesetzten Erwartungen hinsichtlich der globalen Verringerung der Emission von Treibhausgasen bislang nicht erfüllt wurden, bemüht man sich auf den UN-Klimakonferenzen neue Ziele zu formulieren sowie neue Mitglieder zu gewinnen und zu bindenden Vorgaben zu verpflichten. Dazu schrieb am 26. November 2011 „Die Presse“ als Schlagzeile auf ihrer Titelseite: „Klimapolitik ist klinisch tot – Die Verhandlungen über ein globales Klimaschutzabkommen stecken in einer Sackgasse. Ein Ausweg ist auch bei der UN-Konferenz in Dubai nicht in Sicht“. Die nächste Klimakonferenz im November 2012  war kaum erfolgreicher: „Die große UN-Klimakonferenz von Doha hat ganz den – geringen – Erwartungen entsprochen, die man in sie gesetzt hat: Als das Treffen am Wochenende zu Ende ging, hatten die teilnehmenden Staaten kaum Fortschritte erzielt. Als Minimalergebnis wurde lediglich das Kyoto-Protokoll, das eigentlich heuer ausgelaufen wäre, bis ins Jahr 2020 verlängert.“(Die Presse, 9. Dezember 2012)
Dieser irritierende Widerspruch veranlaßt den emeritierten Waldökologen einmal mehr über Klimaschutzpolitik im Allgemeinen, über Energiesparen  und über die Rolle von Wäldern als Energiequelle und Kohlenstoffspeicher im Speziellen zu reflektieren.

Klimaschutz: Faktum – Fiktion – Illusion

Faktum Klimaerwärmung

Faktum ist, daß sich unser Planet gegenwärtig in einer Phase markanter Klimaerwärmung befindet und diese mit dem Anstieg der Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre aus anthropogenen Quellen, insbesondere aus der Verbrennung fossiler Energieträger sowie aus industriellen und agrarischen Aktivitäten, gut korreliert. Faktum ist auch, daß sich der Kyoto Prozeß bislang als nicht sehr effizient erwiesen hat. Der 17. UN-Klimagipfel in Durban im November 2011 ebenso wie der 18. Klimagipfel in Doha im November 2012, deren Ziel es war, eine wirksame Nachfolgeregelung zum Kyoto-Prozokoll zu finden und global verpflichtende Vorschriften für die Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen zu beschließen, brachte letztendlich eine weitere Verschiebung. Erst  2015 soll ein Weltklimavertrag erarbeitet werden.

Fiktion „Leben in Harmonie mit der Natur“

Fiktion ist, daß es genügen würde, die Klimaerwärmung zu verhindern, um uns und künftigen Generationen ein Leben in Frieden und Wohlstand zu sichern. Eine sehr verbreitete, aber falsche Vorstellung geht vom „Gleichgewicht der Natur“ aus, das durch die industrielle Entwicklung und die damit verbundene Ausbeutung der Natur gestört wurde. Die Meinung, daß sich ohne Störung durch den Menschen in der Natur alles im Gleichgewicht befindet, ist ein naives Idealbild. Auch das „Leben in Harmonie mit der Natur“ ist eine Fiktion romantischer Naturvorstellung. Daß Goethes „Aber die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind die des Menschen“ (Goethe zu Eckermann; Gespräche II) immer wieder zitiert wird, entspricht vermutlich unserem inneren Harmoniebedürfnis. Wir verdrängen dabei, daß alles Leben das Ergebnis von Evolution ist, die auf Selektion durch sich laufend ändernde Bedingungen der unbelebten und belebten Umwelt beruht. Aus Goethes Worten die Vorstellung einer harmonischen, im Gleichgewicht befindlichen Natur abzuleiten, die nur vom Menschen gestört wird, ist ein Trugschluß, der von ihm selbst widerlegt wird: „Gleich mit jedem Regengusse/ Ändert sich dein holdes Tal, / Ach, und in dem selben Flusse / Schwimmst du nicht zum zweitenmal.“ Das auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgeführte „panta rhei“ („alles fließt“) ist eine Metapher für die Prozessualität der Welt. Das Sein ist demnach nicht statisch, sondern als ewiger Wandel dynamisch zu erfassen. Einer der Gründerväter moderner Naturwissenschaft, Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) betonte in seinen biologischen und geologischen Konzeptionen die Dynamik aller Naturvorgänge.

