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Der Islam ist keine Religion

Der Islam ist keine Religion

Der Integrationsministerin Claudia Bauer ist die gleiche Antwort wie den Freiheitlichen und der SPÖ zu geben, die sich im letzten Augenblick den beiden zumindest verbal angeschlossen hat. Alle drei sprechen davon, den Politischen Islam zu verbieten. Das klingt gewiss nach einem ehrenvollen und notwendigen Ziel. Nur übersehen sie dabei das Wesentlichste. Ganz abgesehen davon, dass die linken Richter des Verfassungsgerichtshofs ihnen wohl wieder einmal einen Strich durch die Rechnung machen werden, die ja stets auf der Seite der Moslems und Immigranten gestanden sind.

Denn vor einer Diskussion über ein Verbot müsste man zweifellos definieren, was erstens der Islam überhaupt ist. Und dann zweitens, was der "Politische Islam" ist. Beides hat weder Regierung noch Opposition bisher klar vorlegen können. Was will man daher verbieten. Dieser Ansatz wird daher scheitern. Es kann ja nicht darum gehen, bloß eine potentielle IMP zu verbieten, eine "Islamische Machtergreifungspartei"

Denn das Grundproblem, das sie alle verdrängen, lautet: Der Islam als solcher ist von Anfang an eine politische Religion gewesen, genauer: eine politische Kampf- und Eroberungsdoktrin mit einigen nach Religion klingenden Versatzstücken. Und er ist noch heute von A bis Z ein politischer Islam.

Religionsgründer Mohammed war eindeutig ein politischer Führer, ein Kriegsherr und Eroberer. Er hat seinen totalitären Machtanspruch dadurch abgesichert, dass er ihn mit Beiwerken einer Religion geschmückt hat. Diese Beiwerke hat er aus den damals im arabisch-nahöstlichen Raum dominierenden Religionen genommen, aus dem Christentum und dem mit diesem verwandten Judentum. Er ist bei diesen Plagiaten zurück bis Abraham gegangen. 

Das hat Mohammed aber nicht daran gehindert, gerade die Angehörigen dieser beiden Religionen (andere kannte er wohl gar nicht) als Hauptfeinde zu bekämpfen und als (religiöses? als politisches?) Gebot zu verlangen, dass deren Gläubige a priori in eine sklavenähnliche Rolle als tributpflichtige Untertanen abgestuft werden.

Im Gegensatz zu Mohammed sind von Jesus Christus hingegen zahlreiche Äußerungen bekannt, die jeden politischen Anspruch zurückweisen. Er sei nicht der König der Juden, als den ihn viele sehen wollten. Sein Reich sei nicht von dieser Welt. Auf dieser Welt solle man dem "Kaiser" geben, was des Kaisers sei, also was dem Staat an Leistungen gebührt.

Nicht einmal in Ansätzen findet man diese Linie der Trennung von Staat und Religion bei Mohammed. Daher, wie auch wegen der vielen im Koran befindlichen Hass- und Tötungsaufrufe gegen Andersgläubige, war es einer der größten Fehler von Christen – insbesondere der Katholiken seit dem letzten Konzil –, den Islam plötzlich als lobenswerte Religion zu behandeln. Weit mehr als ein Jahrtausend haben die Christen gewusst, dass er das keineswegs ist. Sie haben gewusst, dass der Islam – und zwar als solcher ohne jedes einschränkende Adjektiv – eine gefährliche Bedrohung ist, der die menschliche, ebenso wie die politische und gesellschaftliche Freiheit fundamental einschränkt.

Der Beispiele dafür gibt es unendlich viele – und Gegenbeispiele kein einziges, wo ein Land, in dem die Moslems die Mehrheit errungen hatten, es dennoch weiterhin Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und Grundrechte gegeben hätte wie heute in praktisch all jenen Staaten, die von Christentum und Aufklärung geprägt sind. 

Dass sich politische Macht religiös tarnt, ist freilich alles andere als neu in der Geschichte. Das haben etwa schon fast alle römischen Kaiser und ägyptischen Pharaonen getan, die sich zu Göttern erklärt haben (nur die rationalen Griechen haben ihre Götter weitab in einen hohen Berg verbannt, von wo sie nur bisweilen herabgestiegen sind, um Fug oder Unfug zu machen). 

