Diese Regierung kann ja auch positiv überraschen
Positives passiert derzeit rund um die in der Endphase befindliche Budgeterstellung. Erstmals scheint diese Regierung das Sparen ein wenig ernster zu nehmen als bisher – auch wenn in zentralen Punkten wie dem Pensions- und Gesundheitssystem, wie den Bestechungsinseraten, wie dem Geldsegen für linke NGOs die schweren Fehler und Unterlassungen früherer Regierungen, welcher Parteikombination aus Schwarz, Rot, Blau, Grün, Pink immer, wiederholt werden.
Nur hat den Bürgern dieses Wissen bisher nicht geholfen. Die Unis tun nämlich so, als ob die Österreicher nur zahlen dürfen, aber dass es diese absolut nichts anginge, was mit ihrem Geld geschieht. Insofern haben die Unis ja eine enge Seelenverwandtschaft mit dem ORF und dem Wiener Bürgermeister, die auch alle so tun, als ob die den Bürgern abgepressten Steuer-, Abgaben- und Zwangsgebührengelder ihr Privateigentum wären. Zugleich haben sie aber vor den Augen aller Österreicher das Geld für unnütze Zwecke hinausgeworfen.
- So etwa durch einen saftigen zweistelligen Millionenbetrag für ein Schlager-Wettsingen.
- So etwa durch kräftige Subventionen des Babler-Ministeriums für einen von niemandem gesehenen Film über den Babler-Wahlkampf, was verdammt an versteckte Parteisubvention grenzt, aber die "Korruptionsstaatssanwaltschaft" natürlich genausowenig wie der dreistellige Millionenbetrag an Bestechungsinseraten aus dem Wiener Imperium interessiert, geht es doch um die SPÖ.
- So etwa die Gemeinde Wien durch das aufwendige Schrägstellen des Denkmals für den tatkräftigsten und beliebtesten Bürgermeister der Wiener Geschichte. Was sie wiederum nur deshalb getan hat, weil einige linksextremistische Studenten samt ihrer Uni das in schwachsinnigem, rechtswidrigem, von jedem Geschichtswissen freiem und von den üblichen Linksmedien wie dem ORF unterstütztem Aktionismus verlangt haben.
Diese Anti-Lueger-Geldverschwendung führt uns direkt in die Universitäten. Das ist nämlich keineswegs das einzige, was die Eigentümer der Universitäten, also die Bürger dieses Landes, welche die Unis finanzieren, diesen kritisch vorhalten müssen. Im Gegensatz etwa zu einem Unternehmen oder einer Privatschule oder einer Forschungseinrichtung können da die Geldgeber nicht direkt ihre Meinung sagen, sondern sie können das immer nur auf dem Umweg über Parlament und Regierung tun.
Die Bürger würden aber die Universitäten sehr gerne fragen:
- Warum lassen die Unis praktisch jedermann völlig unbegrenzt gratis studieren – nämlich auch solche Dinge, an denen keinerlei gesellschaftliche Nachfrage besteht?
- Warum müssen die Österreicher für über 30.000 deutsche Studenten das gesamte Studium zahlen, die dann fast alle in ihre Heimat zurückkehren, wobei noch dazu vor allem jene Studenten aus Deutschland kommen, die zu blöd waren oder zu schlechte Schulnoten hatten, um daheim studieren zu können?
- Warum schaffen es die wirklich auf die (von den österreichischen Unis meist nur behauptete) Forschung ausgerichteten Schweizer, pro Kopf dreimal so viele Patente anzumelden wie die Österreicher?
- Warum liegen bei dieser Zahl innerhalb Österreichs ausgerechnet die universitätslosen Vorarlberger an der Spitze und zeigen damit, dass wirklich erfolgreiche Forschung nicht in den hochmütigen Unis stattfindet?
- Warum müssen die österreichischen Steuerzahler an den Unis dafür völlig sinnlose Studienrichtungen finanzieren wie "Postkolonialismus" oder Politologie, die bestenfalls die Funktion haben, eine Parteiakademie für rote und grüne Politikersekretäre zu ersetzen?
