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Jetzt sollen offenbar auch Österreichs Unis brennen

Jetzt sollen offenbar auch Österreichs Unis brennen

Während immer offenkundiger wird, dass und wie die verschwendungsgierigen Universitäten eigentlich sparen könnten, wenn sie oder der Gesetzgeber wollten, bereiten Linksradikale und Extremisten nach ausländischem Vorbild  auch bei uns militante Aktionen gegen Einsparungen jeder Art vor. Zwar ist der in Frankreich sich so verheerend auswirkende Schulterschluss zwischen linksextremistischen Studenten und migrantisch-islamischen Randalierermassen noch nicht zu beobachten, aber sonst ist auch in Österreich wie in vielen anderen Ländern alles für einen heißen Herbst der Unruhestifter angerichtet.

Vorerst einmal bleibt abzuwarten, ob sich die Republik und ihre Exekutive wie in anderen Ländern zu wehren verstehen, oder ob sie unter dem Druck linker Medien einknicken (die vom "Standard" bis zum ORF der französischen Polizei oder gar der aussichtsreichen Präsidentschaftskandidatin Marine le Pen Mitschuld an den Gewaltexzessen in Frankreich geben). Italien hingegen, wo sich die starke Regierung der Giorgia Meloni zu wehren versteht, hat sogar 500 Soldaten in das von linken Unruhen bedrohte Mailand entsandt.

Anlässe, bei denen die Linke zu zündeln versucht, gibt es jedenfalls genug. Sie reichen von einer massiven Instrumentalisierung der schon seit Jahren zur Plage gewordenen Halloween-Umtriebe in Deutschland, über eine sogenannte Demokratie-Woche in Österreich, in der mit Unterstützung der ÖBB seltsame und bisher völlig unbekannte Gruppen wie ein "Antifaschistischer Hartchor", ein "Demokratischer Chor Braunau" oder ein "Chor der Menschenrechte" angeblich nur "singen" werden bis zu den angekündigten Protesten von Studenten, die mehr von dem nicht vorhandenen Steuergeld verlangen.

Jedenfalls wirken die Berichte aus Frankreich wie ein Brandbeschleuniger auf die Gemüter der ständig nach Revolution lechzenden Linksradikalen: ein zerstörtes Rathaus, viele zerstörte Schulen, 1500 demolierte und geplünderte Geschäfte, mehr als 500 verletzte Polizisten, Polizisten auf der Flucht vor mit Eisenstangen und Pflastersteinen bewaffneten Linksextremisten, 1800 Festnahmen und Hunderttausende auf der Straße. 

Was für ein Freudenfest sind solche Nachrichten doch  für jeden tapferen Linksfaschisten in ganz Europa! Sie glauben jetzt überall, die durch zwei Kriege und Energieknappheit, durch Inflation und unfinanzierbare Schuldenberge schwach erscheinenden Staaten revolutionär kippen und sich dabei gleichzeitig als die Guten ausgeben zu können, die Europa gegen eine imaginierte Nazi-Gefahr verteidigen, die vorgeben, "unsere" Demokratie zu schützen, und die zumindest in Deutschland für ihren "Kampf gegen rechts" sogar noch aus Steuermitteln finanziert werden.

Speziell in Österreich kämpfen sie angeblich noch für einen weiteren guten Zweck: für Forschung, Wissenschaft und akademische Ausbildung, die – oh Schreck! – in der kommenden Budgetplanung nur genausoviel Geld bekommen sollen wie zuletzt.

Dabei sind die Universitäten einer jener Bereiche, wo besonders viel Geld für völlig absurde Dinge verschwendet werden. Das hat nun offenbar auch die Regierung begriffen. Selbst einige besonders Mutige aus dem universitären Bereich sprechen jetzt offen davon, wie viel dort eingespart werden könnte. 

Dabei wagt eh keiner zu sagen, dass wir keine Budgetprobleme hätten, hätten diese Regierung und ihre Vorgänger die Courage gehabt, den gesetzlichen Pensionsantritt zumindest um ein paar Jahre an das um Jahrzehnte gestiegene Lebensalter anzupassen. Das wäre nicht nur zur Sicherung der heutigen Pensionen lebenswichtig, sondern noch mehr für die eigene Zukunft der heute so krawalllüsternen Jugendlichen.

Besonders fällt etwa die klare Aussage des Plagiatjägers Stefan Weber auf, der eindrucksvollen Klartext zu formulieren wagt: "Ich habe in meiner Studienzeit fast nur faule Professoren erlebt. Sie kassieren fürstliche Gehälter, genossen teilweise noch Beamtenstatus, aber haben das System verarscht." 

Auch ich durfte in meiner – zugegeben länger zurückliegenden – Studienzeit etliche solcher Beispiele von Professoren beobachten, die überall zu finden waren, nur nicht an der Universität. Genauso trifft man heute noch auf viele Universitätsprofessoren, die gleichzeitig eine florierende Rechtsanwaltskanzlei betreiben, die mächtige Verfassungsrichter sind, die rund um die Uhr Privatgutachten erstellen oder umsatzfreudige Privatordinationen betreiben.