Natürlich gibt es in der Natur Lebensgemeinschaften, die uns aus der Zeitperspektive eines Menschenlebens überaus stabil und gefestigt erscheinen. Wir wandern durch denselben Wald, den wir schon als Kinder mit dem Vater besucht haben, und er erscheint uns genau so dicht und grün wie damals. Wenn wir das Glück haben, mehr als tausend Jahre alte Mammutbäume bestaunen zu können, verstärkt sich der Eindruck der Dauerhaftigkeit. Innere Harmonie, nach der wir uns so sehr sehnen, gibt es aber auch in diesen Wäldern nicht. Es herrscht ein gnadenloser Wettbewerb um Ressourcen, es gibt Unterdrückung und Vernichtung. Aber auch als Ganzes sind Wälder nicht  unveränderbar stabil, sondern können durch Sturm, Feuer, Lawinen oder Erdbeben, um nur einige der möglichen Umwelteinflüsse zu nennen,  zerstört werden. Wir sprechen dann von „Naturkatastrophen“, die den „Waldfrieden“ jäh gestört haben.

Die Vernichtung bestehender Strukturen bietet aber für viele Lebewesen neue Chancen, und aus dem Wettstreit der Pioniere erwachsen allmählich wieder Wälder, die wir wider besseres Wissen, als ausdauernde Endstadien ansehen. Der Vergleich mit der Geschichte von Imperien drängt sich auf – nach außen mächtig und auf Dauer konzipiert, innen von Machtkämpfen, Ausbeutung und Unterdrückung geprägt, aber in der Realität meist jäh endend und für Neues Platz machend. Auf den Stoffhaushalt von Wäldern werde ich im Zusammenhang mit dem Sparen noch zu sprechen kommen.

Erhebliche Probleme verursacht für die Klimaschutzdiskussion die vereinfachte Argumentation eines für die künftige Entwicklung der Menschheit unverzichtbaren und  daher unbedingt zu erhaltenden Gleichgewichtzustandes. Weil die Klimaforschung in immer größerer Detailliertheit zeigt, daß extreme natürliche Klimaschwankungen in der älteren und jüngeren Vergangenheit relativ häufig waren, wird von vielen Bürgern die gesamte Klimaschutzargumentation  (zu Unrecht) angezweifelt. Es rächt sich auch, daß Klimaschutz meist sehr isoliert und singulär existenzbedrohend diskutiert wurde und nicht – im Gesamtkontext aller – die gedeihliche künftige Entwicklung der Menschheit bedrohlicher Limitationen und Gefahren.

Illusion – einvernehmliche Nutzung von Ressourcen

Illusion ist die Umsetzbarkeit globaler Vorgaben für Treibhausgasemissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger. Während auf Klimakonferenzen über verbindliche Nachfolgeregelungen für das auslaufende Kyoto-Protokoll diskutiert wird, sehen wir im Fernsehen Bilder von der Erschließung der Kohlevorkommen in der Mongolei und in Mosambik sowie den Einsatz von „Hydraulic-Fracturing“ in überaus ergiebigen Shale-Gas-Feldern. Auch im österreichischen Weinviertel wollte die ÖMV Probebohrungen zur Erschließung der dort vorhandenen Schiefergaslager durchführen. „Global Governance“ als Basis für die einvernehmliche und gerechte Nutzung der Umwelt und der Ressourcen der Erde ist noch immer Utopie, wahrscheinlich sogar Illusion.

