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Die Zufälle des ORF und der Hass der Linken auf Österreich

Die Zufälle des ORF und der Hass der Linken auf Österreich

Der Nationalfeiertag hat – wieder – beklemmend geoffenbart, welch reduziertes Verhältnis Rot und Grün und damit offenbar immer automatisch auch der ORF zur österreichischen Nation und Identität sowie zum Bundesheer haben. Damit verlieren sowohl die ohnedies absteigenden Sozialdemokraten wie auch der von ihren Parteigängern redaktionell kontrollierte ORF noch weiter an Zustimmung in der Bevölkerung. Damit verliert die SPÖ endgültig jede Chance, jemals wieder zu einer Volkspartei im weitesten Sinn des Wortes zu werden. Damit macht der ORF seine eigene Propaganda lächerlich, der Marktplatz der Nation zu sein (mit nachträglicher Ergänzung).

Die einst bedeutende und nun bei 14 Prozent stehende SPÖ ist ganz offensichtlich von Masochismus gebeutelt, wenn sie unter Einfluss der Grünen jeden Bezug zu Heimat und österreichischer Nation aufgibt. Daher wird es mit ihr weiter bergab gehen. Die Möchtegern-Koalitionspartner Rot, Grün und Dunkelrot werden zusammen nicht einmal mehr annähernd von einem Drittel der wahlberechtigten Österreicher unterstützt. Lediglich in Wien würden sie das noch schaffen (was die vereinigte Linke zum Schrecken vieler Deutscher jetzt auch in Berlin geschafft hat).

Signifikant war, dass der SPÖ zum Nationalfeiertag nur eine dürre schriftliche Erklärung der beiden Gerade-derzeit-amtierenden-Parteivorsitzenden (die Namen braucht man sich eher nicht zu merken) eingefallen sind, dass der eigentlich gewählte Vorsitzende und Noch-immer-Vizekanzler nur über die sonst so bekämpften Sozialen Medien" zu vernehmen war, während er auf der SPÖ-Seite schon totgeschwiegen wird. Sonst hat man absolut nichts von Aktivitäten der Parteispitze zum Nationalfeiertag gemerkt. Und die inhaltsarmen Phrasen wie "Neutralität, Solidarität und Zusammenhalt stärken" braucht man sich schon gar nicht zu merken.

Das Fremdeln der heutigen Sozialdemokraten mit der österreichischen Nation steht ganz im Gegensatz zu ihren Vorvätern in den ersten 25 Jahren nach Kriegsende. Diese sind damals ganz entschlossene Verfechter der österreichischen Nation gewesen (was sie leider vor 1938 noch nicht gewesen sind). Die damaligen Sozialdemokraten haben Nation, Heimat und Identität vehement verteidigt – vor allem gegen jene, die sich lieber mit einer wie auch immer definierten deutschen Nation identifiziert haben.

Heute sieht man in linken Kreisen die Dinge ganz anders. Heute ist auch nur die Erwähnung einer österreichischeb Nation für sie gestrig, verpönt, rechtsextrem. Das kann man etwa am Kommentar des im Zentrum der diversen Linksgrüppchen stehenden "Standard" zum 26. Oktober ablesen. Dessen Überschrift: "Patriotismus hat ausgedient. Widmen wir uns lieber einem gemeinsamen Europa".

Das Blatt stellte sogar entsetzt die Frage: "Gibt es heute wirklich noch Menschen, die ihren Heimatstaat, in den sie zufällig hineingeboren wurden, ,lieben’?" Das Blatt kommt auf Grund einer selbst gemachten Umfrage zum Ergebnis: "Mehr als jeder Dritte in Österreich, 36 Prozent genau, empfindet am 26. Oktober ,patriotische Gefühle’. Zwar nicht die Mehrheit, aber noch immer zu viele, die stolz auf etwas sind, für das sie nichts getan haben."

