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Warum Lehrer sein immer schwerer wird

Warum Lehrer sein immer schwerer wird

Bisweilen muss man sogar den tollpatschig-linken Unterrichtsminister Wiederkehr in Schutz nehmen. Er ist nicht, wie es viele glauben, der Hauptschuldige daran, dass so viele Lehrer ihren Beruf wieder aufgeben – zuletzt waren das in einem einzigen Jahr 3502 vollqualifizierte Lehrer! –, und dass dadurch der Bedarf an Quereinsteigern immer größer wird, die nach einem Leben in der Wirtschaft während ihrer weiteren Berufsjahre ihre Erfahrung in Schulen weitergeben (oder einen sichereren Arbeitsplatz haben) sollen. Jedoch geben auch von diesen viele bald wieder auf.

Gewiss ist an einem Berufswechsel an sich nicht Schlimmes. Das gibt es überall, vor allem in den ersten Berufsjahren, wenn man draufkommt, dass einstige Vorstellungen und nunmehrige Realität nicht zusammenpassen, wenn man nun eine andere Tätigkeit attraktiver findet, wenn Frauen der Familie wegen aus dem Beruf wieder aussteigen (obwohl viele den Lehrberuf eigentlich so wie den einer Richterin als getarnten Halbtagsjob perfekt mit den Aufgaben als Mutter vereinbar sehen).

Der Hauptgrund des Massenausstiegs liegt aber in der "Diversität" der Schulklassen, wie es politisch Korrekte verlogen schönfärberisch umschreiben. Man ist als Lehrer massenweise mit Schülern konfrontiert, die nur fehlerhaft oder gar nicht Deutsch sprechen, die aus einer total bildungsfremden Kultur kommen. Diese gleichzeitig mit bildungsinteressierten und -affinen Kindern zu unterrichten, ist schlicht unmöglich. Das kann nur Ideologen in der Politik und der sogenannten Wissenschaft in den Sinn kommen, die vom wirklichen Schulleben keine Ahnung haben. Und es ist Wiederkehr vorzuwerfen – da kommt der pinke Politiker nun doch wieder ins Spiel –, dass er diesen zentralen Aspekt wegzuignorieren versucht.

Aber es ist eindeutig, dass es für viele Lehrer – von der ersten bis zu zwölften Schulstufe – frustrierend ist, 

  • wenn sie die Hochbegabten nicht genug fördern können; 
  • wenn sie gleichzeitig, vor allem in Wien, so unter Druck stehen, eine möglichst hohe Migrantenquote bis zur Matura zu schleppen; 
  • wenn man gar eine Klasse unterrichten muss, die fast nur aus Kindern besteht, die daheim eine andere Sprache als Deutsch verwenden;
  • wenn man mit pubertierenden Arabern und Jungtürken konfrontiert ist, die sich zu Sittenwächtern der Mitschülerinnen aufspielen;
  • wenn man immer öfter physischer Gewalt der Kinder gegenübersteht;
  • wenn man mit immer mehr Bürokratie belastet wird, oft nur deshalb, weil Minister oder Bildungsdirektionen sich wichtig machen wollen; 
  • wenn man als weiblicher Lehrer weder von den männlichen Schülern noch deren Vätern respektiert wird;
  • wenn man erlebt, dass intensiver Handykonsum den Kindern – aller Herkunftsgruppen – gar nicht guttut;
  • wenn man täglich frontnah sieht, in welche Katastrophe Österreich durch die andauernde Asylanten- und Familienzusammenführungs-Migration steuert, die hauptsächlich von Richtern herbeigeführt worden ist; 
  • wenn man erkennt, dass die Gesellschaft gerade mit den Kindern ganz anders umgehen müsste.

Dieser andere Umgang müsste insbesondere auf folgenden sieben Feldern erfolgen:

  1. Ähnlich, wie das ja auch beim Fahren von Mopeds oder Autos der Fall ist, müsste Kindern unter einer Altersgrenze (von etwa 14 Jahren) der Besitz und die Benutzung eines Smartphones generell untersagt werden. 