Auch die Kommunisten haben sehr rasch versucht, sich auf diese Weise zu betätigen. Das hat vom Verbot für Funktionäre – und teilweise auch die ganze Bevölkerung –, sich als Gläubige einer (anderen) Religion zu outen, bis hin zu lächerlichen Firmungs-, Konfirmations- und Bar-Mizwa-Imitationen wie einer Jugendweihe gereicht. Der Urvater von Kommunisten und Sozialisten hat dieser Camouflage dadurch raffinierten Vorschub geleistet, dass er die (anderen) Religionen zu "Opium" erklärt und dadurch Platz für die eigene kommunistische Religion gemacht hat.

Ganz ähnlich haben auch die Nazis das Leben der Menschen totalitär mit vielen liturgischen Zeremonien zu durchdringen versucht.

So wie die antiken Herrscher, so wie die kommunistischen und späteren Diktatoren haben auch Mohammed und alle folgenden Herrscher ihre totalitäre politische Herrschaft unvermischt mit allen Adjektiven einer Religion ausgestattet. Sie haben einerseits eine allumfassende Welterklärung zu geben versucht, wie auch ins Leben jedes Einzelnen, insbesondere der Familie und Kinder einzudringen verstanden. Das tun die in den Jahrhunderten nach Mohammed gefolgten islamischen Herrscher meist ebenso, jene im heutigen Afghanistan und Iran besonders erbarmungslos.

Gewiss gab es auch totalitäre Herrscher, die sich als christlich, als "von Gottes Gnaden" etabliert haben. Gewiss gab es auch christliche Staaten, die Sklavenhalterei nach dem Vorbild aller anderen Kulturen erlaubten (im islamisch-arabisch-afrikanischen Raum gibt es das freilich heute noch). 

Dennoch ist es Tatsache, dass die – anfangs als dem Christentum feindlich angesehene – Aufklärung nur in christlichen Kulturen entstanden ist, entstehen konnte, die den Menschen einen neuen großen Freiheitsschub gebracht hat. Und ebenso ist Tatsache, dass Jesus Christus der erste große Verkünder der menschlichen Freiheit gewesen ist, wie das Neue Testament an mehreren Stellen klar macht: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Steht also fest und lasst euch nicht wieder in das Joch der Knechtschaft einspannen."

Zurück zum Islam: Es ist nach 13 Jahrhunderten ein von Anfang an vergebliches Unterfangen, den Islam heute in einen bösen (gesellschafts-)politischen und einen guten, rein religiösen Teil zu trennen. Denn vom Zweiten bleibt bei genauer Analyse fast nichts übrig.

Ernst zu nehmen ist das Gerede der Politik vom Kampf gegen einen "Politischen Islam" erst dann, 

  • wenn sie beispielsweise den Mut hat, auch den Koran kritisch anzuschauen, 
  • wenn man diesen aller Passagen beraubt, in denen zum Hass, zur Entrechtung, zu Totschlag, zum Kampf gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen wird, in denen es um politische Ziele geht,
  • wenn man dieses Buch genauso kritisch behandelt wie Hitlers "Mein Kampf", also den "Koran" einer anderen tödlichen Quasi-Religion,
  • Wenn man begreift, dass die "Muslimbrüder" nichts anderes als den klassischen Islam wollen,
  • wenn man jeden Prediger und Imam sofort bestraft und aus dem Verkehr zieht, sobald er irgendetwas von den verfassungs-, grundrechts- und strafrechts-feindlichen Forderungen aus Koran und Hadithen verkündet,
  • wenn ein solcher Prediger in irgendeiner Weise die Gleichberechtigung und gleiche Freiheit der Frauen herunterzureden versucht,
  • wenn er nicht ausdrücklich die Freiheit jedes Einzelnen unterstreicht, die Religion zu wechseln – und zwar genauso hin wie weg vom Islam.

Von all dem sind wir noch weit weg, Frau Bauer und den Freiheitlichen zum Trotz. Wir stottern ja sogar noch herum und die SPÖ zerreißt es fast, wenn es etwa um so selbstverständliche Mini-Maßnahmen geht wie das Kopftuchverbot für Kinder.

Solange sich die Christen von einem SPÖ-Bürgermeister in so etwas Infames und Lächerliches wie einen "Campus der Religionen" abtun lassen, in denen eine totalitäre Eroberungsdoktrin als gleichwertig mit jenen Religionen eingestuft wird, die friedlich sind, die  sich "nur" mit den Fragen des Woher und Wohin befassen, in deren Denken kein Kalifat und keine Diskriminierung anderer hineinpassen, solange sind sie, solange ist unsere zweitausend Jahre so eindrucksvoll von Christen aufgebaute Gesellschaft verloren.