Zu viele! Zu viele haben in den Augen des linken Zentralorgans patriotische Gefühle. Das empört aus vielerlei Gründen. Eine Auflistung kommt zu folgenden Schlüssen: 

  1. Etwa, dass die Formulierung dieser "Standard"-Umfrage extrem manipulativ gewesen ist. Denn sie hat sich ausdrücklich nur auf den 26. Oktober bezogen. Wörtlich: "Erweckt dieser Feiertag bei Ihnen patriotische Gefühle oder ist das eher nicht der Fall?" Daraus, dass dieser Tag laut Umfrage nur bei einer Minderheit patriotische Gefühle  auslöst, kurzerhand zu schließen, dass auch ganz Österreich in allen seinen Facetten und seinen Menschen ebenfalls nur bei einer Minderheit patriotische Gefühle auslöst, ist ein empörender Fehlschluss, ist jourrnalistische Stümperei oder bewusst schmutzige Manipulation. 
  2. Etwa, dass sich die Österreicher schon gar nicht vom "Standard" vorschreiben lassen, für wen sie positive Gefühle haben, wen sie lieben und wen nicht.
  3. Etwa, dass die Heimat Österreich, dass seine Landschaft, seine Kultur, seine Sprache, seine Geschichte, seine Menschen, dass eine oft lebenslange Prägung bei ganz eindeutig viel mehr Bürgern viel mehr positive Gefühle auslösen als der abgefragte "Feiertag".
  4. Etwa, dass dieser 26. Oktober in der Tat nur ein sehr dünnes und dürres historisches Anlass-Gerüst hat, nämlich den einstigen Beschluss des Neutralitäts-Gesetzes.
  5. Etwa, dass ausgerechnet die Sozialisten – vertreten durch Adolf Schärf und Bruno Kreisky – im April 1955 bei den Moskauer Verhandlungen nachweislich noch strikt gegen die dann später von Bruno Kreisky sakralisierte und jetzt verbal so gefeierte Neutralität gewesen sind (weil sie, was eine durchaus legitime und geradezu ehrenvolle Sorge gewesen ist, 1955 gefürchtet haben, dass Moskau dann zu viel in Österreich dreinzureden versuchen wird).
  6. Etwa, dass es absurd ist, "Liebe", von der das rosa Blatt schreibt, mit "Patriotismus" gleich zu setzen. Liebe empfindet man – hoffentlich, aber leider auch nicht immer – für seine Partnerin, seine Kinder und Eltern. 
  7. Etwa, dass gerade diese Neutralität sogar kontraproduktiv sein könnte, wenn es um das geht, worum es wirklich gehen muss: um die Freiheit, um die Unabhängigkeit dieses Landes. Das wissen immer mehr Österreicher, wenn auch vorerst nur eine Minderheit. Warum sollen sie ausgerechnet für jenen Tag patriotische Gefühle entwickeln, an dem einst die Neutralität beschlossen worden ist?
  8. Etwa, dass die Neutralität damals aus einem einzigen Grund beschlossen worden ist, um die Sowjets und ihre Soldaten aus dem Land zu bekommen.
  9. Etwa, dass man mit Fug und Recht sagen kann, dass mit dem Untergang der Sowjetunion auch der Staatsvertrag untergegangen ist, da ja ein Vertragspartner nicht mehr existiert, und dass das Völkerrecht im Zweifel keine Bindungen eines Staates vorsieht. 
