Elf Mal Grund zum Zorn
Unglaublich Ärgerliches passiert ständig in der Politik in Österreich, in Europa und in der Welt, wie man in den letzten Stunden und Tagen erst wieder mit Schaudern hat beobachten müssen. Wobei aber die Welt der Medien, des Sports, der Wissenschaft und der Kultur bei den negativen Entwicklungen heftig mitmachen.
- Bablers Urin-Bad stößt auf Verachtung. Der fett mit dem (überall sonst zu knappen) Steuergeld finanzierte österreichische Biennale-Beitrag, der darin besteht, dass eine "Künstlerin" sich nackt in einem Urin-Becken bewegt, wird zwar von Voyeuren in Venedig lustvoll bis angewidert bestaunt, stößt aber – trotz der Jubelartikel einiger linker Austro-Schreiber, die noch auf jede Provokation hineingefallen sind, – in der internationalen Kulturwelt auf sträfliche Verachtung. Das lässt sich am besten an der überaus ausführlichen und viele Aspekte berücksichtigenden Biennale-Analyse in der "New York Times" ablesen: In dieser wird die österreichische "Attraktion" nicht einmal mit einer Silbe erwähnt! Das ist wohl das vernichtendste Urteil, das über diesen Schwachsinn gefällt werden kann. Der Kultur-Trick 17 "Wer am meisten grauslich provoziert, findet die meiste Beachtung" funktioniert halt nur noch in der österreichischen Provinz und bei "Kultur"-Ministern, die den Namen Kogler oder Babler tragen.
- Apropos Kogler: Sucht man in der Google-KI nach dem "grünen Parteiobmann" so bekommt man "Werner Kogler" als Antwort. Was beweist, dass die KI oft sehr dumm ist oder zumindest Opfer der eigenen Political Correctness und genderistischen Sprachverwirrung ist, bei der offenbar eine Frau als Parteiobmann nicht zur Kenntnis genommen wird.
- Die "Agenda Austria" hat in einer brillanten Analyse herausgearbeitet, welch gefährliche Entwicklung das österreichische Pensionssystem seit etlichen Jahren nimmt. Durch ständige asymmetrische Erhöhungen, die unter dem Tarnwort "soziale Staffelung" laufen, werden jene immer mehr bevorzugt, die kaum etwas ins System eingezahlt haben, weil sie es entweder gar nicht nötig hatten oder weil sie schwarzgearbeitet, "gepfuscht" hatten. Das ist ein klarer, inzwischen von allen Parteien mitverschuldeter Trend zur sozialistischen Volkspension. Dadurch wird jeder zum Trottel gestempelt, der sein Leben lang voll angemeldet gearbeitet hat. Dennoch hat nicht einmal die sonst gegen alles protestierende Gewerkschaft Kritik daran geübt. Aber klar, geht es doch Richtung kommunistischen Prokrustesbett-Staat. Das gefällt den ideologisierten Gewerkschaftsfunktionären, obwohl im Kommunismus die Gewerkschaften überflüssig werden, obwohl das massiv gegen die Interessen ihrer wirklich arbeitenden Mitglieder geht.
- Das Schicksal der "Wiener Zeitung" ist hier früher schon öfter abgehandelt worden. Statt die logische Folge aus dem rapiden Leserverlust der letzten zehn Jahre und einer nicht mehr tragbaren Finanzierung durch Zwangsbeiträge aller Unternehmen zu ziehen, statt den – durch das für die Zeitung unheilvolle parteipolitische Eingreifen des Ex-Bundeskanzlers Faymann – chancenlos gewordenen Verlag zuzusperren, hat die unglückselige ÖVP-Ministerin Raab wider alle Vernunft und Sparsamkeit in den Steuertopf gegriffen, um ein skurriles Überleben der unvermittelbar gewordenen Restredaktion und ein mit großem Personalaufwand hie und da erscheinendes Internet-Produkt zu ermöglichen. Spätestens jetzt unter einem Medienminister Babler ist dieses zu einem rein sozialistischen Kampfinstrument geworden. Zuerst hat es sich auf das Abschießen nichtlinker Bürgermeister aus Niederösterreich konzentriert. Und jetzt sind die teuren WZ-Überbleibsel allen Ernstes eine Kooperation mit der linksradikalen NGO "Correctiv" eingegangen! Diese hat sich in Deutschland als Kampforganisation gegen CDU und AfD etabliert, hat über verfassungsfeindliche Geheimtreffen in Potsdam phantasiert und hat deswegen vor deutschen Gerichten peinliche Niederlagen erlitten. Nun hat Correctiv offenbar als letzten Ausweg über die WZ-Reste im österreichischen Steuerzahler eine neue Finanzierungsquelle entdeckt.
