Warning: Illegal string offset 'portraitimage' in /var/www/lweb50/htdocs/science-blog.at/conf.php on line 67
IPCC, die Hure der Politik

IPCC, die Hure der Politik

Die Veröffentlichung eines Skandals in der Klimaforschung des IPCC, an dem 44 mit der Institution zusammenarbeitende Klimaforscher beteiligt waren, führte in den Medien zu beschönigenden und fragwürdigen Artikeln. Seit Jahren waren die Klima-Szenarien, die von Forschern des IPCC erstellt und von Medien und Politik als Prognosen verkauft wurden, Anlass massiver Kritik. Näheres findet man in einem Artikel von Dr. A. Unterberger: "Elf Mal Grund zum Zorn" unter Punkt 10. Damit wird der Kardinalfehler der gegenwärtigen Klimapanik-Diskussion demonstriert: Es gibt keinerlei Kontrolle über das, was vom IPCC publiziert wird.

Die Sachstandsberichte dienten der Politik dazu, die Bürger zu manipulieren. Medien überschlugen sich mit apokalyptischen Schlagzeilen und Regierungen bauten eine Politik der permanenten Panik auf. Wer Zweifel anmeldete, wurde moralisch aussortiert, oder mit der bekannte Klimaleugner-Keule öffentlich hingerichtet. Jahre vergingen, in denen Kritiker auf Fehler und Manipulationen in den Sachstandsberichten hinwiesen, bevor diese erkannt und vom IPCC offiziell als obsolet erklärt wurden. Der Schaden allerdings ist nicht mehr gutzumachen.

Die Verabschiedung des IPCC vom Klima-Szenario RCP 8.5, führte zu kritischen Artikeln. Christine Mayrhofer, als Vertreterin der Öko-Lobby, argumentierte entsprechend.  Basale Fakten für die Modellierung der Szenarien wurden weitgehend ignoriert, wie man es von Diskussionen mit Politikern gewöhnt ist. Wie üblich wurde die Klimaleugner-Keule aus der Mottenkiste geholt, auch Donald Trump diente als gutes Argument, um Tatsachen zu negieren. C. Mayrhofer und andere Journalisten vertreten die Meinung, dass nicht ein Versagen der Klimamodellierung das IPCC veranlasste, das Szenario RCP 8.5 als nicht plausibel zu erklären, sondern der Erfolg der erneuerbaren Energien. Dass die Computermodelle nicht mit Beobachtungen übereinstimmten, wurde verschwiegen.

Es war Zeit, dieses Szenario zu entsorgen, und es ist zu hoffen, dass auch die anderen Aussagen einer neuen Bewertung unterzogen werden. Ein globaler Temperaturanstieg von 3,5 Grad (RCP 7.5) ist nun der schlimmste Fall, und auch dieser wird als unwahrscheinlich eingestuft – für Politiker jedoch kein Grund einer Kursänderung der Klimapolitik.

Skandale um den IPCC sind nicht neu. Sie begannen schon vor seiner offiziellen Gründung und wurden von Zeit zu Zeit auch in den Medien erwähnt, führten aber zu keinen Änderungen, denn die Politik baut auf Ergebnisse gefälschter und frisierter Berichte, auf deren Basis die Regierungen der Europäischen Union den Steuerzahler kräftig zur Kasse bitten können. Unter anderem entstand dadurch die berühmte CO₂-Steuer.

Axel Bojanowski wies schon 2010 in einem Artikel im "Spiegel" darauf hin, dass einige Zeit vor der UN-Klimakonferenz in Kyoto 1997, Umweltverbände wie Greenpeace in Zusammenarbeit mit Klimaforschern Druck auf Industrie und Politiker ausübten, um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen.

So wurden pessimistische Prognosedaten von britischen und australischen Verbänden dazu verwendet, um entsprechenden Druck aufzubauen. Medien verwendeten skeptische Thesen, die wissenschaftlich kaum abgesichert waren, um die Angst einer zu erwartenden Apokalypse in der Bevölkerung zu schüren.

Nicht alle Klimaforscher machten bei dieser Aktion mit. Während deutsche Forscher sich kritiklos anschlossen, kam Widerstand aus den USA. Amerikanische Forscher, Tom Wigley, unter anderen, kritisierten dies als unehrenhafte Vorgangsweise.

Einer der wesentlichen Auslöser der gegenwärtigen Misere, ist die von Paläoklimatologen Michael Mann und seinem Team des Pennsylvanias State University konstruierte Hockeyschlägerkurve. Damit wurde versucht, das Klima der Vergangenheit und das zu erwartende Klima zu demonstrieren. Hauptdatenquelle dazu waren alte Baumstämme, deren Jahresringe Aufschluss über das Wetter vergangener Zeiten geben können. Dass Baumdaten erheblichen Unsicherheiten unterliegen, war Mann und seinem Team bewusst. Das Problem bei diesen Voraussagen ist, dass sich unterschiedliche Klimakurven, je nachdem welche Daten einbezogen werden, ergeben. Recht unwissenschaftlich war unter anderem auch die Nicht-Einbeziehung der Warmphase im Hochmittelalter. Und vor allem dramatisierte Mann die Temperaturentwicklung der jüngsten Zeit, indem er die Verlaufskurve am Ende willkürlich steil nach oben zog.