  10. Etwa, dass die Finnen, die durch einen ähnlichen "Freundschaftsvertrag" an die Sowjetunion gekettet waren, deren Zerfall tatsächlich blitzschnell genutzt haben, um ihren Vertrag mit Moskau für nichtig zu erklären (und dann ein paar Jahre später im Eigeninteresse auch der Nato beizutreten), während Österreich unter dem Einfluss des SPÖ-Linksaußen Heinz Fischer das dummerweise nicht getan hat. 
  11. Etwa, dass der total ignorierte 15. Mai, also der Tag des Staatsvertrags, mit dem Österreich wieder frei geworden ist, ein viel besser zur emotionalen Mobilisierung geeigneter Feiertag wäre als der 26. Oktober – wenn man schon Patriotismus mit einem einzigen Tag verbinden will. Der 15. Mai und sein Zustandekommen sind damals als Wunder und weltpolitische Sensation gefeiert worden, der 26. Oktober war dann nur die formale Umsetzung dessen, was man den Sowjets zugesagt hatte.
  12. Etwa, dass es gerade die SPÖ gewesen ist, die einst verhindert hat, dass dieser für die Freiheit und Unabhängigkeit Österreichs viel wichtigere 15. Mai zum Nationalfeiertag wird. Aus zwei Gründen: einerseits, weil dieses Datum zu nahe zum für Sozialisten heiligen 1. Mai gelegen wäre. Und andererseits, weil mit dem 15. Mai als Nationalfeiertag die wahren Erkämpfer der österreichischen Freiheit automatisch viel mehr in den Vordergrund rücken würden: also Julius Raab und Leopold Figl mit ihrem sämtliche Bürger begeisternden "Österreich ist frei".
  13. Etwa, dass die meisten Menschen bei Heimat-Gefühlen nicht daran denken, ob sie für diese etwas "getan haben", sondern umgekehrt dankbar dafür sind, was sie von dieser Heimat an Wärme, Orientierung und emotionaler Identitätsprägung bekommen haben.
  14. Etwa, dass durch Volksabstimmungen über die Wehrpflicht und viele andere (objektive) Umfragen ein eindeutig sehr positives emotionales Bild zu Österreich bei der großen Mehrheit der Bürger nachweisbar ist, wo eben nach Wichtigerem gefragt wird als nach einem tatsächlich etwas wackeligen Feiertag, der in der Realität mehr zur Verlängerung der aus Populismus eingeführten Herbstferien dient als zu etwas anderem.  
  15. Etwa, dass die Liebe zu einem gemeinsamen Europa, für die der "Standard" jubelt, nicht einmal annähernd imstande ist, den Patriotismus gegenüber der österreichischen Heimat zu ersetzen, wie noch viel mehr Umfragen zeigen. 
  16. Etwa, dass die Demontage einer österreichischen Nation und Identität zugunsten einer europäischen Identität ein nachträglicher Triumph für die Deutschnationalen wäre, ist doch Deutschland nach dem Abgang der Briten und dem Zerfall Frankreichs mehr denn je die Führungsmacht in der EU. 
  17. Etwa, dass auch die Linksmedien wie "Standard" oder ORF selbst in ihren Sportabteilungen immer ganz begeistert und patriotisch österreichische Erfolge feiern und nicht etwa europäische. Da weiß der eine Teil der Redaktion offenbar nicht, was der andere gerade an richtiger Gesinnung verlangt.
  18. Etwa, dass diese 36 Prozent der "Standard"-Umfrage noch immer deutlich mehr sind als sämtliche addierten Werte der drei Linksparteien bei den jüngsten Umfragen zusammen.