Der große oberösterreichische Heimatdichter Franz Stelzhamer (1802 – 1874) hat es vor 150 Jahren auf den Punkt gebracht: „Oana is a  Mensch, mehra hans Leit, alle hans Viech.“ (Einer ist ein Mensch, mehrere sind Leute, alle sind Vieh.)

------------------------------------------

[1] Der Artikel basiert auf dem gleichnamigen Essay des Autors in: Qualitatives Wirtschaftswachstum – eine Herausforderung für die Welt. (H.Büchele, A. Pelinka Hsg; Innsbruck University Press, 2012), p 27.

[2] Krause F., Bossel H., Müller-Reißmann K.F.: Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran. Frankfurt am Main, 1980.

Der 2.Teil des Artikels („Energiesicherheit statt Klimaschutz und Energiesparen“) erscheint voraussichtlich in 14 Tagen.

----------------------------------------------------------------------------------------

Emer. Univ. Prof. Dr. Gerhard Glatzel war Vorstand des Instituts für Waldökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Seit 2010 ist er Vorsitzender der IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis)-Kommission, 2011 wurde er zum Mitglied der „Biodiversity Targets“ des Science Advisory Council of the European Academies (easac) ernannt.

Forschungsschwerpunkte: Waldernährung, Waldökosystemdynamik und Sanierung von Waldökosystemen, historische Landnutzungssysteme.

Details unter: http://www.science-blog.at/Autor/Gerhard+Glatzel

Weiterführende links:

World Energy Council: 2010 Survey of Energy Resources (618 pages; 11,7 Mb)

2013 World Energy Issues Monitor (40 pages; 3 Mb)

Doha Climate Change Conference November 2012

 

Leser-Kommentare
prof said gamal | 17. Juni 2015 12:40
???? ?????? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?? ?????? ???????? ???????
prof said gamal | 17. Juni 2015 12:36
???? ?????? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?? ?????? ???????? ???????
hamada | 15. Juni 2015 01:10
???? ????? ???????
???? ?????? ????? ???????
???? ????? ???????
???? ????? ???????? ??????? | 23. Mai 2015 15:27
???? ?????? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ???? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?? ?????? ???????? ???????
???? ?????? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ??? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ?????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ????? ???????? ??????? | 23. Mai 2015 15:26
???? ?????? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ???? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ?????? ????? ???????? ???????
???? ?? ?????? ???????? ???????
???? ?????? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ??? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ???? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ?????? ???????? ???????
???? ??? ?????? ???????? ???????
???? ????? ???????? ??????? | 23. Mai 2015 15:21
[url=http://alenjaaz.com/?p=97 ] ???? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=104 ] ???? ????? ??? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=107 ] ???? ????? ???? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=164 ] ???? ????? ??? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=168 ] ???? ????? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=172 ] ???? ????? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=277 ] ???? ????? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=175 ] ???? ????? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=178 ] ???? ????? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=181 ] ???? ??? ???? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=184 ] ???? ????? ??? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=123 ] ???? ?????? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=131 ] ???? ?? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=127 ] ???? ?????? ??? ???? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=111 ] ???? ??? ??? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=115 ] ???? ??? ???? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=142 ] ???? ??? ???? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=282 ] ???? ??? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=138 ] ???? ??? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=148 ] ???? ????? ????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=151 ] ???? ??? ?????? ?????? ???????? ??????? [/url]
[url=http://alenjaaz.com/?p=219 ] ???? ??? ?????? ???????? ??????? [/url]
prof said gamal | 22. Mai 2015 03:11
???? ?????? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ???? ???????? ???????
???? ????? ??? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? ????? ?????? ???????? ???????
???? | 18. Mai 2015 15:11
???? ????? ??? ??????? ???? ????? ??? ??????? ???? ????? ????? ??????? ???? ????? ???????
pushpa | 12. Mai 2015 06:47
Happy Memorial Day 2015
Memorial Day 2015 Quotes Images
http://al-safaa.com | 25. April 2015 01:22
???? ????? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ???? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ?????? ???????