- Die Nachrichtenagentur APA betitelte dieser Tage eine Meldung mit "Song Contest – Protest für Ausschluss von ,Terrorstaat‘ Israel" und schreibt im Untertitel gleich im Vorhinein, also ohne ein Ahnung zu haben, wie viele Menschen da wirklich kommen werden, propagandistisch von "Großdemo am Samstag – ,Keine Bühne für Völkermord'". Da viele kleine Medien fast ungeprüft die Monopolagentur übernehmen, hat die indirekt von staatlichen Subventionen lebende und im Mehrheitseigentum des ORF stehende APA damit übelste Hetz-Propaganda für eine antisemitische Demonstration verbreitet, bei der mit extremer Wahrscheinlichkeit wieder einmal Israel die Vernichtung gewünscht werden wird.
- Fassungslos macht auch immer wieder die katholische Schule in der Wiener Kenyongasse. Sie nimmt Schüler aller möglichen Bekenntnisse auf, was den Wert einer katholischen oder zumindest christlichen Prägung, die Eltern für ihre Kinder durch den nicht gerade billigen Besuch einer katholischen Schule erreichen wollen, zunichte macht. Die dortigen Ordensschwestern veranstalten sogar regelmäßig zu besonderen Anlässen "interreligiöse" Feiern, bei denen dann der Islam gleichberechtigt zum katholischen Glauben auftritt. Is eh ois oans.
- Auf der gleichen skandalösen Linie liegt eine noch viel teurere Aktion der EU. Sie bereitet ihr bisher größtes NGO-Förderungsprogramm vor. Mit nicht weniger als gigantischen 8,5 Milliarden Euro europäischen Steuergelds will sie jetzt "Kultur, Medien und demokratische Werte" fördern. Unter dieser vielleicht noch harmlos klingenden Überschrift wird in Zukunft, so liest man:
- die "Bekämpfung aller Formen unmittelbarer und mittelbarer Diskriminierung und Intoleranz" gefördert (was also im Klartext vor allem den Kampf gegen jede Kritik an der Migration bedeutet, aber auch gegen jede spezifische Aktion autochthon europäischer oder regionaler Kultur),
- wird die "Zivilgesellschaft" gefördert ("Zivilgesellschaft" ist längst ein Tarnwort für alle linken NGOs geworden, wobei christliche oder heimatorientierte Initiativen nie dazugehören),
- wird die Bekämpfung "struktureller und intersektionaler Diskriminierung" gefördert (dieser Ausdruck ist wiederum ein Tarnwort für die von Marxisten und allen woken LGBTQ-Typen behauptete Diskriminierung),
- wird die "Bekämpfung von "Rassismus gegen Schwarze, Rassismus gegen Asiaten und Hass gegen Muslime" gefördert (aber wohlgemerkt nicht der Kampf gegen antiweißen oder antieuropäischen Rassismus oder gegen den Hass auf Christen),
- wird die Bekämpfung von "Homophobie, Biphobie, Transphobie, Interphobie, Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität" gefördert (also der Kampf gegen jede Betonung der klassischen Familie)
- und werden sogenannte "vertrauenswürdige" Inhalte gefördert (damit kann künftig im Grund jeder EU-freundliche Artikel auf Förderung durch Brüssel hoffen).