Na bumm, Wissenschaft??

Trotzdem fand sich die von Mann publizierte Hockeyschläger-Kurve im UN-Klimabericht von 2001 und wurde gar zum Aushängeschild des Klima-Sachstandberichts, aber auch die Basis für die These von der menschengemachten Erwärmung der Erde.

Letztendlich führte das zum Pariser Abkommen 2015 und dem daraus folgenden Green Deal im Dezember 2019 und seinen höchst merkwürdigen, utopischen Verordnungen und Gesetzen in der Europäischen Union, die den Bürgern und Industrie ungeahnte Kosten bescherten.

Der kanadische Geograph Tim Ball, aber nicht nur er, kritisierte in zahlreichen Kommentaren und Reden die These vom menschenerzeugten Klimawandel und wurde von Michael Mann geklagt. Nach Prozessen, die sich über 9 Jahre hinzogen, verlor Mann. Das Gericht wollte Beweise sehen, die konnte Michael Mann nicht liefern.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Michael Mann immer tatkräftige Unterstützung von den Potsdamer Klimaforschern Stefan Rahmstorf oder Hans-Joachim Schellnhuber erfuhr.

Weitere Prozesse sind möglich. Denn auf der Fälschung des Hockey-Schlägers beruht die weltweite Klimapolitik, die den Steuerzahlern schon Milliarden gekostet und zum Niedergang der Industrie in Europa beigetragen hat.

Ob der Hockey-Schläger nun endgültig vom Tisch ist? Möglich, aber damit würden Probleme für den IPCC und Politikern entstehen. Die weitere Entwicklung ist abzuwarten.

Skandale im IPCC sind nicht neu. So wurde behauptet, dass die Gletscher Asiens noch in diesem Jahrhundert verschwinden werden. Auch diese recht zweifelhafte Behauptung musste berichtigt werden.

Doch ärger ist das Zustandekommen der Sachstandsberichte. Politisch nicht genehme Resultate von Klimaforschern werden in den Reporten nicht verwendet. Der Vorwurf ist nicht neu, aber er wird hartnäckig ignoriert. In "Der Blog für Science & Politik" (tkp) wird das Zustandekommen der Assessment Berichte treffend beschrieben. "Viele der beteiligten Forscher beklagen, dass die politisch abgestimmten Zusammenfassungen für Entscheidungsträger die vollständigen Berichte verzerren, Unsicherheiten ausblenden und natürliche Faktoren (Sonnenaktivität, kosmische Strahlung, Ozeanzyklen) systematisch herunterspielen. Stattdessen wird CO₂ als alleiniger Schuldiger präsentiert – mit weitreichenden Folgen für Energiepolitik, Steuern und Wohlstand."

"Die vorgeschlagenen Maßnahmen für die Politik werden nicht von Wissenschaftlern allein, sondern unter Beteiligung von Regierungsvertretern Zeile für Zeile verhandelt. Das Ergebnis ist ein politisches Dokument, das Unsicherheiten minimiert und Handlungsbedarf maximiert.

Gleichzeitig fließen Milliarden in "Klimaforschung", die nur ein Ergebnis liefern darf: mehr CO₂-Steuern, mehr Subventionen für Wind und Solar, mehr Kontrolle. Die Umverteilung von unten nach oben läuft weiter, während die Natur sich nicht an die Modelle hält: Satellitendaten zeigen moderate Erwärmung, keine katastrophale Beschleunigung; Meeresspiegel steigen seit Jahrzehnten linear (ca. 3–4 mm/Jahr, keine dramatische Zunahme); Sonnenaktivität und kosmische Strahlen korrelieren besser mit Temperaturverläufen als die CO₂-Kurve".

Der IPCC als "Goldstandard" der Klimaforschung ist damit wohl zu hinterfragen.

Das sind Zustände, die der angesehene Physiker und Nobelpreisträger Dr. John F. Clauser so kommentiert:

"Das populäre Narrativ über den Klimawandel spiegelt eine gefährliche Korruption der Wissenschaft wider, die die Weltwirtschaft und das Wohlergehen von Milliarden Menschen bedroht. Die fehlgeleitete Klimawissenschaft hat sich zu einer massiven schlagzeilenträchtigen Pseudowissenschaft ausgeweitet." 

 

Gerhard Kirchner ist Bergingenieur und liebt die Umwelt.