???? ????? ?????? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ?????? ????? ???????

???? ?? ?????? ???????

???? ?????? ????? ?????? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ??? ?????? ???????

???? ??? ?????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ??? ?????? ?????? ???????
???? ??? ?????? ???????

???? ????? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ???? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ?????? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ?????? ????? ???????

???? ?? ?????? ???????

???? ?????? ????? ?????? ???????

???? ??? ?????? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ??? ?????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ??? ?????? ?????? ???????

???? ??? ?????? ???????

???? ????? ????

???? ????? ??? ????

???? ????? ???? ????

???? ????? ??? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ?????? ????

???? ????? ?????? ????

???? ??? ???? ????

???? ????? ??? ????

???? ?????? ????? ????

???? ?? ?????? ????

???? ?????? ????? ?????? ????

???? ??? ???? ????

???? ??? ??? ????

???? ??? ???? ????

???? ??? ?????? ????

???? ??? ?????? ????

???? ????? ????? ????

???? ??? ?????? ?????? ????

???? ??? ?????? ????

???? ????? ????

???? ????? ??? ????

???? ????? ???? ????

???? ????? ??? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ????? ????

???? ????? ?????? ????

???? ????? ?????? ????

???? ??? ???? ????

???? ????? ??? ????

???? ?????? ????? ????

???? ?? ?????? ????

???? ?????? ????? ?????? ????

???? ??? ???? ????

???? ??? ??? ????

???? ??? ???? ????

???? ??? ?????? ????

???? ??? ?????? ????

???? ????? ????? ????

???? ??? ?????? ?????? ????

???? ??? ?????? ????
http://www.allsaad.com | 25. April 2015 01:21
???? ????? ???? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ????? ?????? ???????

???? ????? ????? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ??? ???? ???????

???? ??? ??? ???????

???? ????? ??? ???????

???? ????? ???? ???????

???? ??? ??? ???? ??????

???? ??? ???????
"http://alenjaaz.com | 25. April 2015 01:20
???? ????? ??? ???????? ???????

???? ??? ???? ???????? ???????

???? ??? ??? ???????? ???????

???? ?????? ????? ???????? ???????

???? ?? ?????? ???????? ???????

???? ?????? ??? ???? ???????? ???????

???? ??? ?????? ???????? ???????

???? ??? ???? ???????? ???????

???? ??? ?????? ?????? ???????? ???????

???? ????? ????? ???????? ???????

???? ??? ?????? ???????? ???????
???? | 20. April 2015 06:16
???? ?? ?????? ???????
???? ?????? ????? ???????
???? ????? ??? ????? ???????
???? ????? ????? ???????
????? ????? ???????
???? ????? ??? ???????
?
asdas | 08. April 2015 16:50
Pow?znie nie widzia?e? tej kosmetyczki?> czas nadrobic! http://maia.poznan.pl/
Przeno?niki ta?mowe i nie tylko wszystko we firmie HKS! http://www.hksprojekt.com.pl/

Taki poziom elewacji budynków to tylko http://projektoria.com.pl/elewacje-poznan
Ray Ban Sale Online | 18. März 2015 04:26
This article is well written.
Ray Ban Sale Online
graniet tafelblad | 26. Februar 2015 07:36
Hi, I think now I have a strong hold over the topic after going through the post. The subject that you have discussed in the post is really amazing; I will surely come back for more information.
aanrechtblad | 14. Februar 2015 10:23
I really enjoy looking through on this website , it has got superb articles . "The great secret of power is never to will to do more than you can accomplis
adawi | 10. Februar 2015 00:50
???? ?????? ????? ???????
???? ?? ?????? ???????
???? ????? ????? ???????
fhjzwdc | 06. Februar 2015 03:09
vuhnjq
ugg boots sale | 26. Dezember 2014 04:55
Continue efforts to write it, with your talent, I'm sure you will be successful!http://www.uggsclearancesale2014.co.uk/
adawi | 06. November 2014 07:20
???? ????? ????? ???????
???? ????? ????? ????????
???? ????? ???????
???? ????? ???
xvqyfhn | 02. Oktober 2014 01:13
nhnows
wholesale polo | 15. August 2014 05:02
Storms make trees take deeper roots.
oboam | 08. Februar 2014 11:53
"Daß Goethes „Aber die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind die des Menschen“ (Goethe zu Eckermann; Gespräche II) immer wieder zitiert wird, entspricht vermutlich unserem inneren Harmoniebedürfnis."

