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Von Wölfen, Bären und Muslimen: Wie linker Realitätsverlust Europa zerstört

Von Wölfen, Bären und Muslimen: Wie linker Realitätsverlust Europa zerstört

Die Sicht der Linken auf die Welt ist eine ideologische. Das zeigt sich im Umgang mit der Natur ebenso wie mit den Millionen von Migranten, die seit Jahren nach Europa strömen. Man kann die Realität zwar verleugnen, nicht aber die Folgen dieser Verleugnung. Der Niedergang Europas, die Zerstörung der eigenen Kultur ist die direkte Folge dieser Realitätsverweigerung.

Für den Verfassungsschutz, andere staatliche und staatsnahe Meinungswächter und empfindsame links-woke Seelen vorweg: In diesem Text werden Wölfe, Bären oder anderes Getier nicht mit Muslimen verglichen. Im Zentrum der folgenden Betrachtung steht vielmehr das Verhältnis, das Linke, insbesondere Grüne, zu heimischen Raubtieren einerseits und zu Muslimen andererseits pflegen und welche konkreten Folgen diese ideologisch geprägte Perspektive für unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Zukunft hat.

Diesen Vergleich zieht der Autor dieser Zeilen auch deshalb, weil man anhand dieser nur auf den ersten Blick willkürlichen Gegenüberstellung einen tiefen Einblick in das linke Denken, Weltbild und das Verhältnis, das Linke zur Realität, zur Natur und zur Natur des Menschen haben, erhält. Über die ideologische Perspektive, mit der Linke heimische Raubtiere betrachten, lässt sich zudem ohne politisch korrekte Sprechverbote, die immer öfter auch strafrechtlich verfolgt werden, schreiben, weil hier die Allzweckwaffe sozialistischer Postdemokraten – der Vorwurf von Rassismus, Islamophobie, Hass und Hetze – versagt. Noch darf man etwa Bären als für den Menschen gefährliche Raubtiere bezeichnen, ohne von "Trusted Flaggern", Zensoren, Denunzianten und Behörden, die das Internet nach falschen Meinungen durchforsten, belangt und von Verfassungsschützern als Extremist, nämlich als "heterodoxer", eingestuft zu werden. Dass man in Österreich und der EU mittlerweile zu solchen Hilfsmitteln und Kniffen greifen muss, zeigt, in welchem Zustand sich die Demokratie hierzulande befindet.

Im Gegensatz zu den meisten Linken setzt sich der Autor dieser Zeilen seit längerem mit diesen beiden sehr unterschiedlichen Thematiken professionell auseinander. Als Jäger verfügt er nicht nur über theoretisches Wissen, er hat auch einen direkten und praktischen Bezug zur heimischen Tierwelt. Als Autor mehrerer politischer Bücher (Der deutsche Willkommenswahn, Endspiel – Der Multikulticrash: Wie eine gescheiterte Ideologie Europa ins Chaos stürzt! etc.) und unzähliger Texte für Print- und Online-Medien beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit dem Islam, seiner Geschichte, seiner Vorstellungswelt, seinen Strukturen.

Er unterscheidet sich damit fundamental vom gemeinen, insbesondere vom akademisch ge- bzw. verbildeten Linken, der zwar eine ausgeprägte Meinung zu beiden Themenfeldern hat. Diese beruht aber nicht auf Wissen, Erfahrung und einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der jeweiligen Materie. Zentral bei der Einordnung sowohl der heimischen Raubtiere als auch der Muslime in sein schablonenhaftes Weltbild ist, dass er sie in erster Linie als Opfer unserer Gesellschaft sieht. Er interessiert sich weder für Raubtiere noch für Muslime, sein Denken kreist ausschließlich um den Umgang "unserer", sprich: der toxisch-männlichen, patriarchalen, kapitalistischen, imperialistischen, rassistischen etc. Gesellschaft mit diesen menschlichen und tierischen Gruppen, die er aufgrund dieser ideologischen Perspektive als Objekte, nicht als Subjekte sieht.