Jene – durchaus nicht grundlos besorgten – Eltern, die jederzeit (außerhalb der Schulstunden) Kontaktmöglichkeiten mit ihren Kindern haben wollen, sollten diesen lediglich jene Mobil-Telefone geben dürfen, mit denen man "nur" telefonieren kann. 

Das würde übrigens auch jene Erwachsenen von der Schikane befreien, dass sie vor jeder Benutzung eines Handys erst ihr Alter nachweisen müssen.

  1. Die eindeutig zugenommene Aggressivität von Kindern unter 14 müsste endlich den Gesetzgeber – also insbesondere die offensichtlich nur an kampffeministischen Themen interessierte Justizministerin – in Bewegung bringen.

Es wäre eindeutig für 12-Jährige eine lehrreiche Erfahrung, wenn sie nach strafrechtlich relevanten Taten vor einem Richter stehen müssten. Dieser sollte zwar nicht normale Gefängnisstrafen aussprechen können, jedoch eine ganze Menge anderer altersspezifischer Strafen:

    • etwa ein mehrmonatiges Verbot, außer zum Schulgang die elterliche Wohnung zu verlassen;
    • etwa die Pflicht, jeden Sonntagnachmittag in einer sozialen Einrichtung mitarbeiten zu müssen;
    • etwa Geldstrafen, welche die Eltern treffen, die ja eine Erziehungspflicht haben;
    • etwa Einweisung in altersspezifische und betreuungsintensive Erziehungsheime, die man außer zum Schulgang nicht verlassen darf;
    • etwa sommerliche Wochen in solchen Heimen;
    • etwa Boot Camps nach dem überraschend erfolgreichen amerikanischen Muster, wo die pubertierenden Burschen mit militärischer Disziplin behandelt werden.

Diese unterschiedlichen und zum Teil neuen Methoden sollten regelmäßig daraufhin überprüft werden, welche Erfolge jede einzelne erzielt, bei welchen es am wenigsten Rückfalltäter gibt.

Jedenfalls würden solche Konsequenzen den Druck auf die Lehrer reduzieren, solchen Typen unter den Schülern hilflos gegenüberzustehen.

3. Genauso wichtig wäre es, die Eltern in die Pflicht zu nehmen, selbst daheim mit den Kindern schon vor der Schule Deutsch zu reden, sodass Türkisch, Arabisch, Urdu oder Somali höchstens die Zweitsprache sind, die man dann eventuell mit der Großmutter spricht.

Eltern, die sich nicht darum bemühen, dass ihre Kinder bei  Sprachsstandfeststellungen – etwa mit 4, mit 6 und mit 10 Lebensjahren –  altersadäquat Deutsch können, müssen mit finanziellen Konsequenzen rechnen, etwa mit einer Kürzung der Familienbeihilfen.

In die deutsche Sprache hineinzuführen geht auch, wenn die Eltern selbst nur fehlerhaft Deutsch können. Es gibt überdies viele Möglichkeiten, etwa kleine Kinder in intensiven Nachbarschaftsgruppen in die deutsche Sprache einzuführen.

Denkbar wäre es, Deutsch durch Englisch zu ersetzen, das sich global so durchgesetzt hat, dass es auch in Österreich vielfach die Sprache am Arbeitsplatz und in sinnvollen Schulen geworden ist.

Jedenfalls aber sollte man sich von der bei Politikern verbreiteten Illusion hüten zu glauben, dass etwa ein zweites Kindergartenjahr das Problem lösen würde. Denn selbst bei bestem Bemühen der Kindergärtner (die derzeit politisch korrekt "Kindergartenpädagogen und -Pädagoginnen" zu nennen sind) suchen sich im Kindergarten die Kinder sofort gleichsprachige Kollegen als Spiel- und Sprechpartner und reden fast kein Deutsch.   