Was das Zitat mit Harmoniebedürfnis zu tun hat weiß vermutlich nur der Intellektualitisteufel der den Autor dabei ritt ......

Das Wetter ist so fein ... ich seh mir die Gründe später an. LÜGE, die so häufig - und in diesem Fall sicher: Selbstbetrug ist - hat immer Gründe.
Teiya | 25. November 2013 14:57
Kör på att helt se också dykar och i försvinner med det dykning det dom bland reven!!MVH jobba även ni barriärrevet http://wwwmastersdegreeonlineorg.com gärna att http://wwwonlinecollegesnet.com innan stora NZ!Då där Australiens får underbar är råd, om Ta cert har kan ju lova östkust http://wwwcheaponlinecollegesorg.com Sydney ni
Krishna | 14. November 2013 08:05
I tried taking a look at your web site in my milobe phone and the design does not seem to be correct. Might want to check it out on WAP as well as it seems most smartphone layouts are not working with your website.
Fatma | 13. November 2013 07:20
Thanks for your blog post. A few things i would like to cotrinbute is that computer memory must be purchased if your computer can't cope with anything you do with it. One can add two RAM memory boards of 1GB each, as an example, but not certainly one of 1GB and one of 2GB. One should make sure the maker's documentation for one's PC to ensure what type of memory space is needed.
phaidros | 24. März 2013 14:38
OT: Ich nöchte auf die schöne Sendereihe »Helden der Wissenschaft« aufmerksam machen, die derzeit als 6-Teiler auf arte läuft. Leider läuft die Serie schon so lang, dass einzelne Teile auch bei arte+7 nicht mehr abrufbar sind, aber youtube sei Dank sind sie (derzeit jedenfalls) trotzdem verfügbar:

Teil 1 – Sind wir allein im All: https://www.youtube.com/watch?v=eQBuoRyKDno
Teil 2 – Woraus besteht die Welt: https://www.youtube.com/watch?v=g3kbsCk2goM
Teil 3 – Woher kommen wir: https://www.youtube.com/watch?v=LPGfowSOY8w
Teil 4 – Energie ohne Ende: https://www.youtube.com/watch?v=PxCnVZ0qjP0
Teil 5 – Was ist Leben: https://www.youtube.com/watch?v=PEK1Qymf4Yk
Teil 6 – Wer sind wir: https://www.youtube.com/watch?v=0fW3VtymTps

(Nochmal Teil 1, übrige Teile aufgelistet: https://www.youtube.com/watch?v=eQBuoRyKDno&playnext=1&list=PL4L0q3pzqaVtVnC6mdr3gPWwXO-9vapqH&feature=results_video )
darwin | 30. März 2013 00:24
vielen Dank für die links - sehr schön und einfach erklärt.