Das wahre Wesen der Muslime und der heimischen Raubtiere interessiert ihn nicht, beide dienen ihm ausschließlich als Projektionsfläche für seine Ideologie. Weshalb sein Wissen über Muslime und Raubtiere nicht einmal an der Oberfläche kratzt bzw. darin besteht, wie und in welcher Form sie aus seiner ideologischen verzerrten Perspektive verfolgt, ausgebeutet, diskriminiert, bekämpft, gejagt etc. werden. Sie sind nur Mosaiksteine, die, völlig abgekoppelt von Fakten, Historie und Empirie, sich in das linke Weltbild, das ein krudes Zerrbild der Realität ist, einzufügen haben.

Beginnen wir mit der heimischen Fauna, insbesondere mit den großen heimischen Beutegreifern. Sie sind im 19. Jahrhundert in unseren Breiten verschwunden bzw. ausgerottet worden und stehen dank ideologisch motivierter Ansiedlungsbemühungen nun wieder im medialen Fokus. Und wir verknüpfen das mit der Frage: Wo leben die Grünen, also jene, die solche Initiativen befürworten und unterstützen? Das ist deshalb von Bedeutung, weil diese politische Gruppe und ihre Epigonen in den anderen linken und pseudobürgerlichen Parteien mehr oder weniger geschlossen für die Wiederansiedlung und ein absolutes Abschussverbot von Wölfen und Bären engagieren – obwohl aufgrund der dichten Besiedelung und der fragmentierten Lebensräume solche Konflikte in weiten Teilen Europas unausweichlich sind, wie die teils tödlichen Bärenattacken in Südtirol, der Slowakei und Slowenien beweisen.

Während der Lebensraum von Bären und Wölfen abseits urbaner Zentren liegt, sind Grüne vor allem dort heimisch, wo es keine Natur und damit auch keine großen Raubtiere gibt. Grüne und Raubtiere leben in voneinander gut getrennten Lebensräumen und begegnen sich praktisch nie, außer in dafür speziell eingerichteten und geschützten Zonen wie Tiergärten, Bärenparks etc. Es gibt also keinerlei direkte Berührungspunkte.

Die mit Abstand besten Wahlergebnisse erzielten die Grünen bei der Nationalratswahl 2024 in den innerstädtischen Bezirken Wiens. Die Top 5 waren: Neubau, Mariahilf, Josefstadt, Währing und Alsergrund. Was zeichnet diese Bezirke aus? Die fast vollständige Abwesenheit der Natur. In Neubau oder Mariahilf beschränkt sich die "Natur" auf versiffte Beserlparks und den Ficus benjamina in der studentischen Altbauwohnung. Auch im Rest Österreichs erzielen die Grünen in den großen Städten wie Linz, Graz etc. die besten Wahlergebnisse. Umgekehrt gilt: Wo die Menschen in und vielfach auch mit der Natur leben – als Landwirte, in der Forstwirtschaft, im Tourismus etc. –, spielen die Grünen praktisch keine Rolle. Man kann es auf die simple Formel herunterbrechen: Je größer die Distanz zur Natur, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen die grüne Umweltpartei wählen.

Das ist kein Zufall, das ist keine bloße Korrelation, sondern ein nachvollziehbarer kausaler Zusammenhang. Die Natur verklären, mystifizieren, romantisieren und damit zu dekonstruieren kann und will nur, wer keinen oder wenig Bezug zu ihr hat, wem die Natur fremd ist, weil er mit ihr nicht oder nur in inszenierter/kultivierter Form in Berührung kommt – in Parkanlagen, Tiergärten, Naherholungsgebieten, in verzerrten medialen Darstellungen und Narrativen etc. Nur unter diesen Voraussetzungen kann die Natur zur Projektionsfläche für Sehnsüchte, Ideologien, Utopien, zum Fluchtpunkt und Sehnsuchtsort werden.