Zurück zu Weber. Nach der Aufzählung konkreter Beispiele kommt er zu dem Schluss: "Ich glaube, am lautesten schreien immer die, die wenig arbeiten: Lehrer an den Schulen und Hochschullehrer, die monatelang frei haben. Ich denke, man könnte Milliarden einsparen, würde man an den Universitäten nur jene anstellen, die auch wirklich arbeiten und an der Wissenschaft interessiert sind. So ist an den staatlichen Universitäten aber ein System von Tachinierern, Nichtsnutzen und Linksideologen entstanden."

Na, bumm. Damit hat sich Weber wohl jede Chance vertan, jemals selbst Professor zu werden. Er könnte höchstens noch – ein zweifellos sehr guter – Wissenschaftsminister werden. Aber das ist nicht einmal halb so bequem wie eine Professur. Jedenfalls macht er über die Kritik hinaus auch noch sehr konkret einen exzellenten Vorschlag zu dem Vorwurf, dass der Staat den Unis angeblich zu wenig Geld gäbe, weswegen die Rektoren jetzt so laut aufheulen und die linken Studenten noch lauter auf die Straße gehen: 

"Die zwei Milliarden könnte man durch die Abschaffung aller Gender- und Diversity-Programme gut einsparen."

Dem kann man nur laut zustimmen. Und etliches hinzufügen:

  • dass man auch noch die sogenannten postkolonialen Studien besser heute als morgen zusperren sollte, in denen ein antieuropäischer und antisemitischer Rassismus verbreitet wird;
  • dass man auf zumindest eine der vielen Architektur-Ausbildungsstätten verzichten könnte, die es in Österreich trotz der späteren Arbeitslosigkeit für viele Architekten an verschiedenen Hochschulen parallel gibt;
  • dass die Akademisierung von Kindergarten- und Pflegeberufen ein völliger Schwachsinn ist;
  • dass man endlich bei all jenen Ausbildungswegen das Geld kürzen soll, nach deren Absolventen keine ausreichende Nachfrage besteht (wie Politologen, Publizisten, Psychologen);
  • dass man (nach großzügigem Ausbau der Stipendien für sozial benachteiligte, begabte und fleißige Studenten) kräftige Studiengebühren einheben soll; 
  • oder dass man diese Studiengebühren gegen Kredit vergeben soll, der in den nächsten zehn Jahren zu jeweils einem Zehntel fällig werden soll – jedoch dann gestrichen wird, wenn der betreffende Akademiker in diesem Jahr in Österreich Steuern zahlt, beziehungsweise in Kinderkarenz ist.

Natürlich wird nichts davon passieren, solange Rot oder Grün, die Hauptverantwortlichen für den Uni-Verfall, in der Regierung sitzen. Daher macht die rote Wissenschaftsministerin auch einen so peinlichen Eindruck, die jetzt entgegen früheren starken Ankündigungen notgedrungen die mageren Budgetzahlen verteidigen muss, wenn ihr als einziges einfällt, dass die Rektoren doch einfach in Pension gehende Universitäts-Angestellte nicht nachbesetzen sollten. Dabei könnten ja manche dieser Tätigkeiten sogar im Gegensatz zu vielen anderen notwendig sein.

Ein wirklich seinem Amt gewachsener Wissenschaftsminister könnte, nein müsste sich aber auch interessante ausländische Beispiele anschauen, etwa jenes aus Frankfurt am Main: Dort hat das Uni-Präsidium einen umfangreichen Plan vorgelegt, wie man die traditionsreiche Goethe-Universität sinnvoll umgestalten und angesichts der Sparnotwendigkeiten effizienter machen könnte. So schlägt das Uni-Präsidium vor:

  • Aus 16 unterschiedlichen Fachbereichen 7 zu machen;
  • in jedem Fachbereich höchstens 16 Professoren zu haben;
  • damit Dutzende Professuren zu streichen;
  • allein in den Sozial- und Politikwissenschaften sechs Professuren abzubauen, im Bereich "Literatur, Sprache und Kunst" zehn und im Bereich "Geschichte, Kultur und Religion" acht Professuren (konkrete Vorschläge gibt es auch für alle anderen Bereiche außer Medizin);
  • Synenergieeffekte mit zwei Universitäten in benachbarten Städten aufzubauen.

Und vor allem: Im gesamten von der FAZ veröffentlichten Reformplan finden sich keinerlei Hinweise auf Gender- oder Kolonialismus-Studien. Deren derzeitige Studenten – die ja nicht einmal annähernd "Studierende" sind – können dann ja unbehindert das tun, was sie jetzt schon am besten können: lautstark protestieren, demonstrieren und randalieren.