Aber egal, es ist ohnedies zwecklos, Linke rational oder emotional von ihrem Hass auf Österreich, auf Heimat, auf Patriotismus abzubringen. Lassen wir jenes Drittel der Österreicher einfach bei seiner Standard-Meinung.

Nicht tolerabel hingegen ist, wenn auch der ORF in diesen Hass auf die österreichische Verfassung und auf das Bundesheer einstimmt, wie er es an diesem Tag wieder einmal getan hat. Denn der ORF ist ja öffentlich-rechtlich. Denn ihn müssen wir ja mit saftigen Gebühren zwangsweise finanzieren.

Dennoch ist Tatsache: Im ORF fragt eine offensichtlich linksradikale Reporterin Besucher der Heeres-Präsentation auf dem Heldenplatz wörtlich Folgendes: "Haben Sie keinen komischen Beigeschmack?" Und das wird in  "Wien Heute" auch von den Redaktionsleitungen auf Sendung gebracht.

In linksradikalen Kreisen hat man offenbar einen "komischen Beigeschmack" zu haben, wenn man Soldaten sieht oder wenn man eine Schau des Bundesheeres besucht. Und man ist wohl ganz erstaunt, dass das bei den meisten anderen Bürgern nicht der Fall ist, wenn es österreichische Soldaten sind. Dass diese fast nur positive Reaktionen auslösen und keinen "komischen Beigeschmack".

Weiters empört sich die gleiche ORF-Reporterin darüber, dass da auf dem Heldenplatz Kinder auf "militärischem Kriegsgerät" herumturnen. Als ob es ein nichtmilitärisches Kriegsgerät gäbe. Als ob nicht Panzer & Co genau der Grund sind, warum Kinder auf den Heldenplatz gehen. Als ob die Kinder wegen der Politikeransprachen gekommen wären.

Der absolute Tiefpunkt war aber dann ein "zufälliges" Interview der gleichen ORF-Redaktion mit einer dunkelhäutigen Elfjährigen auf dem Heldenplatz. Diese kündigte ins Reporterinnen-Mikrophon an, vom Bundespräsidenten zu verlangen, dass auch Kinder von Ausländern gleich nach der Geburt in Österreich die hiesige Staatsbürgerschaft bekommen sollen. Der ORF will uns allen Ernstes weismachen, dass eine "zufällig" interviewte Elfjährige so etwas ganz ohne Indoktrination und spontan sagt. Für wie blöd halten uns die Genossen eigentlich?

Aber die inszenierte Infamie geht noch weiter: Ganz "zufällig" werden dann gleich auch die Herrn Van der Bellen und Ludwig dazu interviewt. Und ganz "zufällig" stimmen sie begeistert der Forderung der Elfjährigen zu. Und ganz "zufällig" sitzt dann auch noch ein linker Politologe als "Demokratieforscher" – was auch immer das sein soll – im Studio des Rathaus-Senders. Und der stimmt dem auch sofort ganz "zufällig" zu. Nur begeht er dann den Fehler, sich mit den Worten "Wir fordern" als reiner Aktivist des Heinz-Fischer-Volksbegehrens zu outen. Damit bricht die ganze Inszenierung krachend zusammen. Damit wird klar, der ORF hat eine lange unbezahlte Propagandasendung für dieses Begehren veranstaltet.

Wirklich toll, wie viele Zufälle es da beim ORF gibt. Diese Zufälle haben nach Ansicht der ORF-Führung (sofern vorhanden und nicht durch eine andere ORF-Intrige gestürzt) offenbar nichts mit massiver Manipulation, gesetzwidrigem Framing, mieser Instrumentalisierung von Kindern für Meinungsmache und mit politischer Hetze gegen die österreichische Bundesverfassung zu tun. 

Vielleicht sollte sich da einer der unzähligen arbeitslosen Politologen (die ja nicht alle als Assistenten der immer weniger werdenden rotgrünen Abgeordneten oder als dauerbesoldete ORF-"Experten" unterkommen können) einmal als Zufallsforscher betätigen. Wenn es Demokratieforscher gibt, muss es ja zweifellos auch Zufallsforscher geben. Die können uns dann erklären, wie es zu so vielen seltsamen Dingen kommt. Dann hätte sich die Politologie, die man bisher nur als Neuausgabe der Astrologie zu sehen bekommen hat, ja einmal wirklich als Wissenschaft betätigt. Und wir könnten mit ihrem Wissen über Zufälle dann ins Casino gehen und reich werden.

Und der Bundespräsident, der bei diesem miesen Spiel voll mitmacht, könnte uns einmal erklären, warum er die Verfassung offensichtlich auf einmal nicht mehr für elegant hält und sie zumindest bei der Regelung der Staatsbürgerschaft brutal beiseiteschieben will, wenn sie linken Interessen im Wege steht.

Nachträgliche Ergänzung: Auch am Mittwochabend spielt der ORF, diesmal mit dem Schwerpunkt in der ZiB 2 ,das Thema "Gebt doch den Migrantenkindern einen Pass!" weiter. Den ORF-Genossen ist im Dienst der SPÖ wirklich nichts zu blöd.