So ganz OT ist Teil 4 aber nicht - er bietet ja die Grundlage für die Energiefragen des aktuellen Artikels.
berkeley | 22. März 2013 19:14
Sehr gut, daß das "Gleichgewicht der Natur" als das angesprochen wird, was es ist - eine Fiktion! Eine gedeihliche Entwicklung der Menschheit, kann nicht durch den krampfhaften Versuch eines Konservierens des status quo erreicht werden.
phaidros | 22. März 2013 19:29
Das Gleichgewicht als Fiktion ist aber auch nur die halbe Wahrheit:

Wenn Sie heute beginnen, täglich eine Tafel Schokolade zu essen (oder genau damit aufhören ;-) ), dann wird sich ihr Körpergewicht bei einem anderen Wert einpendeln. Insofern herrscht durchaus eine Art Gleichgewicht, aber ein Fließgleichgewicht. Ganz richtig ist, dass Ihr Körpergewicht kein fixer Wert ist, den es krampfhaft konstant zu halten gilt, denn da ist gar nicht möglich.

Ihr Körper wird mit einer Gewichtsveränderung auch kein Problem haben - Ihre Garderobe allerdings schon.

Und nur darum geht es bei der Diskussion über Folgewirkungen einer globaeln Erwärmung: kein Klimawissenschaftler bestreitet, dass – n.b. insbesondere in der Atmosphäre! – alles »im Fluss« ist. Aber ob wir und unsere bestehenden Strukturen und Gesellschaften mit sich ändernden Gegebenheiten gut zurecht kommen, dieser Beweis wurde noch nie geführt. Lediglich wird von Skeptikern (tw. geradezu zornig) behauptet, dass Anpassung viel billiger wäre als der Versuch der Minimierung, oder, um wieder in Bild zu wechseln: dass eine neue Garderobe günstiger sei als eine Diät.

Dazu muss sich aber jeder selbst eine Meinung bilden, das hier Gesagte beschreibt wohlgemerkt lediglich die Diskussion.

BG phaidros.vir@gmail.com
Observer | 31. März 2013 18:16
phaidros:
Unter Gleichgewicht im Ernergiehaushalt unseres Globus versteht man doch, dass die Summe der durch die Sonne aufgenommenen Energie gleich der Wärmeabstrahlung (besonders von der jeweiligen Nachtseite der Erdkugel) ist. Da die empfangende Sonnenenergie zumindest für die nächsten zigtausend Jahre gleich bleibt, kann es kein "Fließgleichgewicht" geben. Die vor langer Zeit "gespeicherte Sonnenenergie", welche wird nun den fossilen Brennstoffen entnehmen, verursacht nun diese Gleichgewichtsstörung. Man kann zwar das entstehende CO2" durch Wiederaufforstung oder in tiefliegenden Kammern in der Erde "binden", aber dies kann in der Praxis nie die derzeitige verwendeten Menge an fossilen Brennstoffen (Kohle, Holz, Erdöl, Erdgas) kompensieren.
Die derzeit beobachtete zusätzliche Erwärmung (siehe Gletscher und Polkappen) verursacht die Freisetzung von enormen Mengen an Wasser, welches in den Meeren durch auch deren Erwärmung zu vermehrter Verdunstung führt. Dies bewirkt wieder mehr Niederschläge und vermutlich auch extremere Temperaturen (strenge Winter, heisse Sommer). Allerdings betrifft dies nicht den ganzen Globus, denn da spielt sich einiges vorwiegend nur über den Landmasssen ab. Ein indirekter Zusammenhang zwischen unserer verstärkten Verbrennung und diese Klimaveränderunegn kann daher nicht mehr bestritten werden. Natürlich gab und gibt es auch Vulkanausbrüche, welche kurzfristig enorme Mengen an CO2 in die Athmosphäre pusten, aber dies ist meist nur zeitlich begrenzt und kann von der Natur "ausgeglichen" werden.
Sehe ich das alles falsch, Herr Glatzl?
phaidros | 31. März 2013 19:47
Lieber Observer, ohne Prof. Glatzel vorgreifen zu wollen, aber zumal Sie auch mich angesprochen haben, erlaube ich mir zu antworten:

Unter Gleichgewicht im Ernergiehaushalt unseres Globus versteht man doch, dass die Summe der durch die Sonne aufgenommenen Energie gleich der Wärmeabstrahlung (besonders von der jeweiligen Nachtseite der Erdkugel) ist

Stimmt, aber das darf man sich nicht vorstellen wie eine Wippe mit zwei gleich schweren Kindern links und rechts (also »statisch«). Vielmehr handelt es sich dabei um ein »Fließgleichgewicht«.