Nur wem das Wesen der Natur fremd ist oder wer es verleugnet, kann sie für seine (macht)politischen, ideologischen, esoterischen, religiösen etc. Ziele instrumentalisieren, sprich: missbrauchen. Beispiel Windkraft: Windräder schützen die Natur nicht, sie zerstören sie. Mit dieser systematischen Zerstörung ohne echten Nutzen – die Energiewende ist in jeder Beziehung ein Desaster, nicht nur für die Natur, sondern auch die Wirtschaft und damit auch den Staat und die Gesellschaft –, demonstrieren die Öko-Kommunisten ihre Macht. Diese riesigen, mittlerweile bis zu 365 Meter hohen Landmarker, die zigtausendfach überall in Deutschland und Österreich errichtet werden und jeden Kirchturm weit überragen, sollen den linken Herrschaftsanspruch dauerhaft sichtbar machen, indem sie die Landschaft prägen, ihr einen ideologischen Stempel aufdrücken und ihr so den natürlichen Charakter nehmen.

Naturschutz kann für Grüne und andere Linke schon allein deshalb nur Mittel zum politischen Zweck sein, weil sie die Natur nur aus ihrer ideologischen Perspektive sehen und kennen, weil die Natur wie auch der Bürger oder der muslimische Zuwanderer nur Mittel zum Zweck, nur ein Instrument zur Umsetzung ihrer Utopien ist.

Die Verehrung der Natur, ihre ideologische Aufladung, geht mit ihrem Missbrauch einher bzw. ist bereits Missbrauch. Die Natur wird vor allem von jenen instrumentalisiert, die ihr am fernsten stehen, die in der freien Wildbahn – und das schließt die kompetitive Leistungsgesellschaft, die Marktwirtschaft mit ein – wenig erfolgreich sind oder sich ihr in linke Schutzräume entzogen haben. Sie wird primär von Menschen verehrt und idealisiert, die in hohem Maße vom gut ausgebauten Sozial- und Umverteilungsstaat mit seinen steuergeldfinanzierten Safe Spaces (Universitäten, Bildung, Soziales, Kunst, Kultur, NGOs, öffentliche Verwaltung etc.) abhängig sind. Das sind die bevorzugten Biotope der Grünen, als Unternehmer und Selbstständige in der freien Marktwirtschaft, sozusagen in der freien Wildbahn des Menschen, wo Leistung, Wissen, Ehrgeiz und Risikobereitschaft mehr als Gesinnung und Hypermoral gefragt sind, sind sie praktisch nicht zu finden.

Um doch einen Tiervergleich zu bemühen: Grüne sind rundumversorgte Zoo-Tiere, die in ihren staatlich finanzierten und kontrollierten Gehegen von einer rein fiktiven Freiheit und einer kitschig-naiven Phantasie-Natur schwärmen. Einer Freiheit, die sie in Wahrheit fürchten. Ihre rundumversorgte und geschützte Umgebung, ihren linken Nanny-Staat der sie von der Wiege bis zur Bahre versorgt, würden sie niemals gegen echte Freiheit, die stets mit Risiken, Gefahren und Konkurrenzkampf verbunden ist, eintauschen.

Natur und Freiheit existieren für sie ausschließlich als Projektionsflächen und Sehnsuchtsorte fernab jeder Realität, weil sie sich den Herausforderungen der Freiheit, die man in diesem Kontext mit Natur gleichsetzen kann, weder stellen wollen noch können. Deshalb verleugnet man die Gesetze der Natur, sprich: die Realität und hat die Wissenschaft entsprechend ideologisiert. Linke versuchen seit Karl Marx beides mit ihrer Ideologie zu überwinden, etwa indem sie erklären, dass es keine zwei Geschlechter gäbe bzw. diese frei wählbar seien oder dass sozialistische Theorien und Utopien auf Wissenschaft basieren würden. An solchen Widersprüchen scheitern Linke seit über 150 Jahren und haben dabei einen Leichenberg von bisher über 100 Millionen Menschen hinterlassen.

