BMW: die Selbstbeschädigung
Es ist eine der beliebten Taktiken der Antifa, besonders ihres deutschen Flügels, Unternehmen solange über anonyme Plattformen mit Terror, Geschäftsschädigung und öffentlichen Hetzkampagnen zu drohen, bis diese ihre Verträge mit der deutschen Rechtspartei AfD kündigen. Jetzt ist ihnen dies offensichtlich auch bei der einst großen deutschen Autofirma BMW geglückt. Oder hat die bayrische Firma gar aus eigenem, aus einer inneren linken Gleichschaltung heraus, jetzt einen solchen Schritt gesetzt?
Der wird es vermutlich aushalten. Und wenn er klug ist, wird er sogar eine Kampagne starten: "Ich benütze mein privat bezahltes Auto, während alle anderen auf Steuerzahlerkosten durch die Gegend fahren." Das würde der AfD vermutlich weitere Pluspunkte bringen.
Aber darum geht es jetzt gar nicht. Es geht um einen unglaublichen Skandal, der zeigt, wie sehr sich der Charakter Deutschlands von einem Rechts- zu einem Mafia-Staat verändert hat. Er wirft aber auch ein ganz schlechtes Bild auf das Management von BMW (und möglicherweise auch die Eigentümerfamilien Quandt und Klatten). Das gilt sowohl für den Fall der Erpressung und Bedrohung, wie auch für den Fall, dass BMW den Vertrag aus eigenem gekündigt hat:
- Im Fall der Erpressung ist das ein Beweis, dass die deutschen Behörden nicht mehr imstande sind, einen öffentlich Bedrohten zu schützen.
Was für ein Unterschied zu den Zeiten von Helmut Schmidt und Helmut Kohl, da eine frühere Form des Linksterrorismus das Leben zahlreicher Spitzenpolitiker und ihrer Angehörigen bedroht hat! Damals ist es den Behörden gelungen, nicht nur alle Gefährdeten zu schützen, sondern auch im Laufe der Zeit alle Mittäter der Baader-Meinhof-Bande RAF in ihren Löchern zu finden, die sich lange bequem in der DDR verstecken (und finanzieren lassen) konnten.
Heute ist das Auftreten der RAF-Nachfolger in der "Antifa" noch viel frecher. Aber dennoch ist es nicht gelungen, sie zu finden. Es spricht sogar viel dafür, dass die deutsche Polizei und Justiz ebenso desinteressiert am Kampf gegen Linksextremismus sind wie ihre österreichischen Kollegen:
- Hier hat ja die SPÖ-Justizministerin sogar behauptet, nichts von einer Antifa zu wissen, obwohl diese nicht nur durch Deutschland, sondern auch andere europäische Staaten schon seit Jahren eine blutige Spur zieht, obwohl die österreichische Gewerkschaftsjugend sogar "Antifa"-Kurse veranstaltet, obwohl solche terroristischen Extremisten natürlich gerne über Landesgrenzen hinweg aktiv sind.
- Hier ist der sogenannte Verfassungsschutz DSN einem SPÖ-Staatssekretär unterstellt worden, worauf es dann bald auch einen geheimnisvollen und bis heute nicht aufgeklärten Wechsel in der Leitung der DSN gegeben hat.
- Hier gibt es zwar eine eigene "NS-Meldestelle" dieser DSN, die nun bei jeder Hakenkreuzschmiererei ausrücken muss, aber skandalöser Weise gibt es keine eigene Meldeadresse für Linksterrorismus oder Islamismus. Diese beiden Formen des Extremismus interessieren die DSN nicht spezifisch – oder sie signalisiert dadurch sogar konkludent, diese nicht verfolgen zu wollen.
An BMW bleibt selbst in dieser Variante der Bedrohung und Erpressung der Vorwurf hängen, nachgegeben zu haben und sich erpressen zu lassen.
- Noch viel schlimmer aber wird der Vorwurf an die einst relativ erfolgreiche Autowerkstatt (deren schwarze Limousinen man in Wien heute vor allem bei lebensgefährlichen Rasereien von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Gürtel zu sehen bekommt), wenn sie den Leasing-Vertrag aus eigenem gekündigt hat.
Das wäre aus zahllosen Gründen extrem unklug und übel gewesen:
- Denn damit hat sich BMW freiwillig zum Werkzeug undemokratischer Extremisten gemacht.
- Damit rückt das Unternehmen die AfD – wie viele ähnliche unfaire Aktionen der Brandmauer-Parteien – neuerlich in die Opfer- und Märtyrerrolle (statt, dass man sie wegen ihrer wirklichen Defizitpunkte wie der Russlandhörigkeit kritisiert).
- Damit wechselt BMW von der Optik einer unabhängigen Stellung in jene eines Befehlsvollziehers der Brandmauer-Parteien.
- Damit bedroht BMW seine künftigen Leasing-Geschäfte mit der Politik.
- Damit verliert BMW enorm an Glaubwürdigkeit. Denn bisher ist keine Aktion bekanntgeworden, mit der BMW auch nur einem der blut- und kriegslüsternen Diktatoren dieser Welt seine Fahrzeuge entzogen hätte.
- Damit dürfte auch der saftige Rückgang der BMW-Aktie von 55 auf 53 binnen zwei Tagen zu tun haben (der freilich auch nur fortsetzen könnte, was sich schon in den letzten zweieinhalb Jahren abgespielt hat, als BMW von Kursen weit über 100 abgestürzt ist: Tatsache ist jedenfalls, dass das Unternehmen erst in den letzten Tagen Zehntausend Mitarbeitern Abfindungsangebote geschickt hat, weil der Verkauf stottert – was aber, siehe Sachsen-Anhalt, das Unternehmen offensichtlich nicht davon abhält, weitere Käufer hochmütig oder feige zu verprellen).
- Damit schadet sich das (durch chinesisches Dumping und durch den Green Deal der EU) ohnedies schwer im Schleudern befindliche Unternehmen zusätzlich auf dem Markt.
Damit ist jeder Kauf eines BMW jetzt irgendwie auch zu einem politischen Statement geworden, da mindestens rund einem Drittel der potenziellen Käufer jetzt eine tiefe innere Aversion gegen die "Bayerischen Motoren Werke" eingeimpft worden ist.
Hätten sie hingegen den Vertrag mit Sachsen-Anhalt so wie gegenüber allen anderen Parteien laufen gelassen, wäre das kaum aufgefallen.
Um nicht missverstanden zu werden: Wäre es nur um einen Aufruf der Linken gegangen, nicht ein Auto zu kaufen, das auch ein AfD-Politiker als Dienstwagen hat, wäre das legal in Ordnung gewesen. Aber jetzt hat eben das Unternehmen mitgemacht.
Organisierte oder auch spontane Reaktion von Käufern und Aktionären gibt es ja auch aus anderen politischen Richtungen, die etlichen – legalen – Erfolg hatten. So haben österreichische Banken und Versicherungen recht bald ihre politisch-korrekten oder LGBTQ-Werbekampagnen eingestellt, die ihnen irgendwelche linke Werbeagenturen eingeredet haben.