Fließgleichgewicht bedeutet nämlich nur, dass sich ein Gleichgewicht nicht statisch einstellt (wie bei einer Wippe), sondern sich ein (mehr oder weniger fester) Wert unter einem Zufluss und einem gleichzeitigen Abfluss einstellt.

Dazu gibt es ein einfaches Küchenxperiment, mit dem man sich das veranschaulichen kann: den »Leaky Tank«.

Machen Sie dazu mit einer Zigarette oder der Spitze eines Lötkolbens unten bei einer PET-Flasche seitlich ein kleines Loch. Wenn Sie jetzt die Flasche von oben befüllen (mit moderatem Wasserstrahl) wird das Wasser unten sofort wieder herausrinnen. Wenn aber der Strahl am Einlass etwas stärker ist als der Auslassstrahl, wird der Wasserspiegel in der Flasche steigen. Dadurch steigt der Wasserdruck am Boden der Flasche, was den Strahl am Auslass antreibt. Irgendwann wird er gleich stark (zwar dünner, aber dafür schneller) werden wie der Strahl am Einlass, der Wasserspiegel in der Flasche verändert sich nicht mehr.

In diesem Experiment steht der Strahl am Einlass für die eingestrahlte Sonnenenergie, der am Auslass für die abgestrahlte Energie von der Erde, und der Wasserstand symbolisiert die Durchschnittstemperatur.

Wenn Sie jetzt das Loch ein wenig vergrößern, wird mit gleichem Strahl am Einlass sich ein etwas niedrigerer Wasserstand ergeben als zuvor.

Die Frage ist: sind wir »in der Lage«, durch unseren CO2-Ausstoß »das Loch zu verkleinern«, denn das bedeutet bei gleicher Einstrahlung einen höheren Wasserstand.

Natürlich ist das stark simplifiziert! Das beginnt schon damit, dass außer in den Polregionen das Sonnenlicht gar nicht gleichmäßig einstrahlt, sondern dem Tag-/Nachtwechsel unterliegt. Daher gibt es natürlich auch einen Tagestemperaturverlauf: wird mehr Energie eingestrahlt als ab- (Sonnenaufgang bis Nachmittag) wird es wärmer, ab dem Abend bis zum Sonnenaufgang wird es kälter (keine großartige Verlagerung von Luftmassen vorausgesetzt, die dadurch natürlich auch in Gang gesetzt werden).
Was schon im Tagesverlauf genau dem Verhalten des Wasserstands in der Flasche entspricht. Aber damit ist es noch lange nicht vorbei: im (Nord-)Winter steht die Erde näher an der Sonne als im Sommer, es gibt also auch eine Schwankung über den Jahresverlauf und schließlich unterliegt die Sonne einem etwa 11-jährigen Zyklus. Überlagert wird das ganze noch durch stochastische Schwankungen, die sich aus solaren Ereignissen wie Protuberanzen, Flares und daraus entstehenden Sonnenwinden entstehen, die gar keine Regelmäßigkeit aufweisen.

Aber am Prinzip des Fließgleichgewichts ändert das nichts.

BG
phaidros.vie@gmail.com
phaidros | 31. März 2013 20:04
Nachsatz: was @berkeley mit der ›Fiktion‹ wohl meinte: es gibt in der Natur keine »richtigen« Werte.

Welche Werte sich einstellen, ist der Natur prinzipiell egal, aber die Mechanismen, die die Einstellung vornehmen, arbeiten oftmals (meistens? immer?) wie oben beschrieben.