Deutlich wird dieses pervertierte bzw. ideologisierte linke Verständnis von Natur unter anderem auch in der seit Jahren laufenden Diskussion über den Umgang mit Bären und Wölfen, die im dicht besiedelten, industrialisierten Europa schlicht Fremdkörper sind, keinen Platz mehr haben.

Die in Städten und in den sie umgebenden Speckgürteln heimischen Grünen engagieren sich selbstredend dafür, dass diese Raubtiere in möglichst großer Zahl ungeachtet aller Probleme, die das mit sich bringt, wieder heimisch werden. Dass Bären gefährliche Raubtiere sind, die vor allem in fragmentierten Lebensräumen nicht nur Nutztiere, sondern auch Menschen attackieren und töten, wird ausgeblendet bzw. als seltene Einzelfälle dargestellt, zu denen es nur deshalb kommt, weil sich deren Opfer gegenüber den Prädatoren "falsch" verhalten.

Denn, so versichern uns Experten, deren Expertentum vor allem auf ihrer angepassten linken Gesinnung beruht, Bären seien für den Menschen völlig harmlos. Der Forstdienst von Südtirol – wo in jüngster Vergangenheit drei Menschen von Bären attackiert worden sind, einer von ihnen kam dabei ums Leben – schreibt auf seiner Webseite fettgedruckt, dass bei der Begegnung mit einem Bären "keine Gefahr besteht". Obwohl "keine" Gefahr besteht, rät der World Wide Fund for Nature (WWF) im Falle einer Bärenattacke: "Legen Sie sich auf den Boden und geben Sie ihre Hände in den Nacken. Der Bär erkennt so, dass Sie keine Gefahr für ihn sind."

Hoffentlich lesen auch Bären die Webseite des WWF. Es ist offensichtlich: Man verleugnet und relativiert aus rein ideologischen Gründen die (tödliche) Gefahr, die von Bären ausgeht, obgleich Begegnungen von Bären und Menschen in Ländern wie Italien oder der Slowakei unvermeidlich sind.

Dass Wölfe und Bären Schafe, Rinder und Pferde in großer Zahl reißen – im Jahr 2022 wurden allein in Tirol über 400 Weidetiere gerissen und über 500 vermisst, ist den Grünen in den Innenstädten egal. Tote Weidetiere und die betroffenen Landwirte interessieren sie ebenso wenig wie Bären und Wölfe, die sie vor allem aus kitschig-pathetischen Universum-TV-Dokus kennen, in denen tierisches Verhalten vermenschlicht und die Natur romantisiert und idealisiert wird.

Der Wolf, der in früheren Jahrhunderten als das gesehen wurde, was er ist, als gefährliches Raubtier, als der "böse Wolf" wurde durch die linken Ideologen und ihre Narrative bis zur Unkenntlichkeit dekonstruiert. Die Verehrung der Natur und ihrer Bewohner beschränkt sich bei den Linken und ihren Vordenkern nicht auf die Tierwelt. Schon früh stellte man das Natürliche, das "Unverdorbene" der dekadenten westlichen Zivilisation gegenüber. Es war Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), der das Konzept des edlen Wilden populär machte. Der Naturmensch, das von der westlichen Zivilisation unverdorbene Naturvolk sei in seinem ursprünglichen Zustand edel und moralisch. Erst die westliche Kultur, die Technologie und Zivilisation haben den von Natur aus guten Menschen verdorben.

Das Konzept des edlen Wilden, das bis heute das linke Denken prägt, hatte und hat die Lebensrealität und die Kultur indigener Völker immer komplett ausgeblendet. Tribalistische Gesellschaften sind nicht gut oder friedliebend, sie leben auch nicht im Einklang mit sich, ihren Nachbarvölkern und der Natur, all das ist linksideologischer Ethno-Kitsch.