4. Kinder, die beim Schuleintritt nicht wirklich gut Deutsch können, müssen ein oder zwei Jahre einschieben, in denen sie gezielt in die deutsche Sprache und gleichzeitig auch in die in Europa und Österreich geltenden Regeln und Gewohnheiten eingeschult werden.

5. Genauso wichtig ist es, in allen Altersstufen die Einflüsse fremder religiöser und kultureller Einflüsse zurückzudrängen. Das heißt etwa;

  • dass auch Eltern bestraft werden können, wenn sie den Kindern im Widerspruch zur österreichischen Verfassung und den Grundrechten stehende Prinzipien vermitteln, wie etwa die Gleichwertigkeit von Frauen und Männern, wie etwa das Recht, die Religion frei zu wechseln;
  • dass Eltern bei Schulbeginn, aber auch danach in Abständen an Veranstaltungen teilnehmen müssen, in denen ihnen diese Prinzipien klargemacht werden;
  • dass Mädchen auch nach dem Ende der Schulpflicht nur bei Wechsel zu einem anderen Ausbildungsweg die Schule verlassen dürfen;
  • dass Eltern bestraft werden, die das nicht tun, die Mädchen etwa nach der Schulpflicht zur Verheiratung in die Türkei oder in ein anderes Land ihrer Herkunft zurückbringen; 
  • dass Mädchen in keiner Schule oder Universität ein Kopftuch tragen dürfen;
  • dass auch Ehepartner von Migranten nur dann Einreise- und Aufenthaltsrecht bekommen, wenn sie einen Deutsch- und Wertekurs wirklich positiv absolviert haben (es sind jedenfalls keine unabhängigen Studien bekannt, wie weit diese Kurse bisher wirken);
  • dass alternativ die Familienzusammenführung radikal begrenzt und bei illegalen Migranten ganz abgeschafft wird. Denn viele Studien zeigen, dass vor allem auf diesem Weg jene Schüler in unser Schulsystem kommen, welche die größten Probleme in der Schule machen, da sie in einer völlig fremden Kultur und Sprachwelt aufgewachsen sind.

6. Dazu müssen auch auf europäischer Ebene Rechtsregeln geändert werden, damit Richter das nicht mehr verhindern können. Das Hinarbeiten auf diese Regeln muß auch für die heimische Europapolitik Priorität bekommen. 

Dass der österreichische Innenminister eine Einschränkung des individuellen Asylrechts fordert, ist ein interessanter Schritt in diese Richtung. Das wird aber wohl nur bei einer Änderung der europäischen Regeln Erfolg haben.

7. Und last but not least muss Österreich dringend die Abschiebung sämtlicher illegaler Migranten, abgewiesener Asylwerber, sowie aller straffällig gewordenen Ausländer viel besser forcieren, gewiss auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländern.

Daher ist es ziemlich rätselhaft, warum die immer wieder angekündigte Einrichtung von Abschiebezentren außerhalb der EU noch immer nicht realisiert wird.

Und ja, das kann, das muss auch ganze Familien treffen. Es ist einfach inakzeptabel, dass für österreichische Gerichte die Interessen der migrantischen Kinder Vorrang vor denen der österreichischen Kinder haben, denen ein fundamentales Grundrecht, nämlich jenes auf ordentliche Bildung, solcherart verwehrt wird.

Diese Überlegungen und Auflistungen haben zwar mit der Frage begonnen, warum so viele Lehrer die Schule wieder verlassen. Das ist weiterhin ein wichtiges Problem – aber viel wichtiger ist noch, dass für alle Schüler der Schulbesuch wirklich ein gutes Trampolin zu einem erfüllten Leben in Österreich oder Europa werden kann. Wenn das wieder für alle, die hier in die Schule gehen, möglich ist, dann werden auch die allermeisten gerne Lehrer bleiben.