Es wird nicht alles schlechter: zehn Mal Erfreuliches
Wenn man herumblickt, so gibt es doch etliches Erfreuliches in Österreich, Europa und in der Welt. Bisweilen setzt sich die Vernunft ja doch durch.
- Erfreulich ist, dass wieder eine Wiener Kirche (die der Lazaristen im siebenten Bezirk) einer anderen christlichen Gemeinschaft, diesmal den Kopten übergeben worden ist. Haben diese doch in Ägypten ohnedies kein leichtes Leben gegen die ständigen islamischen Anschläge. Und sinkt doch die Zahl der Katholiken hierzulande ständig, haben doch auch sie seit der Babyboomer-Zeit darauf vergessen, sich um den Nachwuchs zu kümmern.
- Erfreulich ist noch ein weiteres Zeichen des Zusammenrückens zwischen den so lange gespaltenen Christen: In immer mehr Schulen gibt es einen gemeinsamen Religionsunterricht für alle christlichen Schüler. Sind doch in der Tat die Gemeinsamkeiten zwischen den meisten christlichen Gemeinschaften viel größer als die oft nur historisch zu erklärenden Unterschiede. Und haben sie doch alle künftig unter den Folgen der schier unaufhaltsamen Islamisierung zu leiden.
- Erfreulich ist auch, dass es eine Stadt in Österreich gibt, deren Schuldenstand von Jahr zu Jahr zurückgeht: Das ist die von dem freiheitlichen Bürgermeister Rabl regierte Stadt Wels (die größte Stadt Österreichs, die keine Landeshauptstadt ist): Diese lange sozialistisch regierte Stadt hat den Schuldenstand auf ein Zehntel heruntergebracht. Freilich wird in Wels und Oberösterreich von den Freiheitlichen eine ganz andere Wirtschaftspolitik betrieben, als sie die Bundespartei seit Herbert Kickl mit all ihren sozialpopulistischen Forderungen anstrebt.
- Erfreulich ist zweifellos der Mut, mit dem jetzt doch einige in der Koalition über das Pensionsantrittsalter nachdenken, so etwa über die Frage, ob es nicht ungerecht ist, dass Akademiker, die viel später zu arbeiten beginnen, genau das gleiche gesetzliche Pensionsantrittsalter haben wie Arbeiter, die schon mit 15 oder 18 Jahren in das System eingezahlt haben, und die körperlich meist schwerer arbeiten. Umso absurder scheint, dass ausgerechnet die einstige Arbeiterpartei SPÖ diesen Vorschlag aus den Reihen von Neos und ÖVP strikt abgelehnt hat – freilich zeigen die Wahlergebnisse, dass die SPÖ längst keine Arbeiterpartei mehr ist, sondern eine Partei von Studenten sowie akademischem und künstlerischem Proletariat geworden ist.
- Erfreulich ist ganz eindeutig, dass die EU den Emissionshandelszwang für die Industrie nun endlich doch gelockert hat. Es geht der europäischen Industrie durch das Dumping-System Chinas, die hohen Löhne vor allem in den westeuropäischen Ländern, die vielen Regulierungen durch die EU, durch die Kriege und durch die irre amerikanische Zollpolitik ohnedies schlecht genug, dass für diese grünroten Späße, über die der Rest der Welt, vor allem Peking, nur lacht, wirklich kein Platz mehr ist. Ein ganz wichtiger Schritt – aber eben nur ein Schritt, dem viele folgen müssen.
- Erfreulich ist auch, dass die EU den Schutzstatus für Ukrainer verlängert hat, aber nicht für Männer im wehrpflichtigen Alter. So wie es im gemeinsamen Europa für Deserteure, aber auch Wirtschaftsverbrecher aus einem EU-Land in keinem anderen Schutz geben darf, so gilt das zweifellos auch für die Ukraine. Deren Überleben ist für ganz Europa wichtig und deshalb richtigerweise zu einer gemeinsamen Sache gemacht worden (während es durchaus zu diskutieren ist, ob es in Österreich und anderen EU-Staaten noch Platz für erklärtermaßen Putin-treue Russen geben soll).
- Erfreulich ist, dass nun der deutsche Bundesnachrichtendienst angekündigt hat, mit gleichen Waffen gegen russische Internet-Attacken und Cyber-Kriminalität zurückzuschlagen, die diese gegen Europa einsetzen. Angesichts des bösartigen Wahnsinns, der Russland seit einigen Jahren wieder erfasst hat, und Putins Hasses auf Europa wäre es eine Katastrophe, wenn der Westen dagegen nicht mit gleichen Waffen, sondern nur mit einem an den Rücken gebundenen Arm kämpfen könnte.
- Erfreulich ist, dass weltweit der Anteil der absolut armen Menschen trotz aller Kriege, trotz des (noch ein paar Jahre) anhaltenden globalen Bevölkerungswachstums deutlich zurückgegangen ist, wie jetzt auch der "Global Wealth Report" bestätigt hat (auch wenn das einige grüne NGOs partout nicht wahrhaben wollen, die von der ständigen Lüge "Die Armen werden immer ärmer" leben). Das ist eindeutig eine Folge der vielen wissenschaftlichen Fortschritte von der Landwirtschaft über die Technik bis zur Medizin ebenso wie auch des gemeinsamen Nutzens der Marktwirtschaft und des freien Welthandels. Alle diese Dinge haben dazu geführt, dass es immer mehr Reiche und immer weniger Arme gibt. Was zwingenderweise zusammenhängt. Was nur linke Ideologen stört.
- Erfreulich – oder zumindest interessant ist die Erklärung, die der Wiener Wissenschaftler Martin Sieber für die weltweite Verschiebung der politischen Landschaft nach Rechts gefunden hat: Politisch linksgerichtete Menschen setzen viel weniger Kinder in die Welt als rechte. Wenn das so weitergeht, muss man Linke wohl bald unter Artenschutz stellen – andererseits stimmt wohl auch der alte Spruch, dass die Dummheit nicht ausstirbt …
- Erfreulich ist auch eine andere, aber irgendwie ähnliche internationale Studie, die Daten von 180.000 Menschen aus 22 Ländern quer über alle Religionen untersucht hat ("Scientific Report" des Nature-Verlags): Menschen, die an einen liebenden Gott glauben und sich von dieser höheren Macht geliebt fühlen, sind vor den gesundheitlichen Folgen der Einsamkeit viel besser geschützt. Religiöse Menschen leben auch seltener allein und haben eine höhere psychische Widerstandskraft.
PS.: Wohl nur unter PS wage ich hinzuzufügen, dass ich auch einen schönen Sommer erfreulich finde, besonders wenn man dann die österreichischen Alpen genießen kann.