Rousseau und seine Epigonen nutzten die Stammesvölker, die sie bestenfalls aus zweiter Hand, aus den Erzählungen der Kolonialisten, Missionare bzw. der Schriften der Ethnographen kannten, als Projektionsflächen, als Antithese zum modernen, zivilisierten Menschen, den sie aufgrund des schon damals immanenten Selbsthasses gewisser Kreise in Europa verachteten. Rousseau beschäftigte sich nie ernsthaft mit den Kulturen und Lebensrealitäten von Südseeinsulanern, Indianern oder afrikanischen Stämmen, sie verkörperten und bebilderten nur seine Vorstellungen einer idealen Gesellschaft, die er in fernen, fremden und "naturnahen" Völkern ("Zurück zur Natur"), also in der Flucht vor der Realität, zu finden glaubte.

Der edle Wilde des 21. Jahrhunderts ist der massenhaft nach Europa importierte Mohammedaner. Er erfüllt dieselben Funktionen und wird in dieselben ideologischen Denkschablonen gepresst. Das Konzept des edlen Wilden hat sich zum Kern der linken Glaubenslehre verfestigt. Wie zentral dieses Dogma für das linke Denken und Selbstverständnis geworden ist, zeigt allein die Tatsache, dass man mit dem massenhaften Import von Muslimen nicht nur den finanziellen Kollaps des sozialistischen Umverteilungsstaates, tausende Todesopfer, das Ende des Feminismus sowie der Wokeness und die Wiederkehr der Religion, die Linke eigentlich als Opium für Volk ablehnen, also unterm Strich die Zerstörung der eigenen Gesellschaft und seiner eigenen politischen Utopien in Kauf nimmt.

Das Bild, das Linke von Muslimen haben, ist so fern der Realität, wie jenes, das linke Vordenker wie Rousseau von Südseeinsulanern oder Indianern im 18. Jahrhundert hatten. Von Muslimen verstehen Grüne und Linke in etwa so viel wie von Bären und Wölfen. Es ist erschütternd, wie wenig die Linke und andere Multikulti-Fetischisten von jenen Kulturen und Menschen wissen, die sie seit Jahren millionenfach nach Europa holen. Sie sind ihnen völlig fremd. Es ist einmal mehr ein sozialistisches Gesellschaftsexperiment ohne Netz, doppelten Boden und Verstand, das einmal mehr Millionen von Toten fordern wird. Das ist keine Mutmaßung, sondern Gewissheit, denn die mit der Massenzuwanderung in Gang gesetzten Transformationsprozesse sind irreversibel. Und ihre Folgen sind, wer die 1400 Jahre lange Geschichte des islamischen Imperialismus kennt, immer dieselben.

Kaum ein Linker hat jemals den Koran, geschweige denn die Hadithen gelesen. Die zentralen Begriffe und Säulen islamischen Denkens wie die Umma, Dawa, Taqīya etc. sind ihm so fremd wie die richtige Lesart des Koran: etwa, dass die medinensischen Suren, also die späteren Offenbarungen, im Fall von Widersprüchen immer die gültigen sind. Das ist deshalb von Bedeutung, weil die medinensischen Suren, die kriegerischen und gewalttätigen sind, in denen zur Tötung der Ungläubigen aufgerufen wird. Aber selbst solche fundamentalen Grundlagen islamischen Denkens und Handelns sind Linken völlig fremd. Auch, dass alles, also die gesamte Welt Allah gehört und Christen, Juden, Atheisten etc. vom rechten Glauben Abgefallene, also Ungläubige, sind. Deshalb ist alles, was sie produzieren, besitzen und geschaffen haben, Eigentum Allahs, gehört also den Muslimen.

