Was London, New York und Berlin verbindet
Diese drei einwohnerstarken Metropolen der westlichen Welt sind sich in vielem ähnlich. Sie waren und sind Fokuspunkte vieler historischer Entwicklungen. Sie sind kulturelle Hotspots. Sie sind Heimat vieler toller Museen, Universitäten und Start-Ups, also spannender Kleinunternehmen. Sie zählen zu den touristischen Attraktionen des Globus. Und nun stehen sie davor, einen weiteren Schritt zu einer diesmal sehr bedenklichen Gemeinsamkeit zu machen.
Interessant ist aber auch, dass alle drei Millionenstädte noch vor relativ kurzem einen konservativen Bürgermeister hatten, in Berlin sogar noch zur Stunde. In der Londoner Geschichte ragt vor allem die Zeit des Boris Johnson heraus, der acht Jahre dort ein sehr populärer Bürgermeister gewesen ist (der dann später als Premier von seiner eigenen Partei gestürzt wurde). Und in New York ist der Republikaner Ralph Giuliani sogar 17 Jahre Bürgermeister gewesen (er hat dann als Rechtsanwalt Donald Trumps Probleme mit der Justiz bekommen), der durch seinen erfolgreichen Kampf gegen die Kriminalität Legendenstatus errungen hat.
Ihren islamischen Hintergrund hat die potentielle Berliner Bürgermeisterin Elif Eralp zwar optisch verborgen, indem sie kein Kopftuch trägt, aber schon das Programm ihrer Partei macht die diesbezügliche Position erschreckend deutlich. Darin ist der "Kampf gegen antimuslimischen Rassismus" ein klar für sich sprechender Schwerpunkt – trotz der in Wahrheit eher absurden Darstellung des Islam als Rasse. Aber das Wort "Antirassismus" ist in Deutschland halt so zugkräftig, dass sich auch die Muslime gerne als Opfer eines Rassismus darstellen.
Darüber hinaus will Eralps Partei religiöses Leben "sichtbarer" machen – was wohl vor allem darin bestehen wird, dass es muslimische Massengebete nicht nur in Moscheen, sondern auch auf der Straße gibt. Sie will muslimische Bestattungsfelder ermöglichen und sich für die Anerkennung religiöser Feiertage in öffentlichen Einrichtungen einsetzen. Worunter wohl zusätzliche arbeitsfreie Tage für muslimische Beamte zu verstehen sind. "Christliche Privilegien" lehnt sie hingegen strikt ab, statt dessen sollen muslimische Gemeinden einen entsprechenden Platz im öffentlichen Leben erhalten.
Sie hatte auch angekündigt, die Berliner Polizei schwächen zu wollen, die im Kampf gegen die kriminellen migrantischen Clans steht, dass niemand mehr abgeschoben werden soll, dass Vermummung wieder erlaubt wird, dass der Verfassungsschutz aufgelöst wird und dass folgende Prinzipien gelten sollen: "eine Wohnung ein Jahr besetzen, dann gehört sie dir", "Schwarzfahren: Keine Strafe, kein Bußgeld", "Staatliche Räume zum Crackrauchen", "Keine Noten bis Klasse 9", "kein SUV", "kein Baurecht für Ein- oder Zweifamilienhäuser". Und vor allem ist ein wesentlicher Teil der Linkspartei – in den Migrantenbezirken – massiv antisemitisch und propalästinensisch.
Sie will auch die großen Wohnbaugesellschaften verstaatlichen, um dadurch angeblich die Mieten zu senken. Auch das ist eindeutig eine Kampfansage an die autochthone Berliner Bevölkerung im Interesse der Zuwanderer, die sich meist nur billige Mietwohnungen leisten können. Über die Finanzierung der Verstaatlichung (die ja im Rechtsstaat Deutschland nicht nach der sonstigen kommunistischen Methode entschädigungslos geschehen kann) und der Erhaltung der Gebäude bei Billigstmieten macht die Linke keine Angaben.
Dabei hat Berlin jetzt schon große Probleme, weil die dynamischsten Plätze Deutschlands anderswo, vor allem in der Region München liegen. Dorthin sind die meisten Firmen-Neugründungen gegangen. Dort haben die großen AI-Unternehmen Anthropic und OpenAI ihre deutschen Niederlassungen eröffnet. Und selbst beim Luftverkehr liegt Berlin hinter Frankfurt und München weit zurück.
All das trifft sich mit dem Kurs der Bürgermeister in den anderen Metropolen. Dabei ist besonders die Kampfansage des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani auffällig, der massiv den Reichen in der Stadt den Kampf angesagt hat, von denen inzwischen schon viele in andere Bundesstaaten zu übersiedeln begonnen haben – oft samt ihren steuerlich ertragreichen Unternehmen.
Ganz ähnlich Sadiq Khan in London, der dort schon zu einer deutlichen Kriminalitätssteigerung und zu einem Loch in der Stadtkassa ob seiner sozialistischen Akzente wie kostenloses Schulessen und billige Sozialwohnungen wie billiger öffentlicher Nahverkehr geführt hat.
Extrem spannend ist aber vor allem, dass der radikal-islamische Linkstrend in diesen Metropolen gleichzeitig zu einem starken Rechtstrend auf gesamtstaatlicher Ebene geführt hat. Dieser reicht von den AfD-Erfolgen bis zum Wahlsieg des Donald Trump und zu den großen Umfrage-Erfolgen der Reformpartei in Großbritannien.
Viel bedenklicher aber ist die langfristige Entwicklung in den Städten. Diese werden immer mehr zur Migrantenzone mit dem Islam als dominierender Region. Das führt rapid zur Vertreibung jener, die als Steuerzahler und Bürger die Dynamik der Städte getragen haben. Und das führt binnen weniger Jahre mit Sicherheit zum totalen finanziellen Crash der Städte.
In Summe also: zu einem sozialen, kulturellen und ökonomischen Verfall.