- Warum müssen die österreichischen Steuerzahler für "Gender Studies" zahlen, die nur woke Verschwörungstheorien produzieren und mit ihrer zentralen Behauptung vom "sozialen Geschlecht" massiv unbestreitbaren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen insbesondere der Biologie widersprechen?
- Warum werden an den Unis Skurrilitäten nach Art der "Interdisziplinären Geschlechterstudien" finanziert, wo beweisfreie ideologische Theorien verzapft werden, wie die Analyse der "gesellschaftlichen Machtverhältnisse und Diversität aus intersektionaler Perspektive"?
- Warum müssen die österreichischen Steuerzahler den Unis sogar Toilettenanlagen für ein drittes Geschlecht finanzieren?
- Warum gibt es in vielen Ländern Lehrstühle für die "Österreichische Schule der Nationalökonomie", nur nicht in Österreich?
- Warum haben Wissenschaftler keine Chance, an eine Uni berufen zu werden, wenn sie – auch noch so gut fundierte – Zweifel an den für heilig erklärten Dogmen der Klimapanik-Lehre ausgedrückt haben?
- Warum gibt es an den Unis keine Berufungs-Chance für Wissenschaftler, die Kritik am Islam mit seinen zahlreichen Tötungs- und Eroberungsaufrufen äußern?
- Warum gibt es überall, nur nicht an den Unis juristische Kritik an den rechtsstaatsgefährdenden Umtrieben der sogenannten Korruptionsstaatsanwaltschaft WKStA?
- Warum gibt es in der Zeitgeschichte der Wiener Uni nur noch SPÖ-Apologeten zu hören, welche die sozialistischen Verbrechen der Zwischenkriegszeit unter den Teppich kehren, während konservative, christliche, klassisch-liberale, patriotische Wissenschaftler dort wie in vielen anderen Wissensbereichen absolut keine Chance haben?
- Warum klingt jede Äußerung der Uni-Publizistikprofessoren so, als ob diese direkte Pressesprecher von ORF und SPÖ wären?
- Warum scheinen die österreichischen Unis zu Zentren des Antisemitismus geworden zu sein?
Wie zum Beweis für die Notwendigkeit der letzten Frage fällt dem Rektor der Wiener Uni als erste Reaktion auf die Budgetkürzungen ausgerechnet eine Streichung der Institute für Ägyptologie (wo es ja um die große Geschichte, nicht um den heutigen Islam geht) und Judaistik ein.
Der Steuerzahler kann den Unis nur noch durch das Drehen am Geldhahn seine Kritik mitteilen. Er kann daher auch nur hoffen, dass die Politiker da nicht wieder einmal einknicken.
Dabei überrascht ja schon jetzt, dass dieses überaus kräftige und eigentlich schon längst fällige Signal an die Universitäten ausgerechnet zu einem Zeitpunkt abgesandt wird (freilich eh noch nicht beschlossen ist), da sowohl der Finanzminister, wie auch die für die Universitäten zuständige Ministerin vom linken Flügel der SPÖ kommen. Man soll als optimistischer Mensch nie die Möglichkeit ausschließen, dass jemand klüger geworden ist. Das ist erfreulich. Aber man soll als skeptischer Mensch auch nicht ausschließen, dass das nur ein Trick ist, oder aber dass das neue Koalitionsprinzip hier durchgeschlagen hat: Wenn ein rotes Ministerium mehr Geld will, muss es ein anderes rotes Ministerium sein, dass Federn lässt.
Wenn das wirklich die Hauptursache der Sparvorgaben für die Unis sein sollte, da wird jetzt das Universitäts-Budget primär deshalb beschnitten, nur damit die SPÖ nicht im noch viel problematischeren Sozialministerium die dringend notwendigen strukturellen Reformen vornehmen muss. Das hieße: Aus einem ganz üblen Motiv geschieht dann doch etwas Sinnvolles.