Ein Mohammedaner, der ein westliches Sozialsystem ausplündert, ist nicht asozial, er handelt im Sinne seiner Religion, weil er nicht seine Glaubensbrüder, sondern Ungläubige schädigt, weil er sich zurückholt, was ihm gehört. Ein Islamist, der Ungläubige tötet, ist nicht psychisch gestört – wie Linke in Politik, Medien und Justiz gerne diagnostizieren –, er missbraucht auch nicht den Islam, er befolgt nur, was ihm von oberster Stelle, von Allah, aufgetragen worden ist: "Tötet die Götzendiener (sprich: die Nicht-Muslime), wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf", heißt es im Koran.

All das ist kein Geheimnis, keine rechte Hetze, keine Verschwörungstheorie, all das kann man in den zentralen Schriften des Islams nachlesen. Trotzdem sind solche grundlegenden und verbindlichen islamischen Regeln den Europäern weitgehend unbekannt, obwohl sie sich längst in unseren europäischen Gesellschaften mit immer drastischeren Folgen etabliert haben.

Kaum ein Linker hat sich jemals – außer in revisionistischer Weise – mit der blutigen und imperialistischen Geschichte des Islams auseinandergesetzt. Das "tolerante" al-Andalus, das über Jahrhunderte besetzte Spanien, in dem Christen, Juden und die muslimischen Unterdrücker angeblich friedlich zusammenlebten, ist eine Fiktion islamophiler Europäer.

Dass die Islamisierung des indischen Subkontinents allein zwischen 1000 und 1500 n. Chr. nach Schätzungen des renommierten indischen Historikers Kishori Saran Lal (1920–2002) rund 80 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, also den weitaus größten Massenmord in der Geschichte der Menschheit darstellt, wird in Europas linken Universitäten und anderen Bildungsstätten nicht gelehrt, weil es das dümmliche Narrativ von der Religion des Friedens zerstören würde.

Das Wissen über den Islam ist in Europa, dem Kontinent, der seit Jahren Millionen von Muslimen in seine Sozialsysteme importiert, kaum bis nicht vorhanden, insbesondere bei jenen, die für diese Massenzuwanderung die Verantwortung tragen. Das Bild, das sogenannte Experten über den Islam verbreiten, ist ein völlig verzerrtes. Den Bürgern wird die blutigste aller Religionen, deren Ausbreitung seit dem erstem Massaker an rund 900 Juden in Medina im Jahr 627 nach Chr. bis zum heutigen Tag eine einzige Abfolge von Massenmorden und Gräueltaten ist, als eine des Friedens und der Toleranz verkauft, historische Ereignisse wie die Kreuzzüge, die Versklavung und Verschleppung von Hunderttausenden Europäern durch Muslime, den sogenannten Barbaresken-Korsaren, bis ins 19. Jahrhundert (!) werden verleugnet oder in das linke Denkmuster gepresst, wonach die Muslime ausschließlich die Opfer und der Westen immer der Täter ist. Diese Rollenverteilung ist für die Linke in Stein gemeißelt.

Es besteht seitens der Wissenschaft, der Politik, den Sicherheitsbehörden, den NGOs, der Kirche etc. kein Interesse daran, sich mit dem Islam ernsthaft und wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Muslime sind für Linke Objekte und politische Verschubmasse: Politiker wollen mit ihnen die Kultur und die Gesellschaft bereichern und das "braune" Deutschland bunt machen, wie es SPD-Ministerin Bärbel Bas vor wenigen Wochen betont hat. Sie sind der Rohstoff, der der Asylindustrie Milliardenumsätze beschert, sie verschaffen der linken Zivilgesellschaft Jobs und eine politische Daseinsberechtigung und die vielen kinderlosen Frauen können ihre verdorrten Muttergefühle auf die "hilfsbedürftigen" importierten edlen Wilden vulgo Muslime übertragen, die man seinerzeit mit Teddybären an den Bahnhöfen wie ankommende Heilsbringer empfangen hat. Was diese linken Akteure vergessen: Muslime sind alles andere als ein Objekt, ein Kind, das man erziehen und indoktrinieren kann, sie sind vielmehr ein äußerst durchsetzungsstarkes Subjekt, wie jeder weiß, der die ca. 1400 Jahre lange Eroberungs-Geschichte des Islams kennt.