- Noch ist dieses Skandal-Projekt nicht durch, aber nicht nur die Linksparteien, sondern auch die CDU und damit wohl auch die ÖVP, die ja seit langem keine eigene Medienpolitik mehr hat, steht voll dahinter.
- Ein anderer Skandal empört rund um die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft: So wie sich die FIFA früher von russischen Staatskonzernen fördern hat lassen, lässt sie sich die heurige Weltmeisterschaft von Saudi-Arabien sponsern, das auch die WM 2034 ausrichten darf. Saudi-Arabien ist genauso wenig demokratisch wie Russland und genauso wenig ein Rechtsstaat. Während solche Staaten damit ihr Image weißwaschen können – oder es zumindest versuchen können –, verbietet es der Fußballverband mit drastischen Methoden, dass Stadionbesucher mit einem Transparent darauf hinweisen dürfen, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Wir lernen: Politische Neutralität hört ab bestimmten Geldbeträgen auf. Im Fußball hört sie besonders schnell auf.
- Apropos Käuflichkeit: Donald Trump hat neuerlich etwas getan, was wohl jeden westeuropäischen Staatspräsidenten oder Regierungschef vor Gericht bringen würde. Er hat vor seiner Chinareise Millionenbeträge in Aktien von Firmen investiert, deren Chefs er dann auf seine Reise mitgenommen hat, damit sie dort bessere Geschäfte machen können. Allein in Apple hat der US-Präsident heuer mindestens sieben Millionen Dollar investiert.
- Immer wieder fassungslos macht, wie einseitig die Medienwelt uns mit zahllosen einseitigen Meldungen zum Klimathema eindeckt. Deren Ursprung wurzelt praktisch immer in zwei propagandistisch tätigen Instituten in Graz und Potsdam. Die interessanten und mit harten Fakten unterlegten Studien des deutschen Wissenschaftlers (und früheren SPD-Politikers) Fritz Vahrenholt werden hingegen total ignoriert. Dabei weist dieser nach, dass die Erwärmung der letzten Jahrzehnte weit unter den seit dem vorigen Jahrtausend breit publizierten Prognosen der Klimapaniker gelegen ist, dass wir zwei Jahre ohne Temperaturanstieg hinter uns haben, dass bis zum Jahr 2100 nur ein Temperaturanstieg von insgesamt 1,1 Grad und nicht um die vielfach schlagzeilenmachenden 5 Grad wahrscheinlich ist (nach dem 1,45 Grad-Anstieg in den letzten 165 Jahren, der sich keineswegs als Katastrophe entpuppt, sondern viele Weltgegenden überhaupt erst bewohnbar gemacht hat), dass das UNO-Gremium IPCC inzwischen selbst seine wesentlichste Panikmeldung zurückgezogen hat. Aber so wie etwa ein Donald Trump nie seine Fehlprognosen und Lügen zurückzieht, so tun das halt auch die Medien und Politiker nicht, die ganz gut von einer angeblichen Klimakatastrophe gelebt haben – und auch nicht jene "Wissenschaftler", die oft nur deshalb ihre Professuren erhalten haben, weil sie die richtige Klimapanik-Ideologie verkünden.
- Nur scheinbar amerikanisch ist eine weitere damit teilweise zusammenhängende Meldung: In den US-Universitäten werden ideologische Pseudo-Wissenschaften wie Klima-Alarmismus, Genderologie, Politologie, Postkolonialismus immer öfter beschnitten, werden Professuren nicht besetzt, weil Sponsoren, Spender und Regierung dafür kein Geld mehr hergeben wollen. In Europa, in Österreich merkt man aber leider absolut nichts von diesem Trend. Hier müssen die Steuerzahler weiterhin für ideologische Institute zahlen, die zahlreichen Fakten und empirischen Wissenschaften widersprechen, die gar keine anders denkenden Experten mehr hochkommen lassen, die ihren Studenten maximal eine Perspektive als Taxifahrer ermöglichen.
