Welche Bluttaten den ORF interessieren – und welche nicht
Selten hat man es an einem Abend so handfest beobachten können wie an diesem, wie sehr die ORF-Redaktionen – ohne zu lügen – den Blick auf die Welt völlig einseitig manipulieren. Neben den linken Arbeiterkammerfreunden, die schlecht schlafen, wenn nicht die (ebenfalls) Zwangsbeiträge kassierende AK täglich mindestens einmal im Programm einen Auftritt bekommt, neben den hasserfüllten Ideologie-Agitatoren gegen die beiden rechten Parteien haben dort fast noch mehr die Kampffeministinnen das Sagen. Das merkt man täglich an den Unterschieden in der Berichterstattung zwischen dem ORF und den Privatsendern. An diesem Abend ging es um die Tötung von zwei Frauen.
Noch erstaunlicher ist das, weil die vom ORF berichtete Tat von der Anklagebehörde als fahrlässige Tötung eingestuft wird. Hingegen hat es sich bei der anderen, von der ZiB nicht zur Kenntnis genommenen Tat eindeutig um einen Mord gehandelt. An dieser unterschiedlichen rechtlichen Qualifikation ändert die Tatsache nichts, dass die fahrlässige Tötung einen eindeutigen und grauslichen sexuellen Hintergrund hat, während es beim ignorierten Mord nicht dieses Motiv gegeben hat, was einen – vorsätzlichen! – Mord aber ganz gewiss nicht weniger abscheulich macht. Es sei denn, die darüber entscheidenden Redakteure sind von voyeuristischer Perversion – oder von feministischem Männerhass und Ideologie getrieben. Beides dürfte aber in einem öffentlich-rechtlichen Sender keine Rolle spielen.
Vor allem dann nicht, wenn die im ORF berichtete Tat zumindest vom Anwalt des Verdächtigen relativiert wird, während die nicht berichtete Tat bereits durch zwei rechtskräftige Urteile als Mord bestätigt worden ist (das zweite am Tag der ORF-Nicht-Berichterstattung).
Der für den ORF offenbar entscheidende Unterschied und der einzige Grund des so total unterschiedlichen ORF-Interesses liegt ganz wo anders: Bei der fahrlässigen Tötung war ein Mann (oder zwei Männer?) der mutmaßliche Täter, bei dem nicht berichteten Mord waren es hingegen zwei vierzehnjährige Mädchen.
Damit war für die männerhassende ORF-Redaktion klar, dass nur über die eine Tat in der ZiB berichtet wird, nicht aber über die andere, obwohl diese rechtlich schlimmer qualifiziert ist, obwohl diese durch ein Urteil rechtskräftig bestätigt ist. Wer im ORF genau dafür verantwortlich ist, ist letztlich egal. Denn da decken sich:
- die Intentionen der männerhassenden Kampffeministinnen,
- die Motive der Freunde der SPÖ (welche ja durch ihre zahllosen Frauenministerinnen versucht, mit einer Kampagne gegen die "Femizide" ihren steilen Absturz – allein seit der letzten Wahl von 21 auf 15 Prozent! – doch noch aufzuhalten)
- und die Haltung der letzten bürgerlichen Weicheier im ORF, deren ganze Identität in feiger Anpassung und vorweggenommenem Gehorsam gegenüber der redaktionellen Mehrheit besteht.
Dabei wäre es – schon vom Interesse insbesondere des weiblichen Publikums her! – weit wichtiger und relevanter, in breiter Form und sogar mit Sondersendungen der Frage nachzugehen, warum die Jugendkriminalität so explodiert, warum zwei 14-Jährige auf einem Friedhof eine wildfremde 64-Jährige ermorden. Ist doch die Kriminalität der Kinder oder Gerade-nicht-mehr-Kinder neben der Migrantenkriminalität einer der wirklich am meisten alarmierenden Trends in unserer Gesellschaft.
Das ist in keiner Weise eine Relativierung der sexuellen Abscheulichkeiten in einer scheinbar problemlosen Familie durch den Ehemann seiner Frau gegenüber, mit oder ohne Beitrag eines zweiten Täters. Das ist aber sehr wohl ein weiteres Signal der Empörung, wie sehr politisch und ideologisch gesteuert die ORF-Redakteure wider alle Objektivitätspflichten Programme machen – selbst oder gerade dann, wenn diese sich vordergründig scheinbar unpolitisch und boulevardesk geben. Es ist ja keine Unwahrheit, keine Lüge, sondern nur linkes "Framing", wie man es im ORF täglich beobachten kann ...
