Der Papst und die Zwillingstürme
Es sind zwei beklemmende Jahrestage, deren runde Anlässe zwar fünf Jahre auseinanderliegen, die aber inhaltlich unmittelbar zusammenhängen. Das eine ist der größte Terroranschlag der Geschichte, also die Zerstörung der New Yorker Zwillingstürme. Und das andere ist die prophetische Rede eines großen Papstes – die aber von den Mainstreammedien und dem linken Rand der Kirche geradezu zum Verbrechen gestempelt worden ist. Das sind zwei der jüngsten Eckpfeiler in der langen Geschichte des islamischen Angriffs auf die Welt des christlichen Abendlandes.
- die Eroberung Südspaniens durch islamische Heere ab dem 8. Jahrhundert (die durch die inneren Streitigkeiten der Westgoten ermöglicht worden ist).
- die Schlacht bei Tours und Poitiers, in der 732 von den Franken das weitere islamische Vordringen nach Frankreich abgewehrt werden konnte.
- Das Scheitern der Kreuzzüge im Mittelalter, die das "Heilige Land", das jahrhundertelang christliche Palästina und zumindest die heiligsten Stätten der Christenheit zurückerobern wollten.
- Der Fall Konstantinopels 1453, der Hauptstadt des großen oströmischen Reiches und der orthodoxen Christenheit, des heutigen Istanbul, der durch die inneren Streitigkeiten der Christen ermöglicht worden ist.
- Das weitere Vordringen der islamischen Osmanen in große Teile Südosteuropas.
- Die Reconquista, die Zurückdrängung der Moslems aus Spanien, die im Jahr 1492 abgeschlossen werden konnte (an die jetzt ein spanischer Bischof in Zusammenhang mit der Attacke auf Ceuta erinnert hat).
- Die Kriege zwischen katholischen und protestantischen Fürsten, welche die Einheit des christlichen Abendlandes zertrümmerten.
- Die Abwehr der Türken/Osmanen bei Wien nach zwei dramatischen Belagerungen 1529 und 1683 mit maßgeblicher Hilfe der Päpste und katholischer Fürsten Europas.
- Die Zurückdrängung der Türken aus dem Balkan im 18. Jahrhundert unter Zurücklassung großer islamisierter Volksgruppen vor allem in Bosnien und Albanien.
- Der von ganz Europa gefeierte und begleitete Freiheitskampf der christlich gebliebenen Griechen im 19. Jahrhundert.
- Die Hoffnung gebenden Reformen, die Modernisierung und Verwestlichung der Türkei durch Atatürk nach dem ersten Weltkrieg.
- Die Gründung Israels nach dem zweiten Weltkrieg: Sie hat die emotionale Radikalisierung der Moslems vieler Länder verschärft.
- Der Wechsel zu einer streng islamistischen Regierung in Ankara nach den demokratischen Wahlsiegen der AKP exakt gemäß der Strategie der Muslimbrüder, die diese Siege überall wiederholen will, wo islamische Zuwanderer die Mehrheit bekommen.
- Der große Anschlag auf die New Yorker Türme am 11. September 2001, also vor genau 25 Jahren, durch Moslems mit 3000 getöteten und 6000 verletzten, zum Teil verstümmelten Opfern. Er war der endgültige Beweis einer neuerlichen Kriegserklärung durch die arabisch-islamische Welt. Er ist ja nicht nur von ein paar Terroristen begangen worden, sondern auch in vielen islamischen Ländern begeistert gefeiert worden (während man verbal zugleich versucht hat, es wieder einmal "den Juden" in die Schuhe zu schieben).
- Am 12. September 2006 hielt Papst Benedikt XVI. in Regensburg eine große historische wie prophetische Rede, in der er auf die neue Bedrohung durch den Islam aufmerksam machte. Er wurde jedoch in der Folge von den Linken in Medien, Politik, aber auch Kirche komplett niedergebügelt und offensichtlich lebenslänglich zum Verstummen gebracht.
- Die illegale Millionen-Zuwanderung von Moslems aus dem ganzen arabischen und nordafrikanischen Raum als "Flüchtlinge" ab dem Jahr 2015, ist vor allem durch die Bundeskanzler Merkel und Faymann, durch sämtliche linke Parteien und NGOs, aber auch durch naive und geschichtsvergessene Christen verschuldet worden – das sind genau jene, die schon jene Papst-Rede bekämpft haben.
- In der Folge ist diese illegale Massenmigration und die dadurch – und zusammen mit der schon älteren und legalen Türken-Zuwanderung - ausgelöste Islamisierung von einschlägigen Höchstrichtern in fataler Weise legalisiert worden.
- Das löste wieder eine massive Gegenbewegung der europäischen Wähler aus, die sich in immer größerer Zahl jenen zuwenden, die sich am deutlichsten gegen Migration und Islamisierung aussprechen.
- Auch von der Gesamtbevölkerung vieler westlicher Staaten wird von der autochthonen Bevölkerung die Zuwanderung weiterhin – oder sogar stärker denn je – massiv abgelehnt, wie auch die Studie des österreichischen Integrationsfonds empirisch beweist.
Zur Abrundung dieser knappen Zusammenfassung der größten Bedrohung in der europäischen Geschichte seien die so richtigen und so brutal zurückgewiesenen Worte von Papst Ratzinger wörtlich wiederholt. Benedikt XVI. hat in seiner Rede einen byzantinischen (oströmischen) Kaiser zitiert: "Zeige mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat. Da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten."
Die Richtigkeit dieses Satzes hat sich durch die ganze Geschichte bestätigt. Zeitweise ist der Versuch, den Islam durch Schwert zu verbreiten, aber auf entschlossene Abwehr der westlichen, der christlichen Welt gestoßen. Zeitweise ist es sogar gelungen, diese Ausbreitung weit zurückzudrängen.
Das scheint aber heute als Folge der Entchristlichung und Dekadenz des Westens sowie der Hoffnung der wirtschaftlich und gesellschaftlich in jeder Hinsicht gescheiterten Sozialisten, durch die islamischen Millionen noch einmal eine Wiederbelebung zu erfahren, chancenlos geworden zu sein.
Das zeigt sich auch im Umgang mit diesen aktuellen "Jubiläen" in den Jahren danach:
- Nach 20 Jahren gilt jener Satz aus der Regensburger Papst-Rede innerhalb der Kirche trotz seiner eindeutigen sachlichen Richtigkeit als Fehler, weil er den Islam-Thesen des Konzils zu widersprechen scheint, die sich auf einige Aussagen wie den Bezug des Islam auf Abraham beschränkt und sowohl dessen antijüdischen wie antichristlichen Doktrinen sowie dessen Taten ignoriert haben. Und außerhalb der Kirche werden Papstreden sowieso nicht ernst genommen.
- Und an die 25 Jahre zurückliegende Zerstörung der Zwillingstürme wird medial und politisch primär als Start des amerikanischen "Kriegs gegen den Terror" erinnert, der pauschal als unberechtigt und als Fehlschlag dargestellt wird. Letzteres ist er zumindest in Hinblick auf die Niederlage der USA in Afghanistan, in Hinblick auf die Tausenden kleineren und größeren Terroranschläge, in Hinblick auf das Weitergehen der islamischen Invasion vor allem in Europa und auf den dadurch ausgelösten riesigen Zivilisationsbruch in Europa auch zweifellos geworden.