(Ebenso sind der Natur die von ihr vorgebrachten Spezies egal, zu denen der Mensch gehört. Das mag herzlos klingen. Und ist es auch: die Natur hat keines. Nicht im eigentlichen und nicht im übertragenen Sinn.)
Observer | 01. April 2013 08:38
phaidros:
Danke für diese Zusatzinformationen bzw. Erklärungen.
Sicher bleibt die Menge der Sonneneinstrahlung zumindest bis zur Atmosphärenoberfläche immer gleich. Wenn nun die Atmosphärenzusammensetzung (durch Naturereignisse wie z.B. Vulkanausbrüche bzw. menschliches Zutun) etwas verändert wird, kann mehr oder auch weniger Energie "durchdringen".
Vor vielen Jahren habe ich einmal in einem Buch gelesen, dass sich damals viele Wissenschaftler nicht einig waren, ob dann die Erde kälter (da weniger Sonnenenergie bis zur Erdoberfläche gelangt) oder aber wärmer wird (da wiederum weniger Energie in das Weltall abgestrahlt wird). Diese Frage dürfte nun aber eindeutig geklärt sein.
Die vor einigen Tagen publizierten Grafiken des sog. nördlichen Jetstsreams zeigen eindeutig, dass durch die nunmehrigen Veränderungen (Polkappenabschmelzungen, mehr Wasserverdunstungen, mehr Niederschläge usw.) die üblichen "Wellen" in den Grafiken sich stark Richtung Äquator verschoben/verlängert haben. Dadurch werden auch die abwechselnden Hoch- und Tiefdruckgebiete nun anders geartet, was wir auch hier in Mitteleuropa schon erkennen können. Problematisch wird es dann, wenn sich die Meerestemperaturen auf Dauer stark verändern und sich damit der für uns wichtige Golfstrom im Atlantik abschwächen wird.
Nochmals danke für Ihre Replik.
Noch etwas: die Natur hat keine Herz, aber der Schöpfer hat eines. Und er hat uns die Natur anvertraut, damit wir mit ihr in unserem eigenen Interesse vernünftig umgehen. Wir sollen sie uns "untertan" machen, also gebrauchen aber nicht missbrauchen. Deren Nutzung sollte also einem regenerierbaren System gleichen, was man heutzutage als Nachhaltigkeit bezeichnet.
berkeley | 02. April 2013 00:39
Danke phaidros!

"es gibt in der Natur keine »richtigen« Werte"!!!!!!

Der Evolutionsprozeß schreitet fort, verändert Spezies, bringt sie zum Aussterben und schafft neue Arten. An der zugrunde liegenden Selektion der Spezies hat auch der Mensch bereits seinen Anteil:

Steigende Bevölkerungsdichte und veränderte Methoden der Landnutzung vernichten den Lebensraum von Arten. Globaler Handel und Verkehr führen zur Einschleppung von Arten, die sich am neuen Ort schnell ausbreiten und zur Ausrottung endemischer Bestände führen (z.B. die amerikanische Aga-Kröte, die nach Australien gebracht wurde, ganz rezent: der aus Asien mit Pflanzenimporten eingeschleppte Buchsbaumzünsler; der sich rasant über weite Teile Europas ausbreitet und zur Vernichtung Jahrhunderte alter Buchsbaumbestände führt).

Der Wunsch von Observer nach der Nutzung unserer Umwelt als einem "regenerierbaren System" ist zweifellos verständlich, läßt sich vermutlich aber nur in sehr bescheidenem Maße realisieren.
durga | 03. April 2013 01:00
Zu den Galapagosinseln - Modellsysteme für die Veränderung, Adaptierung und Selektion von Arten - ist eben ein großartiges Video auf Youtube erschienen - offensichtlich der erste Teil einer von David Attenborough gestalteten Serie:

Galapagos with David Attenborough (2013) Part 1: Origin 43:31 min http://www.youtube.com/watch?v=yAjjdMS1AGI&feature=player_embedded .