Man hat mit den Muslimen als Vehikel und Instrument für die Umsetzung seiner politischen Utopien und sozialistischen Massenexperimente absolut auf die Falschen gesetzt. Der links-woke Zauberlehrling hat sich millionenfach Kräfte ins Land geholt, die er nicht steuern und beherrschen kann, die ihm völlig fremd sind, deren Denken, Lehren und Ziele er weder kennt noch begreift.

Bei den heimischen Raubtieren sind die Folgen von Ignoranz, Fehleinschätzungen und der politischen Instrumentalisierung zwar ebenfalls blutig, aber überschaubar und reversibel. Bei den Muslimen ist das nicht der Fall: Demographische und politische Kipppunkte sind längst überschritten, die Machtverhältnisse haben sich bereits umgekehrt. Unsere Zukunft bestimmen seit geraumer Zeit nicht mehr die offiziellen Regierungen und Parteien, sondern die normative Kraft des Faktischen, wie man sie in Schulen, im öffentlichen Raum, in den Spitälern etc. hautnah, also ohne politische und mediale Filter zu spüren bekommt.

Diese Tatsache und ihre eigene Ohnmacht können die Regierungen, Parteien und staatlichen Institutionen nur noch dadurch verschleiern, dass sie einerseits gegenüber der einheimischen Bevölkerung besonders repressiv und autoritär auftreten, und andererseits die Forderungen der Muslime pflichtschuldigst und in vorauseilendem Gehorsam umsetzen, sie auf praktisch allen Ebenen gewähren lassen und selbst auf schwerste Gewaltverbrechen und Terrorismus nicht mit Härte, sondern mit viel Verständnis und Milde reagieren. Man opfert sogar die eigenen Kinder, die als neue Minderheit in den islamisierten europäischen Schulen vielfach durch die Hölle gehen müssen.

Obwohl diese Machtübernahme schon weit vorangeschritten ist, verkauft uns der politmediale Komplex die Islamisierung noch immer als Bereicherung, den Islam als friedliche Religion und die Massenzuwanderung von Muslimen als alternativlos. Noch einmal der Vergleich mit den heimischen Raubtieren, wo ebenfalls behauptet wird, Bären seien völlig harmlos. Und wenn die Realität dieses Lügennarrativ einmal mehr platt macht, sollte man sich, um noch einmal den WWF zu zitieren, totstellen.

Auf den Islam übertragen: Der ist zwar friedlich, aber bei den täglichen oftmals blutigen Einzelfällen soll sich unsere Gesellschaft, sollen sich die Bürger totstellen, sprich: so tun, als ob nicht passiert wäre oder der tragische Zwischenfall ganz andere Ursachen gehabt habe. Viele in unserer Gesellschaft, vor allem in Kultur, Politik Medien, Justiz und Zivilgesellschaft, halten sich sklavisch an diese woken Verhaltensregeln. Wer einen Bärenangriff nicht überlebt, hat sich einfach nicht tot genug gestellt – ist also selbst schuld. Der Bär ist es jedenfalls nicht.

Lange müssen sich die Europäer aber ohnehin nicht mehr totstellen, wir liegen demographisch, kulturell und zivilisatorisch ohnehin längst auf der Intensivstation.

 

Werner Reichel ist Journalist und Buchautor: Von ihm zuletzt erschienen: "Die hysterische Gesellschaft – Wenn der letzte Vorhang fällt" (Frank&Frei) und "Endspiel – Der Multikulticrash" (Kopp).